Der Angeklagte unterhält sich mit seinem Verteidiger Christian J. Neumann in einem Gerichtssaal im Landgericht. Nach dem gewaltsamen Tod einer 16-Jährigen in Barsinghausen in der Region Hannover, musste sich der Mann wegen Mordes verantworten. Foto: Holger Hollemann/dpa - © (c) Copyright 2018, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Der Angeklagte unterhält sich mit seinem Verteidiger Christian J. Neumann in einem Gerichtssaal im Landgericht. Nach dem gewaltsamen Tod einer 16-Jährigen in Barsinghausen in der Region Hannover, musste sich der Mann wegen Mordes verantworten. Foto: Holger Hollemann/dpa (© (c) Copyright 2018, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Lange Gefängnisstrafe für Tötung von 16-jähriger Anna-Lena

veröffentlicht

Hannover (lni). Nach dem gewaltsamen Tod der 16-jährigen Anna-Lena hat das Landgericht Hannover einen jungen Mann zu einer 14-jährigen Freiheitsstrafe wegen Totschlags verurteilt. „Das Gericht hat überhaupt keinen Zweifel daran, dass Sie der Täter dieses Tötungsdeliktes sind“, sagte der Vorsitzende Richter Wolfgang Rosenbusch am Mittwoch zu dem angeklagten 24 Jahre alten Deutschen. Der Mann hatte die Tötung bestritten und während der Verhandlung geschwiegen.

Das Mädchen war Mitte Juni blutüberströmt vor einer Grundschule in der Kleinstadt Barsinghausen gefunden worden. Wie DNA-Spuren belegten, hatte der junge Mann die Jugendliche mit einem 9,5 Kilogramm schweren Ast erschlagen. Zudem fand sich sein Schuhabdruck auf ihrem Hals. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Angeklagten wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

Copyright © Mindener Tageblatt 2018
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Lange Gefängnisstrafe für Tötung von 16-jähriger Anna-LenaHannover (lni). Nach dem gewaltsamen Tod der 16-jährigen Anna-Lena hat das Landgericht Hannover einen jungen Mann zu einer 14-jährigen Freiheitsstrafe wegen Totschlags verurteilt. „Das Gericht hat überhaupt keinen Zweifel daran, dass Sie der Täter dieses Tötungsdeliktes sind“, sagte der Vorsitzende Richter Wolfgang Rosenbusch am Mittwoch zu dem angeklagten 24 Jahre alten Deutschen. Der Mann hatte die Tötung bestritten und während der Verhandlung geschwiegen. Das Mädchen war Mitte Juni blutüberströmt vor einer Grundschule in der Kleinstadt Barsinghausen gefunden worden. Wie DNA-Spuren belegten, hatte der junge Mann die Jugendliche mit einem 9,5 Kilogramm schweren Ast erschlagen. Zudem fand sich sein Schuhabdruck auf ihrem Hals. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Angeklagten wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.