Whiskey-Lkw kippt auf A 2 bei Gütersloh um - Aufräumarbeiten dauern an

Lena Vanessa Niewald, Andreas Eickhoff und Christian Geisler

Dieser Lkw kippte auf der A 2 bei Gütersloh auf die Seite. Er war mit einer Vielzahl an Whiskeyflaschen beladen. - © Andreas Eickhoff
Dieser Lkw kippte auf der A 2 bei Gütersloh auf die Seite. Er war mit einer Vielzahl an Whiskeyflaschen beladen. (© Andreas Eickhoff)

++++ Update: Mittwoch, 12. 30 Uhr ++++

500.000 Euro Schaden bei Unfall auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück

Seit 12.30 Uhr ist die Unfallstelle auf der A 2 geräumt. Auch der dritte Fahrstreifen wurde mittlerweile wieder freigegeben. Der Verkehr rollt.

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++++ Update: Mittwoch, 8.30 Uhr ++++

Die Aufräumarbeiten an der A 2 zwischen Herzebrock-Clarholz und Oelde dauern auch am Mittwochmorgen noch an. Der Verkehr rollt laut Angaben der Polizei zwar mittlerweile wieder - allerdings nur auf zwei Fahrstreifen. Ein Fahrstreifen in Richtung Dortmund ist noch immer gesperrt, so Polizeisprecher Michael Kötter. Die Autobahnmeisterei sei vor Ort.

Ein Bagger soll in Kürze anrücken, um Erdreicharbeiten vorzunehmen, da bei dem Unfall an vielen Stellen Whiskey aus den im Lkw gelagerten Flaschen ausgelaufen ist. Wie lange die Arbeiten dauern, ist derzeit noch unklar.

Gütersloh (nw). Ein mit Whiskeyflaschen beladener Lastwagen kippte am Dienstagabend auf der Autobahn 2 bei Gütersloh auf die Beifahrerseite. Ursache war ein Ferrari, dessen Reifen bei voller Fahrt geplatzt ist.

Dieser Sportwagen erlitt einen Totalschaden. - © Andreas Eickhoff
Dieser Sportwagen erlitt einen Totalschaden. (© Andreas Eickhoff)

Der auf der linken Spur fahrende Sportwagen prallte daraufhin in die Leitplanke, von dort aus wurde er auf die rechte Fahrbahn gegen den Lkw geschleudert. Der 60-jährige Fahrer des aus Rumänien kommenden 40-Tonnen-Sattelzug verlor in der Folge die Kontrolle über sein Fahrzeug und konnte das Umkippen nicht mehr verhindern. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Dortmund, kurz hinter der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz.

Mehr als 500.000 Euro Schaden

Sowohl der Lastwagen als auch der Ferrari erlitten bei dem Zusammenstoß einen Totalschaden. Auch die 23 Tonnen schwere Whiskeyladung des Lastwagens war nicht mehr zu gebrauchen. Es handelt sich um eine Discounter-Eigenmarke. Einige Flaschen verteilten sich auf der Fahrbahn, eine Vielzahl kippte in einen Graben neben die Leitplanke. Der Schaden soll sich auf mehr als eine halbe Million Euro belaufen.

Der Fahrer des Lastwagens und auch die beiden Insassen des Ferraris (ein 48 Jahre alter Mann aus Bad Salzuflen mit seinem 15-jährigen Sohn) konnten ihre Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen. Vater und Sohn wurden zunächst an der Unfallstelle vom herbeigeeilten Notarzt aus Oelde untersucht und später ins Krankenhaus transportiert. Dieses konnten sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Beseitigung der Fahrzeuge soll bis Mitternacht andauern

Die ausgerückten Feuerwehrleute der Löschzüge Rheda und St. Vit streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn. Trümmerteile hatten sich auf fast 100 Metern verteilt. Ein Havariekommissar wurde an die Unfallstelle beordert, um das weitere Vorgehen sowie die Bergung zu organisieren.

Nach Angaben der Polizeibeamten vor Ort werde die vollständige Beseitigung der tonnenschweren Ladung sowie die der beiden Fahrzeuge noch bis mindestens Mitternacht andauern. Bis dahin sei auch mit Staus zu rechnen - aktuell hat sich bereits ein Rückstau von etwa vier Kilometern gebildet.

Zweiter Lkw-Unfall innerhalb von einer Woche

Nur wenige Stunden vor dem Unfall ging auf der A 2 zwischen Bielefeld und Gütersloh, ebenfalls in Fahrtrichtung Dortmund, ein BMW in Flammen auf. Gegen 17.30 Uhr staute sich deswegen der Verkehr bereits auf rund zehn Kilometern.

