Die Hand der 2650 Jahre alten Moorleiche "Moora" wird in den archäologischen Werkstätten des Landesamts für Denkmalpflege präsentiert. Beim Tag der offenen Tür konnten Besucher den Archäologen und Restauratoren über die Schulter schauen und die Restaurierungswerkstätten kennenlernen. Foto: Ole Spata/dpa - © Ole Spata
Die Hand der 2650 Jahre alten Moorleiche "Moora" wird in den archäologischen Werkstätten des Landesamts für Denkmalpflege präsentiert. Beim Tag der offenen Tür konnten Besucher den Archäologen und Restauratoren über die Schulter schauen und die Restaurierungswerkstätten kennenlernen. Foto: Ole Spata/dpa (© Ole Spata)

Restauratoren geben Einblicke in ihre Arbeit

veröffentlicht

Hannover (dpa). Restauratoren der „Gläsernen Werkstatt“ in Hannover haben am Sonntag Einblicke in ihre Arbeit mit archäologischen Funden gegeben. Die Fachleute des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege untersuchen unter anderem die Hand von Moora - einer etwa 2650 Jahre alten Moorleiche aus dem Uchter Moor bei Nienburg. Wie das Mädchen starb ist noch nicht geklärt. Moorleichen geben wegen ihres einzigartigen Zustands einmalige Einblicke in die prähistorische Vergangenheit.

Die Vielfalt der Funde im Landesamt ist groß: Dazu gehören Glas, Metall, Keramik und Steinartefakte sowie Objekte aus Leder, Textil und Holz - wie der älteste Brunnen Niedersachens, erklärte ein Sprecher des Amts. Der Brunnen wurde 2017 bei Diepholz entdeckt. Eine genaue Untersuchung, Dokumentation und fast kriminalistische Spurensuche geben oft wertvolle Informationen über die Fundstücke.

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Restauratoren geben Einblicke in ihre ArbeitHannover (dpa). Restauratoren der „Gläsernen Werkstatt“ in Hannover haben am Sonntag Einblicke in ihre Arbeit mit archäologischen Funden gegeben. Die Fachleute des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege untersuchen unter anderem die Hand von Moora - einer etwa 2650 Jahre alten Moorleiche aus dem Uchter Moor bei Nienburg. Wie das Mädchen starb ist noch nicht geklärt. Moorleichen geben wegen ihres einzigartigen Zustands einmalige Einblicke in die prähistorische Vergangenheit. Die Vielfalt der Funde im Landesamt ist groß: Dazu gehören Glas, Metall, Keramik und Steinartefakte sowie Objekte aus Leder, Textil und Holz - wie der älteste Brunnen Niedersachens, erklärte ein Sprecher des Amts. Der Brunnen wurde 2017 bei Diepholz entdeckt. Eine genaue Untersuchung, Dokumentation und fast kriminalistische Spurensuche geben oft wertvolle Informationen über die Fundstücke.