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Stadthagen

Sechs Verletzte bei Nachbarschaftsstreit - Reizgaspistole auch gegen Kinder eingesetzt

veröffentlicht

Stadthagen (sn). Ein 30-Jähriger aus Stadthagen soll am Donnerstagabend in Obernwöhren mit einer Reizgaspistole um sich geschossen haben. Dabei wurden sechs Menschen verletzt, darunter drei Kinder, berichten die Schaumburger Nachrichten. Zwei der Verletzten mussten zunächst ins Krankenhaus, konnten aber noch am Abend entlassen werden.

Das hat Polizeisprecher Axel Bergmann am Freitagmorgen berichtet. Demnach hätten alle Verletzten Schleimhautreizungen erlitten, zwei von ihnen ausgeprägterer Art. Sie konnten die Klinik jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen werden.

Derweil habe der Tatverdächtige die Nacht auf der Polizeidienststelle verbracht, erklärte Bergmann. Dabei sei auch eine Blutprobe entnommen wurden, da es bei dem Mann einen Verdacht auf Alkoholkonsum gab. Ein solcher Test sei jedoch obligatorisch, sagte Bergmann. Die Polizei müsse sowohl be- als auch entlastende Hinweise sammeln.

Der Tatverdächtige soll das Revier noch im Laufe des Freitages wieder verlassen dürfen, weil die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen hat. Nun soll der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden. Diese könnte wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung eine Gerichtsverhandlung gegen den 30-Jährigen einleiten. Im äußersten Fall droht dem Tatverdächtigen eine mehrjährige Freiheitsstrafe.

Der polizeibekannte Mann soll am Donnerstagabend an der Waldstraße im Stadthäger Ortsteil Obernwöhren gegen 20.30 Uhr mit einer Reizgaspistole um sich geschossen haben. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt. Eine Frau und drei Kinder im Alter zwischen neun und 13 Jahren erlitten Reizungen, konnten aber vor Ort behandelt werden.

Den Schüssen war eine Auseinandersetzung vorausgegangen, zu deren Umständen Bergmann jedoch auch am Freitagmorgen keine Auskunft geben konnte.

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StadthagenSechs Verletzte bei Nachbarschaftsstreit - Reizgaspistole auch gegen Kinder eingesetztStadthagen (sn). Ein 30-Jähriger aus Stadthagen soll am Donnerstagabend in Obernwöhren mit einer Reizgaspistole um sich geschossen haben. Dabei wurden sechs Menschen verletzt, darunter drei Kinder, berichten die Schaumburger Nachrichten. Zwei der Verletzten mussten zunächst ins Krankenhaus, konnten aber noch am Abend entlassen werden. Das hat Polizeisprecher Axel Bergmann am Freitagmorgen berichtet. Demnach hätten alle Verletzten Schleimhautreizungen erlitten, zwei von ihnen ausgeprägterer Art. Sie konnten die Klinik jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen werden. Derweil habe der Tatverdächtige die Nacht auf der Polizeidienststelle verbracht, erklärte Bergmann. Dabei sei auch eine Blutprobe entnommen wurden, da es bei dem Mann einen Verdacht auf Alkoholkonsum gab. Ein solcher Test sei jedoch obligatorisch, sagte Bergmann. Die Polizei müsse sowohl be- als auch entlastende Hinweise sammeln. Der Tatverdächtige soll das Revier noch im Laufe des Freitages wieder verlassen dürfen, weil die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen hat. Nun soll der Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden. Diese könnte wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung eine Gerichtsverhandlung gegen den 30-Jährigen einleiten. Im äußersten Fall droht dem Tatverdächtigen eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Der polizeibekannte Mann soll am Donnerstagabend an der Waldstraße im Stadthäger Ortsteil Obernwöhren gegen 20.30 Uhr mit einer Reizgaspistole um sich geschossen haben. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt. Eine Frau und drei Kinder im Alter zwischen neun und 13 Jahren erlitten Reizungen, konnten aber vor Ort behandelt werden. Den Schüssen war eine Auseinandersetzung vorausgegangen, zu deren Umständen Bergmann jedoch auch am Freitagmorgen keine Auskunft geben konnte.