Symbolfoto: Arno Burgi/dpa - © (c) dpa-Zentralbild
Symbolfoto: Arno Burgi/dpa (© (c) dpa-Zentralbild)

Angriff auf Säugling: Jugendamt erhielt Hinweis von Familie

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Osnabrück (lni). Im Fall des lebensgefährlich verletzten Säuglings aus Osnabrück hat das Jugendamt schon während der Schwangerschaft einen Hinweis aus der Familie erhalten. Man habe den Kontakt gesucht, dabei sei klar geworden, dass die Familie Hilfe brauche, sagte ein Sprecher der Stadt Osnabrück am Freitag. Das Jugendamt habe Angebote gemacht, die Eltern seien «sehr kooperativ» gewesen - Hinweise auf eine Gefährdung des Kindeswohls habe es nicht gegeben. Zuvor hatte NDR 1 Niedersachsen darüber berichtet. Nach Angaben des Sprechers wurde vereinbart, dass die Eltern sich nach der Geburt melden.

Gegen den Vater des wenige Tage alten Kindes wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Nach der ursprünglichen Darstellung der Eltern soll angeblich ein Hund das Kind angegriffen haben. «Die ganze Hundegeschichte ist erlogen», sagte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer. «Wir können ausschließen, dass das Kind durch Hundebisse verletzt wurde.» Der Säugling sei geschlagen worden, offene Wunden gab es nicht.

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Angriff auf Säugling: Jugendamt erhielt Hinweis von FamilieOsnabrück (lni). Im Fall des lebensgefährlich verletzten Säuglings aus Osnabrück hat das Jugendamt schon während der Schwangerschaft einen Hinweis aus der Familie erhalten. Man habe den Kontakt gesucht, dabei sei klar geworden, dass die Familie Hilfe brauche, sagte ein Sprecher der Stadt Osnabrück am Freitag. Das Jugendamt habe Angebote gemacht, die Eltern seien «sehr kooperativ» gewesen - Hinweise auf eine Gefährdung des Kindeswohls habe es nicht gegeben. Zuvor hatte NDR 1 Niedersachsen darüber berichtet. Nach Angaben des Sprechers wurde vereinbart, dass die Eltern sich nach der Geburt melden. Gegen den Vater des wenige Tage alten Kindes wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Nach der ursprünglichen Darstellung der Eltern soll angeblich ein Hund das Kind angegriffen haben. «Die ganze Hundegeschichte ist erlogen», sagte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer. «Wir können ausschließen, dass das Kind durch Hundebisse verletzt wurde.» Der Säugling sei geschlagen worden, offene Wunden gab es nicht.