Auch vor etwa einer Woche verunfallte auf der A 2 bei Rheda-Wiedenbrück ein Lastwagen mit Getränkeladung. Damals fing der mit Bierflaschen beladene Lkw Feuer. Der Fahrer hatte aber optimal reagiert und konnte die Zugmaschine schnell abkoppeln.

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Whiskey-Lkw kippt auf A 2 bei Gütersloh um - Aufräumarbeiten dauern anChristian Geisler,Andreas Eickhoff,Lena Vanessa Niewald ++++ Update: Mittwoch, 12. 30 Uhr ++++ Seit 12.30 Uhr ist die Unfallstelle auf der A 2 geräumt. Auch der dritte Fahrstreifen wurde mittlerweile wieder freigegeben. Der Verkehr rollt. ++++ Update: Mittwoch, 8.30 Uhr ++++ Die Aufräumarbeiten an der A 2 zwischen Herzebrock-Clarholz und Oelde dauern auch am Mittwochmorgen noch an. Der Verkehr rollt laut Angaben der Polizei zwar mittlerweile wieder - allerdings nur auf zwei Fahrstreifen. Ein Fahrstreifen in Richtung Dortmund ist noch immer gesperrt, so Polizeisprecher Michael Kötter. Die Autobahnmeisterei sei vor Ort. Ein Bagger soll in Kürze anrücken, um Erdreicharbeiten vorzunehmen, da bei dem Unfall an vielen Stellen Whiskey aus den im Lkw gelagerten Flaschen ausgelaufen ist. Wie lange die Arbeiten dauern, ist derzeit noch unklar. Gütersloh (nw). Ein mit Whiskeyflaschen beladener Lastwagen kippte am Dienstagabend auf der Autobahn 2 bei Gütersloh auf die Beifahrerseite. Ursache war ein Ferrari, dessen Reifen bei voller Fahrt geplatzt ist. Der auf der linken Spur fahrende Sportwagen prallte daraufhin in die Leitplanke, von dort aus wurde er auf die rechte Fahrbahn gegen den Lkw geschleudert. Der 60-jährige Fahrer des aus Rumänien kommenden 40-Tonnen-Sattelzug verlor in der Folge die Kontrolle über sein Fahrzeug und konnte das Umkippen nicht mehr verhindern. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Dortmund, kurz hinter der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz. Mehr als 500.000 Euro Schaden Sowohl der Lastwagen als auch der Ferrari erlitten bei dem Zusammenstoß einen Totalschaden. Auch die 23 Tonnen schwere Whiskeyladung des Lastwagens war nicht mehr zu gebrauchen. Es handelt sich um eine Discounter-Eigenmarke. Einige Flaschen verteilten sich auf der Fahrbahn, eine Vielzahl kippte in einen Graben neben die Leitplanke. Der Schaden soll sich auf mehr als eine halbe Million Euro belaufen. Der Fahrer des Lastwagens und auch die beiden Insassen des Ferraris (ein 48 Jahre alter Mann aus Bad Salzuflen mit seinem 15-jährigen Sohn) konnten ihre Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen. Vater und Sohn wurden zunächst an der Unfallstelle vom herbeigeeilten Notarzt aus Oelde untersucht und später ins Krankenhaus transportiert. Dieses konnten sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Beseitigung der Fahrzeuge soll bis Mitternacht andauern Die ausgerückten Feuerwehrleute der Löschzüge Rheda und St. Vit streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn. Trümmerteile hatten sich auf fast 100 Metern verteilt. Ein Havariekommissar wurde an die Unfallstelle beordert, um das weitere Vorgehen sowie die Bergung zu organisieren. Nach Angaben der Polizeibeamten vor Ort werde die vollständige Beseitigung der tonnenschweren Ladung sowie die der beiden Fahrzeuge noch bis mindestens Mitternacht andauern. Bis dahin sei auch mit Staus zu rechnen - aktuell hat sich bereits ein Rückstau von etwa vier Kilometern gebildet. Zweiter Lkw-Unfall innerhalb von einer Woche Nur wenige Stunden vor dem Unfall ging auf der A 2 zwischen Bielefeld und Gütersloh, ebenfalls in Fahrtrichtung Dortmund, ein BMW in Flammen auf. Gegen 17.30 Uhr staute sich deswegen der Verkehr bereits auf rund zehn Kilometern. Auch vor etwa einer Woche verunfallte auf der A 2 bei Rheda-Wiedenbrück ein Lastwagen mit Getränkeladung. Damals fing der mit Bierflaschen beladene Lkw Feuer. Der Fahrer hatte aber optimal reagiert und konnte die Zugmaschine schnell abkoppeln.