Herford

Personalmangel: Bis Montag keine Geburten im Klinikum Herford möglich

Martin Fröhlich

Reißleine gezogen: Das Klinikum Herford hat seine Geburtshilfe bis zum 3. Juni von der Versorgung abgemeldet. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Reißleine gezogen: Das Klinikum Herford hat seine Geburtshilfe bis zum 3. Juni von der Versorgung abgemeldet. (© Frank-Michael Kiel-Steinkamp)

Herford (nw). Vor wenigen Wochen erst hatte das Klinikum Herford von personellen Engpässen bei Hebammen berichtet. Nun muss das Krankenhaus bereits die Reißleine ziehen: Der Kreißsaal des Klinikums ist ab sofort bis Montag, 3. Juni, um 7 Uhr von der geburtshilflichen Versorgung abgemeldet, wie das Klinikum mitteilt.

Das bedeutet, dass in dieser Zeit keine Aufnahmen zur Entbindung möglich sind. "Von der Versorgung abmelden müssen wir uns immer dann, wenn Krankenhausbereiche in der Versorgung an ihre Grenzen geraten", erklärt Sprecherin Monika Bax. Im Kreißsaal sei jede Schicht regulär mit zwei Hebammen besetzt. "Aufgrund von Krankheit und unbesetzten Stellen ist diese Besetzung in den kommenden Tagen nicht gewährleistet", sagt Bax.

In diesen Nachbarorten gibt es Geburtshilfen

Das Klinikum bedauere die Einschränkung für die werdenden Eltern und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten sehr, bitte jedoch um Verständnis. "Das oberste Ziel ist und bleibt es, die bestmögliche Versorgung für die Patientinnen sicherzustellen." Zum Wohl der Entbindenden und zum Schutz des Personals habe man sich zu dieser Maßnahme entschlossen.

Werdende Mütter müssen sich nun andere Geburtsstationen helfen. Geburtsstationen gibt es unter anderem im Herforder Mathilden Hospital, im Bad Oeynhausener Krankenhaus, in Minden sowie in den drei Bielefelder Krankenhäusern.

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HerfordPersonalmangel: Bis Montag keine Geburten im Klinikum Herford möglichMartin FröhlichHerford (nw). Vor wenigen Wochen erst hatte das Klinikum Herford von personellen Engpässen bei Hebammen berichtet. Nun muss das Krankenhaus bereits die Reißleine ziehen: Der Kreißsaal des Klinikums ist ab sofort bis Montag, 3. Juni, um 7 Uhr von der geburtshilflichen Versorgung abgemeldet, wie das Klinikum mitteilt. Das bedeutet, dass in dieser Zeit keine Aufnahmen zur Entbindung möglich sind. "Von der Versorgung abmelden müssen wir uns immer dann, wenn Krankenhausbereiche in der Versorgung an ihre Grenzen geraten", erklärt Sprecherin Monika Bax. Im Kreißsaal sei jede Schicht regulär mit zwei Hebammen besetzt. "Aufgrund von Krankheit und unbesetzten Stellen ist diese Besetzung in den kommenden Tagen nicht gewährleistet", sagt Bax. In diesen Nachbarorten gibt es Geburtshilfen Das Klinikum bedauere die Einschränkung für die werdenden Eltern und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten sehr, bitte jedoch um Verständnis. "Das oberste Ziel ist und bleibt es, die bestmögliche Versorgung für die Patientinnen sicherzustellen." Zum Wohl der Entbindenden und zum Schutz des Personals habe man sich zu dieser Maßnahme entschlossen. Werdende Mütter müssen sich nun andere Geburtsstationen helfen. Geburtsstationen gibt es unter anderem im Herforder Mathilden Hospital, im Bad Oeynhausener Krankenhaus, in Minden sowie in den drei Bielefelder Krankenhäusern.