Rinteln

Bombendrohung in Rintelner Sparkasse: Großeinsatz der Polizei

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Die Sparkassenfilialen an der Klosterstraße und Andestraße in Rinteln wurden evakuiert. - © Foto: sz/lz
Die Sparkassenfilialen an der Klosterstraße und Andestraße in Rinteln wurden evakuiert. (© Foto: sz/lz)

Rinteln (sz/lz). Wegen einer Bombendrohung ist am Freitagmorgen in der Rintelner Innenstadt ein Großeinsatz der Polizei ausgelöst worden. Die Klosterstraße wurde im Bereich der Sparkasse gesperrt, das Gebäude evakuiert.

Gegen 9.45 Uhr hatte die Polizei in Rinteln einen anonymen Hinweis auf eine Person erhalten, die angeblich plane, in der Sparkasse eine Bombe explodieren lassen zu wollen. Sparkassen-Vorstand Stefan Nottmeier befand sich gerade im Gespräch mit Marktbereichsleiter Dirk Ackmann, als erste Polizeibeamte in die Geschäftsstelle in der Klosterstraße kamen.

„Aufgrund von Details in dem Hinweis des anonymen Anrufers konnten wir eine Ernsthaftigkeit der Lage nicht ausschließen“, erklärte Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. „Das war schon eine sehr unangenehme Situation“, sagte Nottmeier. Gemeinsam beschlossen die Verantwortlichen der Sparkasse und die Polizei, die Filiale in der Klosterstraße zu evakuieren.

Die Sicherheit für Kunden, Mitarbeiter sowie deren Unversehrtheit hatte für alle Beteiligte höchste Priorität. Die Evakuierung verlief ruhig und ohne jegliche Komplikationen – aus Sicht der Polizei, vorbildlich.Zwischenzeitlich waren Unterstützungskräfte von anderen Dienststellen eingetroffen, darunter Kräfte der Bereitschaftspolizei. Sie sperrten die Fußgängerzone im Bereich vor der Sparkasse, sowie die Parkplätze hinter der Sparkasse. Immer wieder mussten die Beamten Fußgänger und Kunden zurückweisen, die trotz Absperrung in die Sparkassen-Geschäftsstelle wollten.

Während der Ermittlungen bekam die Polizei Erkenntnisse, die dazu führten, dass auch die Sparkassen-Geschäftsstelle am Andeplatz, sowie die im Gebäude befindliche Zahnarztpraxis, evakuiert wurden. Parallel dazu ermittelten Beamte der Rintelner Dienststelle einen angeblichen Verursacher. Dieser Mann aus Rinteln wurde überprüft und konnte glaubhaft beweisen, dass er mit einer möglichen Bombendrohung nichts zu tun hatte. Er hatte nach eigenem Bekunden keinerlei Vorstellung, warum jemand so etwas über ihn behaupten könnte. Die Geschäftsstelle am Andeplatz wurde daraufhin wieder geöffnet.

Gegen Mittag durchsuchten Einsatzkräfte mit insgesamt sechs, speziell ausgebildeten „Sprengstoffsuchhunden“ die Geschäftsstelle in der Klosterstraße, denn die Bedrohung dort bestand weiter. Die Hunde fanden aber nichts. Kurz nach 15 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Polizei ab und die Sparkassen-Geschäftsstelle wurde geöffnet und nahm den Betrieb wieder auf.

„Wir sind selbstverständlich froh, dass tatsächlich nichts passiert ist,“ betont Axel Bergmann, „Wir werden jedoch alles daran setzen, den Menschen zu ermitteln, der diese Falschmeldung verbreitet hat.“ Am Nachmittag wurde noch die Sparkasse in Steinbergen überprüft, da auch für diese Filiale ein Hinweis eingegangen war. Ob dieser mit dem Einsatz in der Innenstadt in Verbindung stand, ist laut Bergmann noch unklar.

„Wir sind froh, dass nichts weiter passiert ist. Die Polizei hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Alles ist hoch professionell abgelaufen und auch die Mitarbeiter, Kunden und Nachbarn haben sich sehr ruhig und verständnisvoll verhalten“, stellte Nottmeier gegenüber der sz/lz fest. Auch die Inhaber der Geschäfte in der Nachbarschaft, die für einige Zeit geschlossen wurden, hätten viel Verständnis gezeigt.

