Landwirtschaftliche Traktorengespanne sind beim Regionalentscheid im Leistungspflügen auf einem Feld im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa - © (c) dpa-Zentralbild
Landwirtschaftliche Traktorengespanne sind beim Regionalentscheid im Leistungspflügen auf einem Feld im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa (© (c) dpa-Zentralbild)

Junge Bauern treten im Wettstreit um beste gepflügte Furche an

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Steimbke (dpa). 26 junge Bauern und Bäuerinnen haben in Steimbke in Kreis Nienburg am Sonntagmittag mit dem Wettpflügen begonnen. „Die ersten Furchen wurden gezogen“, sagte Wolfgang Ehrecke, Pressereferent der Landwirtschaftskammer. Die 24 Männer und 2 Frauen im Alter bis zu 35 Jahren bearbeiten innerhalb von wenigen Stunden je ein Beet. Diese Feldabschnitte sind etwa 100 mal 25 Meter groß.

Regen hatte den Start des Bundesentscheids im Leistungspflügen an der Weser um etwa eine Stunde verzögert. Gegen 12 Uhr sind die Teilnehmer mit den Geräten gestartet. Die jungen Landwirte, die am Wettbewerb teilnehmen, kommen nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Sachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Die Wertungsrichter achten unter anderem darauf, wie gerade die Teilnehmer pflügen, wie sauber und ausgeräumt die erste Furche aussieht, wie das Ein- und Aussetzen des Geräts funktioniert und ob am Ende noch Erdreich ungepflügt übrig bleibt. „Es geht um möglichst hohe Präzision“, erklärte Ehrecke. Zum Einsatz kommen am Sonntag Beetpflüge und Drehpflüge. Fremde Hilfe ist nicht erlaubt.

Das Pflügen ist für den Ackerbau entscheidend. Der Ackerboden wird damit durchlüftet, außerdem wird Unkraut beseitigt und Schädlinge werden vertrieben. Gastgeber für den 36. Bundesentscheid im Leistungspflügen ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.





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Junge Bauern treten im Wettstreit um beste gepflügte Furche anSteimbke (dpa). 26 junge Bauern und Bäuerinnen haben in Steimbke in Kreis Nienburg am Sonntagmittag mit dem Wettpflügen begonnen. „Die ersten Furchen wurden gezogen“, sagte Wolfgang Ehrecke, Pressereferent der Landwirtschaftskammer. Die 24 Männer und 2 Frauen im Alter bis zu 35 Jahren bearbeiten innerhalb von wenigen Stunden je ein Beet. Diese Feldabschnitte sind etwa 100 mal 25 Meter groß. Regen hatte den Start des Bundesentscheids im Leistungspflügen an der Weser um etwa eine Stunde verzögert. Gegen 12 Uhr sind die Teilnehmer mit den Geräten gestartet. Die jungen Landwirte, die am Wettbewerb teilnehmen, kommen nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Sachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Wertungsrichter achten unter anderem darauf, wie gerade die Teilnehmer pflügen, wie sauber und ausgeräumt die erste Furche aussieht, wie das Ein- und Aussetzen des Geräts funktioniert und ob am Ende noch Erdreich ungepflügt übrig bleibt. „Es geht um möglichst hohe Präzision“, erklärte Ehrecke. Zum Einsatz kommen am Sonntag Beetpflüge und Drehpflüge. Fremde Hilfe ist nicht erlaubt. Das Pflügen ist für den Ackerbau entscheidend. Der Ackerboden wird damit durchlüftet, außerdem wird Unkraut beseitigt und Schädlinge werden vertrieben. Gastgeber für den 36. Bundesentscheid im Leistungspflügen ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.