Bad Oeynhausen/Löhne

Vermisster Rentner tot am Werreufer gefunden

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Ebbe in der Werre: Um 2,60 Meter wurde der Flusspegel bei der Suche nach dem 73-jährigen Vermissten abgesenkt. Nach dem Fund der Leiche wurde am Mittwochvormittag das Wehr am Siel dann wieder hochgefahren. Foto : Jörg Stuke/nw
Ebbe in der Werre: Um 2,60 Meter wurde der Flusspegel bei der Suche nach dem 73-jährigen Vermissten abgesenkt. Nach dem Fund der Leiche wurde am Mittwochvormittag das Wehr am Siel dann wieder hochgefahren. Foto : Jörg Stuke/nw

Bad Oeynhausen/Löhne (nw). Nach anderthalb Tagen intensiver Suche gab es am Mittwochmorgen traurige Gewissheit: Der seit Montag vermisste 73-jährige Löhner wurde tot am Werreufer gefunden. Gegen 8.30 Uhr wurde im Bereich des Kanutenweges eine tote männliche Person im Wasser aufgefunden, so berichtet die Polizei. Eine Identifizierung habe ergeben, dass es sich um den seit Montagabend vermissten 73-Jährigen aus Löhne handelt.

„Weitere Ermittlungen zu dem Unglücksfall dauern noch an“, sagte Simone Lah-Schnier, Pressesprecherin der Kreispolizei Herford. „Wir schließen aber eine Fremdeinwirkung aus.“

Am Montagabend hatte die Tochter den Löhner bei der Polizei als vermisst gemeldet. Eigentlich habe ihr Vater am Morgen nur einen Arzttermin wahrnehmen wollen, gab sie an. Nachdem das Auto des Vermissten auf dem Parkplatz am Kanutenweg in Werste gefunden wurde und ein Spürhund der Polizei Spuren am Kanuclubhaus entdeckte, konzentrierte sich die Suche auf den Bereich von Werre und Wehr. Mit mehr als 70 Kräften waren Feuerwehr und Polizei noch in der Nacht im Einsatz.

Am Dienstagmorgen begannen dann Mitarbeiter des Staatsbades, das Wehr in Werste abzusenken. Gleichzeitig wurde das Stauwehr in Löhne geschlossen, so dass der Pegel der Werre zwischen Löhne und Bad Oeynhausen um 2,60 Meter sank. Der abgesenkte Wasserspiegel gab dann den Blick auf den Leichnam des Löhners frei.

Am Mittwoch gegen 10.45 Uhr begannen die Staatsbad-Mitarbeiter, das Sielwehr wieder hochzufahren. „Spätestens am Donnerstagmorgen wird der Flusspegel wieder einen normalen Stand erreicht haben“, sagte Peter Luther, Stauwärter des Staatsbades.

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Bad Oeynhausen/LöhneVermisster Rentner tot am Werreufer gefundenBad Oeynhausen/Löhne (nw). Nach anderthalb Tagen intensiver Suche gab es am Mittwochmorgen traurige Gewissheit: Der seit Montag vermisste 73-jährige Löhner wurde tot am Werreufer gefunden. Gegen 8.30 Uhr wurde im Bereich des Kanutenweges eine tote männliche Person im Wasser aufgefunden, so berichtet die Polizei. Eine Identifizierung habe ergeben, dass es sich um den seit Montagabend vermissten 73-Jährigen aus Löhne handelt. „Weitere Ermittlungen zu dem Unglücksfall dauern noch an“, sagte Simone Lah-Schnier, Pressesprecherin der Kreispolizei Herford. „Wir schließen aber eine Fremdeinwirkung aus.“ Am Montagabend hatte die Tochter den Löhner bei der Polizei als vermisst gemeldet. Eigentlich habe ihr Vater am Morgen nur einen Arzttermin wahrnehmen wollen, gab sie an. Nachdem das Auto des Vermissten auf dem Parkplatz am Kanutenweg in Werste gefunden wurde und ein Spürhund der Polizei Spuren am Kanuclubhaus entdeckte, konzentrierte sich die Suche auf den Bereich von Werre und Wehr. Mit mehr als 70 Kräften waren Feuerwehr und Polizei noch in der Nacht im Einsatz. Am Dienstagmorgen begannen dann Mitarbeiter des Staatsbades, das Wehr in Werste abzusenken. Gleichzeitig wurde das Stauwehr in Löhne geschlossen, so dass der Pegel der Werre zwischen Löhne und Bad Oeynhausen um 2,60 Meter sank. Der abgesenkte Wasserspiegel gab dann den Blick auf den Leichnam des Löhners frei. Am Mittwoch gegen 10.45 Uhr begannen die Staatsbad-Mitarbeiter, das Sielwehr wieder hochzufahren. „Spätestens am Donnerstagmorgen wird der Flusspegel wieder einen normalen Stand erreicht haben“, sagte Peter Luther, Stauwärter des Staatsbades.