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RintelnBombendrohung in Rintelner Sparkasse: Großeinsatz der PolizeiRinteln (sz/lz). Wegen einer Bombendrohung ist am Freitagmorgen in der Rintelner Innenstadt ein Großeinsatz der Polizei ausgelöst worden. Die Klosterstraße wurde im Bereich der Sparkasse gesperrt, das Gebäude evakuiert. Gegen 9.45 Uhr hatte die Polizei in Rinteln einen anonymen Hinweis auf eine Person erhalten, die angeblich plane, in der Sparkasse eine Bombe explodieren lassen zu wollen. Sparkassen-Vorstand Stefan Nottmeier befand sich gerade im Gespräch mit Marktbereichsleiter Dirk Ackmann, als erste Polizeibeamte in die Geschäftsstelle in der Klosterstraße kamen. „Aufgrund von Details in dem Hinweis des anonymen Anrufers konnten wir eine Ernsthaftigkeit der Lage nicht ausschließen“, erklärte Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. „Das war schon eine sehr unangenehme Situation“, sagte Nottmeier. Gemeinsam beschlossen die Verantwortlichen der Sparkasse und die Polizei, die Filiale in der Klosterstraße zu evakuieren. Die Sicherheit für Kunden, Mitarbeiter sowie deren Unversehrtheit hatte für alle Beteiligte höchste Priorität. Die Evakuierung verlief ruhig und ohne jegliche Komplikationen – aus Sicht der Polizei, vorbildlich.Zwischenzeitlich waren Unterstützungskräfte von anderen Dienststellen eingetroffen, darunter Kräfte der Bereitschaftspolizei. Sie sperrten die Fußgängerzone im Bereich vor der Sparkasse, sowie die Parkplätze hinter der Sparkasse. Immer wieder mussten die Beamten Fußgänger und Kunden zurückweisen, die trotz Absperrung in die Sparkassen-Geschäftsstelle wollten. Während der Ermittlungen bekam die Polizei Erkenntnisse, die dazu führten, dass auch die Sparkassen-Geschäftsstelle am Andeplatz, sowie die im Gebäude befindliche Zahnarztpraxis, evakuiert wurden. Parallel dazu ermittelten Beamte der Rintelner Dienststelle einen angeblichen Verursacher. Dieser Mann aus Rinteln wurde überprüft und konnte glaubhaft beweisen, dass er mit einer möglichen Bombendrohung nichts zu tun hatte. Er hatte nach eigenem Bekunden keinerlei Vorstellung, warum jemand so etwas über ihn behaupten könnte. Die Geschäftsstelle am Andeplatz wurde daraufhin wieder geöffnet. Gegen Mittag durchsuchten Einsatzkräfte mit insgesamt sechs, speziell ausgebildeten „Sprengstoffsuchhunden“ die Geschäftsstelle in der Klosterstraße, denn die Bedrohung dort bestand weiter. Die Hunde fanden aber nichts. Kurz nach 15 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Polizei ab und die Sparkassen-Geschäftsstelle wurde geöffnet und nahm den Betrieb wieder auf. „Wir sind selbstverständlich froh, dass tatsächlich nichts passiert ist,“ betont Axel Bergmann, „Wir werden jedoch alles daran setzen, den Menschen zu ermitteln, der diese Falschmeldung verbreitet hat.“ Am Nachmittag wurde noch die Sparkasse in Steinbergen überprüft, da auch für diese Filiale ein Hinweis eingegangen war. Ob dieser mit dem Einsatz in der Innenstadt in Verbindung stand, ist laut Bergmann noch unklar. „Wir sind froh, dass nichts weiter passiert ist. Die Polizei hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Alles ist hoch professionell abgelaufen und auch die Mitarbeiter, Kunden und Nachbarn haben sich sehr ruhig und verständnisvoll verhalten“, stellte Nottmeier gegenüber der sz/lz fest. Auch die Inhaber der Geschäfte in der Nachbarschaft, die für einige Zeit geschlossen wurden, hätten viel Verständnis gezeigt.