Atommüllfässer aus Leese werden für Endlagerung vorbereitet

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Aus Anlass des Tages der offenen Tür im Gewerbegebiet Leese am 25.05.2014 machten rund 30 Aktivisten auf die äußerst problematische Lagerung von Atommüll durch die Braunschweiger Firma Eckert & Ziegler mitten im Gewerbegebiet aufmerksam. Sie forderten eine wirksame Kontrolle jedes einzelnen Fasses, da bereits Flüssigkeiten ausgetreten sind. Foto: Michaela Mügge - © Michaela Mügge / PubliXviewinG
Aus Anlass des Tages der offenen Tür im Gewerbegebiet Leese am 25.05.2014 machten rund 30 Aktivisten auf die äußerst problematische Lagerung von Atommüll durch die Braunschweiger Firma Eckert & Ziegler mitten im Gewerbegebiet aufmerksam. Sie forderten eine wirksame Kontrolle jedes einzelnen Fasses, da bereits Flüssigkeiten ausgetreten sind. Foto: Michaela Mügge (© Michaela Mügge / PubliXviewinG)

Hannover (dpa/lni) - Aus dem Zwischenlager Leese sind die ersten der knapp 1500 Atommüllfässer nach Jülich (Nordrhein-Westfalen) gebracht werden. «Die Arbeiten haben begonnen», sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Die 1484 Fässer aus der Landessammelstelle Steyerberg enthalten schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus den 80er und 90er Jahren aus den Bereichen Medizin, Forschung und Technik und sollen endlagergerecht an den Bund übergeben werden.

Sie werden für eine spätere Einlagerung im Schacht Konrad in 112 spezielle Container verpackt und danach zunächst wieder in Leese eingelagert. Ab Ende 2019 sollen pro Jahr etwa 150 Fässer folgen und bis zum Jahr 2030 für die Endlagerung verpackt werden; in diesem Jahr läuft der Pachtvertrag des Zwischenlager-Betreibers Eckert & Ziegler Nuclitec aus.

In der Vergangenheit wurden immer mal wieder beschädigte oder ramponierte Fässer entdeckt. Wegen möglicher Schäden wie Rost oder Ausbeulungen an den 1981 bis 1998 befüllten Fässern sollen diese besonders sorgfältig behandelt werden. In Jülich ist die GNS Gesellschaft für Nuklear Service zuständig. Wegen der dichten Lagerung der Fässer im Zwischenlager dauert der Prozess mehrere Jahre. Neben den Steyerberg-Fässern lagern in Leese noch 3400 Fässer im Eigentum des Landes Niedersachsen.

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Atommüllfässer aus Leese werden für Endlagerung vorbereitetHannover (dpa/lni) - Aus dem Zwischenlager Leese sind die ersten der knapp 1500 Atommüllfässer nach Jülich (Nordrhein-Westfalen) gebracht werden. «Die Arbeiten haben begonnen», sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Die 1484 Fässer aus der Landessammelstelle Steyerberg enthalten schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus den 80er und 90er Jahren aus den Bereichen Medizin, Forschung und Technik und sollen endlagergerecht an den Bund übergeben werden. Sie werden für eine spätere Einlagerung im Schacht Konrad in 112 spezielle Container verpackt und danach zunächst wieder in Leese eingelagert. Ab Ende 2019 sollen pro Jahr etwa 150 Fässer folgen und bis zum Jahr 2030 für die Endlagerung verpackt werden; in diesem Jahr läuft der Pachtvertrag des Zwischenlager-Betreibers Eckert & Ziegler Nuclitec aus. In der Vergangenheit wurden immer mal wieder beschädigte oder ramponierte Fässer entdeckt. Wegen möglicher Schäden wie Rost oder Ausbeulungen an den 1981 bis 1998 befüllten Fässern sollen diese besonders sorgfältig behandelt werden. In Jülich ist die GNS Gesellschaft für Nuklear Service zuständig. Wegen der dichten Lagerung der Fässer im Zwischenlager dauert der Prozess mehrere Jahre. Neben den Steyerberg-Fässern lagern in Leese noch 3400 Fässer im Eigentum des Landes Niedersachsen.