Unbekannte zerstören Schutzhütte in Barkhausen Carsten Korfesmeyer Porta Westfalica-Barkhausen. Die Schutzhütte in Höhe der Goethestraße ist schwer beschädigt, vier junge Bäume sind abgebrochen, Mülleimer wurden zerstört und Abfälle liegen verstreut umher: Unbekannte haben auf dem Weserradweg eine Spur der Verwüstung hinterlassen und einen Sachschaden von rund 3.500 Euro angerichtet. Nach Mitteilung von Polizeisprecher Thomas Bensch haben die Täter in der Zeit von Montagabend, 22 Uhr, bis Dienstag, 7 Uhr, zugeschlagen. „Auf der Strecke vom Aulhauser Weg bis zur Grünen Brücke“, sagt er. Die Stadt habe den Vorfall bereits zur Anzeige gebracht und ermittelt wird nun wegen Sachbeschädigung. Laut Bensch wurde außerdem der Radweg verschmutzt sowie ein Fahrradständer am Sportplatz in die Umzäunung gehängt. Auch eine Parkbank ist zerstört worden. Zeugen für die Vorfälle fehlen bislang, dafür gibt es reichlich Empörung in der Bevölkerung. Zahlreiche Bürger, die auf der beliebten Freizeitstrecke unterwegs sind, sind sauer. Besonders die Schutzhütte ist bei den Erholungssuchenden beliebt und wird gern für Zwischenstopps genutzt. Empört reagiert Barkhausens Bezirksausschussvorsitzender Dirk Rahnenführer (SPD) auf die Vorfälle. „Es ist einfach traurig, dass solche Vandalen immer wieder zuschlagen und unerkannt bleiben“, sagt er. Er könne es nicht nachvollziehen, was diese blinde Zerstörungswut soll. Schade findet er es, dass dadurch Einrichtungen verloren gehen, die den Weserradweg in Barkhausen für seine Besucher attraktiv machen. Besonders im Bereich des Wesertreffs sei es in der jüngeren Vergangenheit häufig zu Vandalismus gekommen. „Sowas wird auf jeden Fall immer zur Anzeige gebracht.“ Was jetzt mit der Schutzhütte passiert, lässt sich zurzeit noch nicht sagen. Die Stadt hat sie gesperrt. „Sie ist vor einigen Jahren eine Spende des Bergvereins gewesen“, erklärt Rahnenführer. Dieses Geschenk jetzt nahezu zerstört zu sehen, stimmt den Bezirksausschussvorsitzenden traurig. „Und damit bin ich garantiert nicht alleine.“

Unbekannte zerstören Schutzhütte in Barkhausen

Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3.500 Euro.
MT-Foto: Carsten Korfesmeyer
© Korfesmeyer

Porta Westfalica-Barkhausen. Die Schutzhütte in Höhe der Goethestraße ist schwer beschädigt, vier junge Bäume sind abgebrochen, Mülleimer wurden zerstört und Abfälle liegen verstreut umher: Unbekannte haben auf dem Weserradweg eine Spur der Verwüstung hinterlassen und einen Sachschaden von rund 3.500 Euro angerichtet.

Nach Mitteilung von Polizeisprecher Thomas Bensch haben die Täter in der Zeit von Montagabend, 22 Uhr, bis Dienstag, 7 Uhr, zugeschlagen. „Auf der Strecke vom Aulhauser Weg bis zur Grünen Brücke“, sagt er. Die Stadt habe den Vorfall bereits zur Anzeige gebracht und ermittelt wird nun wegen Sachbeschädigung. Laut Bensch wurde außerdem der Radweg verschmutzt sowie ein Fahrradständer am Sportplatz in die Umzäunung gehängt. Auch eine Parkbank ist zerstört worden.

Zeugen für die Vorfälle fehlen bislang, dafür gibt es reichlich Empörung in der Bevölkerung. Zahlreiche Bürger, die auf der beliebten Freizeitstrecke unterwegs sind, sind sauer. Besonders die Schutzhütte ist bei den Erholungssuchenden beliebt und wird gern für Zwischenstopps genutzt.

Empört reagiert Barkhausens Bezirksausschussvorsitzender Dirk Rahnenführer (SPD) auf die Vorfälle. „Es ist einfach traurig, dass solche Vandalen immer wieder zuschlagen und unerkannt bleiben“, sagt er. Er könne es nicht nachvollziehen, was diese blinde Zerstörungswut soll. Schade findet er es, dass dadurch Einrichtungen verloren gehen, die den Weserradweg in Barkhausen für seine Besucher attraktiv machen. Besonders im Bereich des Wesertreffs sei es in der jüngeren Vergangenheit häufig zu Vandalismus gekommen. „Sowas wird auf jeden Fall immer zur Anzeige gebracht.“

Was jetzt mit der Schutzhütte passiert, lässt sich zurzeit noch nicht sagen. Die Stadt hat sie gesperrt. „Sie ist vor einigen Jahren eine Spende des Bergvereins gewesen“, erklärt Rahnenführer. Dieses Geschenk jetzt nahezu zerstört zu sehen, stimmt den Bezirksausschussvorsitzenden traurig. „Und damit bin ich garantiert nicht alleine.“

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