Rietberg

Transporterfahrer bei Frontalunfall auf B 64 in Rietberg getötet

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Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde ebenfalls schwer verletzt. NW- - © Foto: Andreas Eickhoff
Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde ebenfalls schwer verletzt. NW- (© Foto: Andreas Eickhoff)
Der Transporter des getöteten Fahrers wurde eine Böschung heruntergeschleudert. NW- - © Foto: Andreas Eickhoff
Der Transporter des getöteten Fahrers wurde eine Böschung heruntergeschleudert. NW- (© Foto: Andreas Eickhoff)

Rietberg (nw). Schwerer Unfall am Samtagmorgen auf der Umgehungsstraße B 64 in Rietberg zwischen der Wiedenbrücker und der Bokeler Straße: Ein Transporterfahrer stirbt noch an der Unfallstelle, der Unfallverursacher wird mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Spezialklinik gebracht.

Laut Polizei war gegen 8.30 Uhr ein 28-Jähriger BMW-Fahrer aus Oelde in Fahrtrichtung Rheda-Wiedenbrück unterwegs, als er offenbar auf dem Standstreifen der Gegenfahrspur unterwegs war. Hier kam ihm ein Transporter entgegen, dessen 58-jähriger Fahrer aus Rietberg nicht mehr ausweichen konnte. Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, der weiße Transporter wurde zurückgeschleudert, der BMW blieb völlig zerstört quer auf der Fahrbahn liegen.

Beide Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, der lebensgefährlich verletzte Oelder konnte erst nach mehr als einer Stunde aus seinem Fahrzeug befreit werden. Wegen seiner schweren Verletzungen musste er mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik nach Bielefeld gebracht werden. Ein Transport im Rettungshubschrauber kam aufgrund seines kritischen Zustandes nicht infrage.

Polizeibeamte eskortierten den Rettungswagen und sorgten so für freie Fahrt. Warum der Fahrer aus Oelde auf die Gegenfahrbahn abkam, ist noch unklar. Vor Ort machten sich der Leiter der Polizeiwache Rheda Wiedenbrück, Andreas Terhechte, ebenso ein Bild des Geschehens wie der zuständige Sachbearbeiter aus dem Verkehrskommissariat. Zusätzlich beauftragte die Staatsanwaltschaft Paderborn einen Sachverständigen mit der Rekonstruktion der Ereignisse.

Die Polizei hat die B 64 an der Unfallstelle zwischen Bokeler Straße und Wiedenbrücker Straße voll gesperrt. Erst kurz zuvor hatte es nur wenige Kilometer entfernt in Delbrück-Schöning einen weiteren schweren Unfall gegeben, bei dem vier Menschen verletzt wurden.

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RietbergTransporterfahrer bei Frontalunfall auf B 64 in Rietberg getötetRietberg (nw). Schwerer Unfall am Samtagmorgen auf der Umgehungsstraße B 64 in Rietberg zwischen der Wiedenbrücker und der Bokeler Straße: Ein Transporterfahrer stirbt noch an der Unfallstelle, der Unfallverursacher wird mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Spezialklinik gebracht. Laut Polizei war gegen 8.30 Uhr ein 28-Jähriger BMW-Fahrer aus Oelde in Fahrtrichtung Rheda-Wiedenbrück unterwegs, als er offenbar auf dem Standstreifen der Gegenfahrspur unterwegs war. Hier kam ihm ein Transporter entgegen, dessen 58-jähriger Fahrer aus Rietberg nicht mehr ausweichen konnte. Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, der weiße Transporter wurde zurückgeschleudert, der BMW blieb völlig zerstört quer auf der Fahrbahn liegen. Beide Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, der lebensgefährlich verletzte Oelder konnte erst nach mehr als einer Stunde aus seinem Fahrzeug befreit werden. Wegen seiner schweren Verletzungen musste er mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik nach Bielefeld gebracht werden. Ein Transport im Rettungshubschrauber kam aufgrund seines kritischen Zustandes nicht infrage. Polizeibeamte eskortierten den Rettungswagen und sorgten so für freie Fahrt. Warum der Fahrer aus Oelde auf die Gegenfahrbahn abkam, ist noch unklar. Vor Ort machten sich der Leiter der Polizeiwache Rheda Wiedenbrück, Andreas Terhechte, ebenso ein Bild des Geschehens wie der zuständige Sachbearbeiter aus dem Verkehrskommissariat. Zusätzlich beauftragte die Staatsanwaltschaft Paderborn einen Sachverständigen mit der Rekonstruktion der Ereignisse. Die Polizei hat die B 64 an der Unfallstelle zwischen Bokeler Straße und Wiedenbrücker Straße voll gesperrt. Erst kurz zuvor hatte es nur wenige Kilometer entfernt in Delbrück-Schöning einen weiteren schweren Unfall gegeben, bei dem vier Menschen verletzt wurden.