Missbrauchsfall Lügde wieder Thema im Innenausschuss

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Der Missbrauchsfall Lügde ist wieder Thema im Innenausschuss. Foto: Guido Kirchner/dpa - © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Der Missbrauchsfall Lügde ist wieder Thema im Innenausschuss. Foto: Guido Kirchner/dpa (© (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der massenhafte Kindesmissbrauch von Lügde ist am Donnerstag (13.30 Uhr) erneut wichtigstes Thema im Innenausschuss des Landtags. Es wird erwartet, dass Innenminister Herbert Reul (CDU) sich wieder den Fragen der Abgeordneten stellt. Dem Ausschuss liegen Berichte des Innenministeriums zu Fragen der Opposition vor. Darin weist Reul erneut Vorwürfe zurück, zu spät die Dimension des Falls erkannt und Konsequenzen gezogen zu haben. Allerdings werden wohl einige Ausschussmitglieder abwesend sein wegen einer Trauerfeier für einen verstorbenen Abgeordneten.

Die Kreispolizei in Lippe hatte schon am 19. Dezember dem Ministerium einen Bericht mit einer detaillierten Darstellung der bei den Durchsuchungen sichergestellten Beweismitteln geliefert. Mitte Januar berichtete die Polizei, dass möglicherweise 30 oder mehr Kinder und Jugendliche Opfer sein könnten. Reul wurden die Berichte demnach zu dem Zeitpunkt nicht persönlich vorgelegt. Der Sachverhalt sei ihm aber in Lagebesprechungen vorgetragen worden.

Erst nachdem Ende Januar die Öffentlichkeit informiert worden war, wurden die Ermittlungen von der Polizei Lippe an die größere Behörde in Bielefeld übertragen.

Auf dem Campingplatz in Lügde soll ein 56-jähriger arbeitsloser Dauercamper mit einem Komplizen über Jahre hinweg mehr als 40 Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Inzwischen liegen die Anklagen gegen den 56-Jährigen und einen weiteren Beschuldigten vor.

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Missbrauchsfall Lügde wieder Thema im InnenausschussDüsseldorf (dpa/lnw) - Der massenhafte Kindesmissbrauch von Lügde ist am Donnerstag (13.30 Uhr) erneut wichtigstes Thema im Innenausschuss des Landtags. Es wird erwartet, dass Innenminister Herbert Reul (CDU) sich wieder den Fragen der Abgeordneten stellt. Dem Ausschuss liegen Berichte des Innenministeriums zu Fragen der Opposition vor. Darin weist Reul erneut Vorwürfe zurück, zu spät die Dimension des Falls erkannt und Konsequenzen gezogen zu haben. Allerdings werden wohl einige Ausschussmitglieder abwesend sein wegen einer Trauerfeier für einen verstorbenen Abgeordneten. Die Kreispolizei in Lippe hatte schon am 19. Dezember dem Ministerium einen Bericht mit einer detaillierten Darstellung der bei den Durchsuchungen sichergestellten Beweismitteln geliefert. Mitte Januar berichtete die Polizei, dass möglicherweise 30 oder mehr Kinder und Jugendliche Opfer sein könnten. Reul wurden die Berichte demnach zu dem Zeitpunkt nicht persönlich vorgelegt. Der Sachverhalt sei ihm aber in Lagebesprechungen vorgetragen worden. Erst nachdem Ende Januar die Öffentlichkeit informiert worden war, wurden die Ermittlungen von der Polizei Lippe an die größere Behörde in Bielefeld übertragen. Auf dem Campingplatz in Lügde soll ein 56-jähriger arbeitsloser Dauercamper mit einem Komplizen über Jahre hinweg mehr als 40 Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Inzwischen liegen die Anklagen gegen den 56-Jährigen und einen weiteren Beschuldigten vor.