Holzhauser Kartoffelmarkt: Kartoffel-Königin dreht die Runden Maria Glammeier bekommt in Holzhausen die Krone aufgesetzt / Gelungenes Fest an der Mühle Von Gisela Schwarze Porta Westfalica-Holzhausen (G.S.). Als neue westfälische Kartoffel-Königin regiert Maria Glammeier. Beim Holzhauser Kartoffelmarkt übernahm die Lohfelderin das Zepter von Simone Kuhlmann aus dem Bornholzweg. Die Krone drückte Bürgermeister Stephan Böhme der 23-jährigen Majestät ins Haar. Während der Krönung vor der imposanten Holländer Wallwindmühle assistierte Rainer Traue, Sprecher der gastgebenden Mühlengruppe.Am Fuß des Mühlenwalls jubelten die begeisterten Untertanen ihrer Kartoffel-Majestät zu. Maria Glammeier hielt übers Mikrofon ihre erste königliche Rede an Groß und Klein. Die technische Zeichnerin ist der Landwirtschaft seit frühester Kindheit eng verbunden: "Ich wuchs auf dem elterlichen Bauernhof im benachbarten Lohfeld auf und wohne noch jetzt dort."Sie erinnere sich noch gut daran, dass sie früher mit Mutter, Vater und Bruder Kartoffeln gepflanzt habe. Weil sie dem bäuerlichen Leben und der Landwirtschaft nahe stehe, sei ihr der Entschluss leicht gefallen, Kartoffelkönigin zu werden. "Sie ist westfälische Kartoffelkönigin und weit und breit die einzige, nicht nur die ostwestfälische. Die nächste Kartoffelkönigin gibt es im Rheinland, das habe ich recherchiert", unterstrich Rainer Traue die weitreichende Bedeutung der soeben gekrönten Majestät. Maria Glammeier ist die zweite Königin, die in Holzhausen beim Kartoffelmarkt zu Würden kam. Ihre Vorgängerin Simone Kuhlmann führte sie gekonnt ins majestätische Amt ein.Zu den ersten Repräsentationsverpflichtungen von Maria Glammeier gehörte es, unter freiem Himmel Ehrentänze zu den Klängen der Band "Cross-over" zu absolvieren.Mit dem Pfarrer auf der Bühne getanztLautstarker Beifall im Takt und Rhythmus war der zweiten Holzhauser Kartoffelkönigin gewiss, als sie sich in ihrem feschen Kleid mit Rainer Traue und dem Gemeindepfarrer Joachim Schierbaum vor der Konzertbühne zur Musik drehte.Joachim Schierbaum bewies viel Schwung, denn von der Anzahl der morgendlichen Gottesdienstbesucher im Mühlenhaus war er total begeistert: "Sitzplätze gab es für 200 Besucher. Die Plätze waren alle besetzt und sehr viele Gottesdienstgäste mussten stehen." So rasant wie dieser Kartoffelmarkt-Auftakt verlief auch der gesamte siebte Kartoffelmarkt. Zu Ehren von Erdäpfeln geht alle zwei Jahre solch ein Markt rings um die Holzhauser Mühle über die Bühne.Volkstänze, Ponyreiten, Kinderschminken, Alttraktoren, altes Handwerk wie Korbflechten und das Schlagen von Seilen boten Vielfalt. Über 40 Stände hatten Kunsthandwerkliche und mehr im Angebot. Ganz zu schweigen von den Leckereien aus Kartoffeln, wie Brot, Suppe oder Schnaps.

Holzhauser Kartoffelmarkt: Kartoffel-Königin dreht die Runden

Porta Westfalica-Holzhausen (G.S.). Als neue westfälische Kartoffel-Königin regiert Maria Glammeier. Beim Holzhauser Kartoffelmarkt übernahm die Lohfelderin das Zepter von Simone Kuhlmann aus dem Bornholzweg.

Kartoffel-Königin dreht die Runden - © PORTA
Kartoffel-Königin dreht die Runden - © PORTA

Die Krone drückte Bürgermeister Stephan Böhme der 23-jährigen Majestät ins Haar. Während der Krönung vor der imposanten Holländer Wallwindmühle assistierte Rainer Traue, Sprecher der gastgebenden Mühlengruppe.

Am Fuß des Mühlenwalls jubelten die begeisterten Untertanen ihrer Kartoffel-Majestät zu. Maria Glammeier hielt übers Mikrofon ihre erste königliche Rede an Groß und Klein. Die technische Zeichnerin ist der Landwirtschaft seit frühester Kindheit eng verbunden: "Ich wuchs auf dem elterlichen Bauernhof im benachbarten Lohfeld auf und wohne noch jetzt dort."

Maria Glammeier ist westfälische Kartoffelkönigin, ein Amt mit weitreichender Bedeutung. - © Foto: Gisela Schwarze
Maria Glammeier ist westfälische Kartoffelkönigin, ein Amt mit weitreichender Bedeutung. - © Foto: Gisela Schwarze

Sie erinnere sich noch gut daran, dass sie früher mit Mutter, Vater und Bruder Kartoffeln gepflanzt habe. Weil sie dem bäuerlichen Leben und der Landwirtschaft nahe stehe, sei ihr der Entschluss leicht gefallen, Kartoffelkönigin zu werden. "Sie ist westfälische Kartoffelkönigin und weit und breit die einzige, nicht nur die ostwestfälische. Die nächste Kartoffelkönigin gibt es im Rheinland, das habe ich recherchiert", unterstrich Rainer Traue die weitreichende Bedeutung der soeben gekrönten Majestät. Maria Glammeier ist die zweite Königin, die in Holzhausen beim Kartoffelmarkt zu Würden kam. Ihre Vorgängerin Simone Kuhlmann führte sie gekonnt ins majestätische Amt ein.

Zu den ersten Repräsentationsverpflichtungen von Maria Glammeier gehörte es, unter freiem Himmel Ehrentänze zu den Klängen der Band "Cross-over" zu absolvieren.

Mit dem Pfarrer auf der Bühne getanzt

Lautstarker Beifall im Takt und Rhythmus war der zweiten Holzhauser Kartoffelkönigin gewiss, als sie sich in ihrem feschen Kleid mit Rainer Traue und dem Gemeindepfarrer Joachim Schierbaum vor der Konzertbühne zur Musik drehte.

Joachim Schierbaum bewies viel Schwung, denn von der Anzahl der morgendlichen Gottesdienstbesucher im Mühlenhaus war er total begeistert: "Sitzplätze gab es für 200 Besucher. Die Plätze waren alle besetzt und sehr viele Gottesdienstgäste mussten stehen." So rasant wie dieser Kartoffelmarkt-Auftakt verlief auch der gesamte siebte Kartoffelmarkt. Zu Ehren von Erdäpfeln geht alle zwei Jahre solch ein Markt rings um die Holzhauser Mühle über die Bühne.

Volkstänze, Ponyreiten, Kinderschminken, Alttraktoren, altes Handwerk wie Korbflechten und das Schlagen von Seilen boten Vielfalt. Über 40 Stände hatten Kunsthandwerkliche und mehr im Angebot. Ganz zu schweigen von den Leckereien aus Kartoffeln, wie Brot, Suppe oder Schnaps.

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