In der Samtgemeinde Uchte sind mehrere Häuser durch eine Windhose beschädigt worden. - © Feuerwehr Uchte
In der Samtgemeinde Uchte sind mehrere Häuser durch eine Windhose beschädigt worden. (© Feuerwehr Uchte)

Windhose zieht über Uchte hinweg

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Uchte/Warmsen (mt/hgd). Eine Windhose ist am Donnerstagabend durch die Samtgemeinde Uchte gezogen. Dutzende Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt. Ein Augenzeuge berichtete, dass die Windhose am Ortseingang Warmsen entstand und über die K 19 in Richtung Siedlung Brinkort und weiter nach Lohhof entlang zog.

Nach den Einsatzorten zufolge ist diese weiter in Richtung Uchte, über Hoysinghausen Rauher Busch und weiter nach Woltringhausen und Steyerberg gezogen. Die Feuerwehren der Gemeinde Warmsen und des Flecken Uchte waren ab 17.39 Uhr im mehrstündigen Einsatz, um Straßen von Bäumen und Ästen zu befreien. An der K 19 in Warmsen waren fünf Höfe massiv betroffen, so entwurzelten mehrere Eichen und große Ästen brachen ab, fielen auf die Kreisstraße und beschädigten Häuser.

Ein altes Fachwerkhaus wurde durch einen großen Ast fast vollständig zerstört und das Dach eines Gartenhauses wurde durch den starken Wind auf ein Nachbargrundstück befördert. Dächer von Wohnhäusern und Scheunen wurden zum Teil abgedeckt und ein Giebel eines Wohnhauses durch den Wind so beschädigt, dass dieses vorerst nicht bewohnt werden kann. Zur Unterstützung der Feuerwehr und Anwohner kamen sofort Landwirte und ein örtliches Unternehmen mit Schleppern und einem Radlader. Auch die Drehleiter aus Liebenau war vor Ort, um abgebrochene hängende Äste aus den Bäumen zu schneiden. Die K 19 musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Auch die Ortswehr Lohhof war mehrere Stunden im Einsatz. So befreiten sie die Verbindungsstraße zwischen Warmsen und Lohhof von mehreren Bäumen und auch in der Ortslage blockierten mehrere Bäume und Äste die Straßen. Die Drehleiter aus Nienburg kam zur Unterstützung, um stark hängende Äste über den Straßen aus den Bäumen zu schneiden. Die Feuerwehren Hoysinghausen und Uchte befreiten die B 61 und die B 441 von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen, sowie diverse Bäume auf der Verbindungsstraße von Hoysinghausen zur B 61.

Die Ortswehr Woltringhausen musste 13 Bäume entfernen, die teilweise Straßen versperrten. In Höfen hatte ein entwurzelter Baum ein Erdkabel herausgezogen. Um hier weiter zu arbeiten, musste zunächst erst ein ansässiger Netzbetreiber den Strom abschalten. Auch in der Ortschaft Sapelloh waren Ausläufer der Windhose zu spüren, so entwurzelten dort mehrere Bäume. Insgesamt elf teils große Eichen mussten die Einsatzkräfte von den Straßen schaffen. Ebenfalls waren die Ortwehren Darlaten, Bohnhorst, Großenvörde und Nordel bis in die Nacht im Einsatz.

Nachdem auch die Feuerwehr Raddestorf einen Einsatz beendet hatte, wurden sie zur Suche einer unter Demenz leidenden Person hinzugezogen, die nach kurzer Zeit unbeschadet gefunden wurde.

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Windhose zieht über Uchte hinwegUchte/Warmsen (mt/hgd). Eine Windhose ist am Donnerstagabend durch die Samtgemeinde Uchte gezogen. Dutzende Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt. Ein Augenzeuge berichtete, dass die Windhose am Ortseingang Warmsen entstand und über die K 19 in Richtung Siedlung Brinkort und weiter nach Lohhof entlang zog. Nach den Einsatzorten zufolge ist diese weiter in Richtung Uchte, über Hoysinghausen Rauher Busch und weiter nach Woltringhausen und Steyerberg gezogen. Die Feuerwehren der Gemeinde Warmsen und des Flecken Uchte waren ab 17.39 Uhr im mehrstündigen Einsatz, um Straßen von Bäumen und Ästen zu befreien. An der K 19 in Warmsen waren fünf Höfe massiv betroffen, so entwurzelten mehrere Eichen und große Ästen brachen ab, fielen auf die Kreisstraße und beschädigten Häuser. Ein altes Fachwerkhaus wurde durch einen großen Ast fast vollständig zerstört und das Dach eines Gartenhauses wurde durch den starken Wind auf ein Nachbargrundstück befördert. Dächer von Wohnhäusern und Scheunen wurden zum Teil abgedeckt und ein Giebel eines Wohnhauses durch den Wind so beschädigt, dass dieses vorerst nicht bewohnt werden kann. Zur Unterstützung der Feuerwehr und Anwohner kamen sofort Landwirte und ein örtliches Unternehmen mit Schleppern und einem Radlader. Auch die Drehleiter aus Liebenau war vor Ort, um abgebrochene hängende Äste aus den Bäumen zu schneiden. Die K 19 musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Auch die Ortswehr Lohhof war mehrere Stunden im Einsatz. So befreiten sie die Verbindungsstraße zwischen Warmsen und Lohhof von mehreren Bäumen und auch in der Ortslage blockierten mehrere Bäume und Äste die Straßen. Die Drehleiter aus Nienburg kam zur Unterstützung, um stark hängende Äste über den Straßen aus den Bäumen zu schneiden. Die Feuerwehren Hoysinghausen und Uchte befreiten die B 61 und die B 441 von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen, sowie diverse Bäume auf der Verbindungsstraße von Hoysinghausen zur B 61. Die Ortswehr Woltringhausen musste 13 Bäume entfernen, die teilweise Straßen versperrten. In Höfen hatte ein entwurzelter Baum ein Erdkabel herausgezogen. Um hier weiter zu arbeiten, musste zunächst erst ein ansässiger Netzbetreiber den Strom abschalten. Auch in der Ortschaft Sapelloh waren Ausläufer der Windhose zu spüren, so entwurzelten dort mehrere Bäume. Insgesamt elf teils große Eichen mussten die Einsatzkräfte von den Straßen schaffen. Ebenfalls waren die Ortwehren Darlaten, Bohnhorst, Großenvörde und Nordel bis in die Nacht im Einsatz. Nachdem auch die Feuerwehr Raddestorf einen Einsatz beendet hatte, wurden sie zur Suche einer unter Demenz leidenden Person hinzugezogen, die nach kurzer Zeit unbeschadet gefunden wurde.