Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa - © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Hannover

Gericht will zeitnah über Rodewalder Wolf entscheiden

veröffentlicht

Hannover (lni). Über das Schicksal des Rodewalder Wolfsrüden „GW 717m“ will das Verwaltungsgericht Oldenburg möglichst bald entscheiden. „Wir hoffen, dass wir bis Mitte der Woche die vollständigen Unterlagen haben“, sagte ein Sprecher am Montag. „In jedem Eilverfahren entscheiden wir möglichst kurzfristig.“

Das Umweltministerium hatte in der vergangenen Woche angekündigt, das Ergebnis des Eilrechtsverfahrens zu der im Januar erteilten Sondergenehmigung für einen Abschuss abzuwarten. Der „Freundeskreis freilebender Wölfe“ hatte den Antrag dagegen beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht, zuständigkeitshalber wurde er dann nach Oldenburg abgegeben.

Dem Leitrüden des Rodewalder Rudels im Landkreis Nienburg waren nach Angaben des Ministeriums genetisch zahlreiche Risse von Nutztieren nachgewiesen worden, darunter auch Rinder und Ponys. Der Eilantrag richtet sich gegen den Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) als zuständige Behörde. Der NLWKN hat seinen Sitz in Norden, darum ist das Verwaltungsgericht Oldenburg zuständig.

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HannoverGericht will zeitnah über Rodewalder Wolf entscheidenHannover (lni). Über das Schicksal des Rodewalder Wolfsrüden „GW 717m“ will das Verwaltungsgericht Oldenburg möglichst bald entscheiden. „Wir hoffen, dass wir bis Mitte der Woche die vollständigen Unterlagen haben“, sagte ein Sprecher am Montag. „In jedem Eilverfahren entscheiden wir möglichst kurzfristig.“ Das Umweltministerium hatte in der vergangenen Woche angekündigt, das Ergebnis des Eilrechtsverfahrens zu der im Januar erteilten Sondergenehmigung für einen Abschuss abzuwarten. Der „Freundeskreis freilebender Wölfe“ hatte den Antrag dagegen beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht, zuständigkeitshalber wurde er dann nach Oldenburg abgegeben. Dem Leitrüden des Rodewalder Rudels im Landkreis Nienburg waren nach Angaben des Ministeriums genetisch zahlreiche Risse von Nutztieren nachgewiesen worden, darunter auch Rinder und Ponys. Der Eilantrag richtet sich gegen den Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) als zuständige Behörde. Der NLWKN hat seinen Sitz in Norden, darum ist das Verwaltungsgericht Oldenburg zuständig.