Panik auf der Autobahn: "Riesenspinne" führt zu Polizeieinsatz bei Bielefeld

Dennis Rother

Wegen einer "Riesenspinne" wurde die Polizei jetzt auf die Autobahn 33 gerufen. - © Symbolbilder: Pixabay
Wegen einer "Riesenspinne" wurde die Polizei jetzt auf die Autobahn 33 gerufen. (© Symbolbilder: Pixabay)

Bielefeld (nw). Außergewöhnlicher Polizeieinsatz auf der Autobahn: Wegen einer gemeldeten "Riesenspinne" rückten Einsatzkräfte am Mittwochabend auf die A 33 aus. Autofahrer waren in Panik aus ihrem Wagen gesprungen - dann begann die Suche nach dem vermeintlich exotischen Krabbeltier.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr, berichtet Polizeisprecherin Sonja Rehmert. Zwei Freundinnen aus Unna seien mit zwei Kindern zu diesem Zeitpunkt auf der A 33 in Fahrtrichtung Osnabrück unterwegs gewesen. Sie hatten einen Wildpark besucht und waren auf dem Rückweg, als sie im Wagen die "Riesenspinne" entdeckten.

Das Tier sei dann davongekrabbelt und die 26-jährigen Frauen waren in großer Sorge, dass es sich um eine exotische Giftspinne aus dem Wildpark handeln könne. Daher hielten sie zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte auf dem Seitensteifen an, sprangen aus dem Pkw und alarmierten die Polizei.

Die Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Bielefeld nahm sich des Problems an - bei Eintreffen der Beamten war die Spinne aber offensichtlich schon "geflüchtet", so Sonja Rehmert weiter.

"Da die Gruppe beim Hinausstürmen aus dem Auto jedoch vergessen hatte, Stromverbraucher im Fahrzeug abzuschalten, war nun die Batterie des Fahrzeugs leer." Licht und Lüftung waren angeblieben. Die Ausflügler konnten ihre Heimfahrt also nicht sofort fortsetzen, sondern nahmen einen kleinen Umweg zur Autobahnpolizeiwache Stukenbrock. Familienangehörige holten die vier Wilparkbesucher schließlich ab. Die Spinne blieb offenbar verschwunden.

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