Auf der A2 bei Bielefeld ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Die A2 war 90 Minuten lang voll gesperrt. - © Dennis Angenendt
Auf der A2 bei Bielefeld ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Die A2 war 90 Minuten lang voll gesperrt. (© Dennis Angenendt)

Bielefeld/Verl

Tödlicher Unfall auf der A2 - Strecke nach Hannover voll gesperrt

Jens Reichenbach

Feuerwehr und Autobahnpolizei sind an der Unfallstelle. Die Person soll auf der Autobahn von einem Bielefelder Sattelzug erfasst worden sein. - © Dennis Angenendt
Feuerwehr und Autobahnpolizei sind an der Unfallstelle. Die Person soll auf der Autobahn von einem Bielefelder Sattelzug erfasst worden sein. (© Dennis Angenendt)

Bielefeld/Verl (nw). Die Autobahn 2 in Richtung Hannover war nach einem tödlichen Unfall am Mittwochvormittag 90 Minuten lang voll gesperrt. Die Sperrung zwischen der Raststätte Gütersloh und dem Kreuz Bielefeld dauerte von 11.45 bis 13.15 Uhr an. Anschließend konnte zumindest eine Spur wieder freigegeben werden.

Die Polizei bestätigte, dass sich um 11.44 Uhr im Grenzgebiet zwischen Verl (Kreis Gütersloh) und dem Bielefelder Stadtgebiet ein tödlicher Unfall ereignet hat.

Eine Person ist auf der A2 zu Tode gekommen

Erst am Nachmittag konnte die Polizei den tatsächlich sehr ungewöhnlichen Unfallhergang erläutern. Demnach hatte sich unterhalb der Autobahn auf der Bleichestraße bei Verl ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Auto von der Fahrbahn abgekommen war und gegen den stählernen Brückenpfeiler der A2 geprallt war.

Während der Fahrer (22) schwer verletzt am Unfallort zurückblieb, verließ der 26-jährige Beifahrer den Unfallwagen und begab sich, während er den Notruf der Polizei wählte, die vier Meter hohe Böschung hinauf zur viel befahrenen Autobahn.

 "Dabei betrat der junge Mann, aus bislang ungeklärtem Grund, die Fahrbahn der A2 in Richtung Hannover, kurz vor dem Parkplatz Obergassel, und wurde dort von einem Lastwagen aus Hannover erfasst", heißt es im Polizeibericht. Der 26-Jährige, der nach dem Unfall möglicherweise im Schockzustand war, wurde dabei tödlich verletzt. Er starb noch an der Unfallstelle.

Wegen der Sperrung kommt es weiterhin zu langen Staus auch auf den umliegenden Strecken und Umleitungen. Um 13.30 Uhr meldeten die Verkehrsbeobachter immer noch acht Kilometer Stau. Seit 13.15 Uhr ist immerhin eine Spur wieder frei, so dass der Verkehr nun langsam die Unfallstelle passieren kann.

Die Sperrung der beiden übrigen Spuren dauerte bis etwa bis 15.30 Uhr.

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Bielefeld/VerlTödlicher Unfall auf der A2 - Strecke nach Hannover voll gesperrtJens ReichenbachBielefeld/Verl (nw). Die Autobahn 2 in Richtung Hannover war nach einem tödlichen Unfall am Mittwochvormittag 90 Minuten lang voll gesperrt. Die Sperrung zwischen der Raststätte Gütersloh und dem Kreuz Bielefeld dauerte von 11.45 bis 13.15 Uhr an. Anschließend konnte zumindest eine Spur wieder freigegeben werden. Die Polizei bestätigte, dass sich um 11.44 Uhr im Grenzgebiet zwischen Verl (Kreis Gütersloh) und dem Bielefelder Stadtgebiet ein tödlicher Unfall ereignet hat. Eine Person ist auf der A2 zu Tode gekommen Erst am Nachmittag konnte die Polizei den tatsächlich sehr ungewöhnlichen Unfallhergang erläutern. Demnach hatte sich unterhalb der Autobahn auf der Bleichestraße bei Verl ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Auto von der Fahrbahn abgekommen war und gegen den stählernen Brückenpfeiler der A2 geprallt war. Während der Fahrer (22) schwer verletzt am Unfallort zurückblieb, verließ der 26-jährige Beifahrer den Unfallwagen und begab sich, während er den Notruf der Polizei wählte, die vier Meter hohe Böschung hinauf zur viel befahrenen Autobahn.  "Dabei betrat der junge Mann, aus bislang ungeklärtem Grund, die Fahrbahn der A2 in Richtung Hannover, kurz vor dem Parkplatz Obergassel, und wurde dort von einem Lastwagen aus Hannover erfasst", heißt es im Polizeibericht. Der 26-Jährige, der nach dem Unfall möglicherweise im Schockzustand war, wurde dabei tödlich verletzt. Er starb noch an der Unfallstelle. Wegen der Sperrung kommt es weiterhin zu langen Staus auch auf den umliegenden Strecken und Umleitungen. Um 13.30 Uhr meldeten die Verkehrsbeobachter immer noch acht Kilometer Stau. Seit 13.15 Uhr ist immerhin eine Spur wieder frei, so dass der Verkehr nun langsam die Unfallstelle passieren kann. Die Sperrung der beiden übrigen Spuren dauerte bis etwa bis 15.30 Uhr.