Baby stirbt in Bielefelder Klinik - Vermutlich Medikamenten-Überdosis

Hubertus Gärtner

- © Archivfoto: Gerlad Dunkel
(© Archivfoto: Gerlad Dunkel)

Bielefeld (nW). Der Verdacht, dass etwaige Behandlungsfehler in einem Bielefelder Krankenhaus zum Tod eines Babys geführt haben könnten, hat durch ein von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenes toxikologisches Gutachten neue Nahrung erhalten. Die Experten des Münsteraner Instituts für Rechtsmedizin seien jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass bei dem verstorbenen Kleinkind "eine erhebliche Überdosierung eines Medikaments" vorgelegen habe, sagte der Bielefelder Staatsanwalt Veit Walter, der als Kapitaldezernent die Ermittlungen in dem Fall führt.