Barkhausen

Wählergemeinschaft startet Petition gegen Sperrung des Wolfsschluchtweges in Porta

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Online gibt es nun eine Petition gegen die Sperrung des Wolfsschluchtweges. MT- - © Foto: Thomas Lieske
Online gibt es nun eine Petition gegen die Sperrung des Wolfsschluchtweges. MT- (© Foto: Thomas Lieske)

Porta Westfalica-Barkhausen (lies). Die Wählergemeinschaft Porta – „Wir in Porta“ (WP) hat eine Online-Petition gegen die Sperrung des Wolfsschluchtweges in Barkhausen gestartet. Damit wollen die Verantwortlichen nicht nur ihrem Protest Ausdruck verleihen, sondern auch das Land zum Umdenken bringen.

Mit diesem Anliegen ist die WP in Porta bei Weitem nicht allein. Zahlreiche Politiker und andere Engagierte hatten sich in den vergangenen Tagen und Wochen zu Wort gemeldet und zum Teil schon Schritte gegen die Sperrung des beliebten Wanderweges eingeleitet. So will der Verein Witthüs Klage gegen das Land einreichen (MT berichtete). „Die Wählergemeinschaft möchte mit ihrer Petition ein Zeichen setzen und fordert neben der Öffnung der historischen Wanderwege zugleich aber auch ein umfassendes Natur- und Tourismuskonzept für den Wittekindsberg“, erklärt WP-Vorsitzender Dietmar Lehmann.

Die Wählergemeinschaft bekenne sich zwar grundsätzlich „zur hohen Schutzwürdigkeit des Südhangs des Wittekindsberges“, allerdings sollten vor dem Hintergrund einer „zukunftsgewandten Tourismusentwicklung“ aus ihrer Sicht ausgewiesene Schutzgebiete nicht als „Inseln“ betrachtet und behandelt werden. Der Wolfsschluchtweg sei daher sofort wieder zu öffnen. Die Petition ist ab sofort unter www.openpetition.de einzusehen.

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BarkhausenWählergemeinschaft startet Petition gegen Sperrung des Wolfsschluchtweges in PortaPorta Westfalica-Barkhausen (lies). Die Wählergemeinschaft Porta – „Wir in Porta“ (WP) hat eine Online-Petition gegen die Sperrung des Wolfsschluchtweges in Barkhausen gestartet. Damit wollen die Verantwortlichen nicht nur ihrem Protest Ausdruck verleihen, sondern auch das Land zum Umdenken bringen. Mit diesem Anliegen ist die WP in Porta bei Weitem nicht allein. Zahlreiche Politiker und andere Engagierte hatten sich in den vergangenen Tagen und Wochen zu Wort gemeldet und zum Teil schon Schritte gegen die Sperrung des beliebten Wanderweges eingeleitet. So will der Verein Witthüs Klage gegen das Land einreichen (MT berichtete). „Die Wählergemeinschaft möchte mit ihrer Petition ein Zeichen setzen und fordert neben der Öffnung der historischen Wanderwege zugleich aber auch ein umfassendes Natur- und Tourismuskonzept für den Wittekindsberg“, erklärt WP-Vorsitzender Dietmar Lehmann. Die Wählergemeinschaft bekenne sich zwar grundsätzlich „zur hohen Schutzwürdigkeit des Südhangs des Wittekindsberges“, allerdings sollten vor dem Hintergrund einer „zukunftsgewandten Tourismusentwicklung“ aus ihrer Sicht ausgewiesene Schutzgebiete nicht als „Inseln“ betrachtet und behandelt werden. Der Wolfsschluchtweg sei daher sofort wieder zu öffnen. Die Petition ist ab sofort unter www.openpetition.de einzusehen.