Neuer Ausbildungszweig: Die Malche macht jetzt auch Musik Porta Westfalica-Barkhausen (mt/dh). Trotz Corona und der damit verbundenen plötzlichen Schulschließung, stufenweiser Wiedereröffnung und Online-Unterricht hat das theologisch-pädagogische Seminar Malche eine neue Zusatzqualifikation in die Ausbildung integriert. Neben der staatlich anerkannten Erzieher-Ausbildung und der kirchlich anerkannten Gemeindepädagogik-Ausbildung können jetzt zwei weitere Qualifikationen erworben werden. Während der Erzieherausbildung können die Auszubildenden einen Kurs in Kindheitsmusikpädagogik belegen. „Schon länger träumen wir davon, unsere Studierenden zu singenden und musizierenden Erzieherinnen und Erziehern auszubilden“, sagt Direktorin Anne Marie Benker. „Bisher haben wir dem durch vereinzelte musikalische Studientage oder musikalischen Blockunterricht Rechnung getragen.“ Jetzt sei mit der Evangelischen Pop-Akademie aus Witten ein kompetenter Partner gefunden worden. „Schon in den ersten Gesprächen haben wir gemerkt: Hier kommen zwei zusammen, die gut miteinander können und ähnliche Ziele verfolgen.“ Was in der Erzieherausbildung die Kindheits-Musikpädagogik, das ist in der theologischen Ausbildung die Gemeinde-Musikpädagogik. „Wenn man sich die Entwicklung der kirchlichen Jugendarbeit anschaut, dann stellt man schnell fest, dass musikalische Angebote und Events bei der jungen Generation eine immer größere Rolle spielen“, erklärt Direktor Dr. Frieder Schaefer, der gemeinsam mit Benker die Malche leitet. „Für die jungen Leute ist es wichtig, dass sie ihrem Glauben auch oder vielleicht sogar gerade durch Musik Ausdruck verleihen können. Das findet sich in nahezu allen kirchlichen Angeboten wieder. Sei es die sogenannte Jugendstunde, das Wochenend-Event, die Jugendgottesdienste oder auch Freizeiten – ohne Musik geht gar nichts.“ Dem will man in der Malche mit dem neuen Angebot Rechnung tragen. „Für uns ist es wichtig, dass wir mit unserem Ausbildungsangebot auf der Höhe der Zeit sind. Wenn wir Jugendreferenten nach der Ausbildung in die Kirchen und Gemeinden aussenden, dann müssen sie wissen, wie die jungen Leute ticken und vor allem die Fähigkeit haben, sie dort abzuholen, wo sie stehen“, sagt Schaefer. Mit der Evangelischen Pop-Akademie habe man den richtigen Partner sowohl für die pädagogische als auch für die theologische Ausbildung gefunden. „Praxisintegrierte, modulare, dezentrale und digitale Bildungsangebote werden noch viel mehr als bisher unsere Akademie prägen“, sagt Martin Bartelworth, Geschäftsführer der Pop-Akademie. „In dieser Situation ist die Kooperation mit der Malche ein Glücksfall und macht auch auf die weiterführenden Angebote der Pop-Akademie aufmerksam.“ www.malche.de.

Neuer Ausbildungszweig: Die Malche macht jetzt auch Musik

Musik spielt in der Malche längst eine Rolle, etwa wie hier bei Andachten. Jetzt erhalten angehende Erzieher und Gemeindepädagogen eine spezielle Ausbildung. © Foto: Malche/pr

Porta Westfalica-Barkhausen (mt/dh). Trotz Corona und der damit verbundenen plötzlichen Schulschließung, stufenweiser Wiedereröffnung und Online-Unterricht hat das theologisch-pädagogische Seminar Malche eine neue Zusatzqualifikation in die Ausbildung integriert. Neben der staatlich anerkannten Erzieher-Ausbildung und der kirchlich anerkannten Gemeindepädagogik-Ausbildung können jetzt zwei weitere Qualifikationen erworben werden. Während der Erzieherausbildung können die Auszubildenden einen Kurs in Kindheitsmusikpädagogik belegen.

„Schon länger träumen wir davon, unsere Studierenden zu singenden und musizierenden Erzieherinnen und Erziehern auszubilden“, sagt Direktorin Anne Marie Benker. „Bisher haben wir dem durch vereinzelte musikalische Studientage oder musikalischen Blockunterricht Rechnung getragen.“ Jetzt sei mit der Evangelischen Pop-Akademie aus Witten ein kompetenter Partner gefunden worden. „Schon in den ersten Gesprächen haben wir gemerkt: Hier kommen zwei zusammen, die gut miteinander können und ähnliche Ziele verfolgen.“

Was in der Erzieherausbildung die Kindheits-Musikpädagogik, das ist in der theologischen Ausbildung die Gemeinde-Musikpädagogik. „Wenn man sich die Entwicklung der kirchlichen Jugendarbeit anschaut, dann stellt man schnell fest, dass musikalische Angebote und Events bei der jungen Generation eine immer größere Rolle spielen“, erklärt Direktor Dr. Frieder Schaefer, der gemeinsam mit Benker die Malche leitet. „Für die jungen Leute ist es wichtig, dass sie ihrem Glauben auch oder vielleicht sogar gerade durch Musik Ausdruck verleihen können. Das findet sich in nahezu allen kirchlichen Angeboten wieder. Sei es die sogenannte Jugendstunde, das Wochenend-Event, die Jugendgottesdienste oder auch Freizeiten – ohne Musik geht gar nichts.“

Dem will man in der Malche mit dem neuen Angebot Rechnung tragen. „Für uns ist es wichtig, dass wir mit unserem Ausbildungsangebot auf der Höhe der Zeit sind. Wenn wir Jugendreferenten nach der Ausbildung in die Kirchen und Gemeinden aussenden, dann müssen sie wissen, wie die jungen Leute ticken und vor allem die Fähigkeit haben, sie dort abzuholen, wo sie stehen“, sagt Schaefer. Mit der Evangelischen Pop-Akademie habe man den richtigen Partner sowohl für die pädagogische als auch für die theologische Ausbildung gefunden.

„Praxisintegrierte, modulare, dezentrale und digitale Bildungsangebote werden noch viel mehr als bisher unsere Akademie prägen“, sagt Martin Bartelworth, Geschäftsführer der Pop-Akademie. „In dieser Situation ist die Kooperation mit der Malche ein Glücksfall und macht auch auf die weiterführenden Angebote der Pop-Akademie aufmerksam.“

www.malche.de.

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