Im Forschungszentrum Jülich lagern Castorenbehälter. Wenn die Vorbereitungen optimal weiterliefen, könnte der Transport in Zwischenlager Ahaus im Herbst 2019 beginnen, die Rückführung in die USA im Jahr 2020. - © Andreas Endermann/dpa
Im Forschungszentrum Jülich lagern Castorenbehälter. Wenn die Vorbereitungen optimal weiterliefen, könnte der Transport in Zwischenlager Ahaus im Herbst 2019 beginnen, die Rückführung in die USA im Jahr 2020. (© Andreas Endermann/dpa)

Atommüllfässer aus Leese werden für Endlagerung vorbereitet

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Hannover (lni). Fast 1500 Atommüllfässer im Zwischenlager Leese in Kreis Nienburg sollen bis zum Jahr 2030 für die Endlagerung verpackt werden. Ab Ende 2019 sollen dafür pro Jahr etwa 150 Fässer nach Jülich in Nordrhein-Westfalen) gebracht werden, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag in Hannover mit. Die Kosten von 10 bis 15 Millionen Euro würden vom Bund erstattet.

Die 1484 Fässer enthalten den Angaben zufolge schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus den 1980-er/90-er Jahren aus den Bereichen Medizin, Forschung und Technik. Zuvor hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ über die Pläne berichtet.

„Niedersachsen bereitet alles dafür vor, die Fässer so früh wie möglich endlagergerecht an den Bund zu übergeben“, teilte Umweltminister Olaf Lies (SPD) mit. In Jülich ist die GNS Gesellschaft für Nuklear Service zuständig. Die Fässer werden für eine spätere Einlagerung im Schacht Konrad in spezielle Container verpackt - und danach zunächst wieder im Zwischenlager Leese eingelagert.

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Atommüllfässer aus Leese werden für Endlagerung vorbereitetHannover (lni). Fast 1500 Atommüllfässer im Zwischenlager Leese in Kreis Nienburg sollen bis zum Jahr 2030 für die Endlagerung verpackt werden. Ab Ende 2019 sollen dafür pro Jahr etwa 150 Fässer nach Jülich in Nordrhein-Westfalen) gebracht werden, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag in Hannover mit. Die Kosten von 10 bis 15 Millionen Euro würden vom Bund erstattet. Die 1484 Fässer enthalten den Angaben zufolge schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus den 1980-er/90-er Jahren aus den Bereichen Medizin, Forschung und Technik. Zuvor hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ über die Pläne berichtet. „Niedersachsen bereitet alles dafür vor, die Fässer so früh wie möglich endlagergerecht an den Bund zu übergeben“, teilte Umweltminister Olaf Lies (SPD) mit. In Jülich ist die GNS Gesellschaft für Nuklear Service zuständig. Die Fässer werden für eine spätere Einlagerung im Schacht Konrad in spezielle Container verpackt - und danach zunächst wieder im Zwischenlager Leese eingelagert.