Bethel-Chef plädiert für Allgemeines Soziales Jahr

veröffentlicht

Ulrich Pohl wirbt für ein Allgemeines Soziales Jahr. - © Foto: Andreas Zobe
Ulrich Pohl wirbt für ein Allgemeines Soziales Jahr. (© Foto: Andreas Zobe)

Bielefeld/Berlin (epd). Der Vorstandsvorsitzende der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Ulrich Pohl, wirbt für ein Allgemeines Soziales Jahr für alle jungen Männer und Frauen. Ein solches Sozialjahr wecke Verständnis für die unterschiedlichen Lebenslagen von Menschen und bilde soziale Intelligenz aus, erklärte Pohl am Mittwoch in Bielefeld. Das diene damit dem Zusammenhalt in der Gesellschaft. Zugleich könne es eine Antwort auf europaweite Jugendarbeitslosigkeit sein. Laut einer repräsentativen Studie im Auftrag Bethels sei die Mehrheit der deutschen Bevölkerung für ein solches Jahr, erklärte Pohl weiter. Bislang unterstütze jedoch keine Partei diesen Gedanken. Pohl will zu dem Thema am Donnerstag in Berlin die Ergebnisse der Meinungsumfrage sowie das Buch „Ein Ja muss es sein - Plädoyer für ein Allgemeines Soziales Jahr in Deutschland und Europa“ vorstellen. Bislang gibt es auf freiwilliger Basis Angebote wie den Bundesfreiwilligendienst, das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr. Bethel bietet zudem ein „Betheljahr“ an, das als Freiwilliges Soziales Jahr und als Bundesfreiwilligendienst angeboten wird. Die Teilnehmer erhalten in Betheler Einrichtungen und Diensten beispielhaft einen umfassenden Einblick in Arbeitsfelder des Sozial- und Gesundheitswesens.

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Bethel-Chef plädiert für Allgemeines Soziales JahrBielefeld/Berlin (epd). Der Vorstandsvorsitzende der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Ulrich Pohl, wirbt für ein Allgemeines Soziales Jahr für alle jungen Männer und Frauen. Ein solches Sozialjahr wecke Verständnis für die unterschiedlichen Lebenslagen von Menschen und bilde soziale Intelligenz aus, erklärte Pohl am Mittwoch in Bielefeld. Das diene damit dem Zusammenhalt in der Gesellschaft. Zugleich könne es eine Antwort auf europaweite Jugendarbeitslosigkeit sein. Laut einer repräsentativen Studie im Auftrag Bethels sei die Mehrheit der deutschen Bevölkerung für ein solches Jahr, erklärte Pohl weiter. Bislang unterstütze jedoch keine Partei diesen Gedanken. Pohl will zu dem Thema am Donnerstag in Berlin die Ergebnisse der Meinungsumfrage sowie das Buch „Ein Ja muss es sein - Plädoyer für ein Allgemeines Soziales Jahr in Deutschland und Europa“ vorstellen. Bislang gibt es auf freiwilliger Basis Angebote wie den Bundesfreiwilligendienst, das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr. Bethel bietet zudem ein „Betheljahr“ an, das als Freiwilliges Soziales Jahr und als Bundesfreiwilligendienst angeboten wird. Die Teilnehmer erhalten in Betheler Einrichtungen und Diensten beispielhaft einen umfassenden Einblick in Arbeitsfelder des Sozial- und Gesundheitswesens.