Uwe Siemonsmeier zieht Kandidatur für Bürgermeisteramt in Porta Westfalica zurück Thomas Lieske Porta Westfalica. Paukenschlag im Vorfeld der Kommunalwahlen in Porta Westfalica: Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, Uwe Siemonsmeier, hat überraschend seine Kandidatur zurückgezogen. Aus persönlichen und beruflichen Gründen, gibt Siemonsmeier selbst an. Er erlebe derzeit eine "übergroße Belastung" in seiner jetzigen Tätigkeit als Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Menden. Die starke Belastung durch die Folgen der Corona-Pandemie mache es ihm in der verbleibenden Zeit bis zum Wahltermin unmöglich, entgegen seiner bisherigen Planung, sich mit dem notwendigen Einsatz um das Spitzenamt im Rathaus seiner Heimatstadt Porta Westfalica zu bewerben. Entsprechend groß ist das Bedauern bei beiden Stadtverbänden und den Vorsitzenden Inga Bruckschen (CDU) und Martin Bierwirth (FDP). Beide Verbände hatten große Hoffnung in Siemonsmeier gesetzt, der als erfahrener Verwaltungsmann vor allem in Finanzfragen viel Know-how mitgebracht hätte, betont FDP-Fraktionschefin Cornelia Müller-Dieker. Dennoch würden beide politischen Fraktionen den Schritt respektieren und zur Kenntnis nehmen. Denn damit zeige Siemonsmeier Verantwortung den Bürgern Mendens gegenüber, findet CDU-Fraktionsvorsitzender Kurt Baberske. Der Rückzug mischt die Karten im Bewerberfeld neu. Ob CDU und FDP sich auf die Suche nach einem neuen Kandidaten machen, kläre sich bis Ende der Woche, erfuhr das MT auf Nachfrage. Damit sind zunächst nur noch zwei Kandidaten im Rennen: Anke Grotjohann (parteilos) für die Grünen und Jörg Achilles (SPD). Ob beide sich durch den Rückzug nun neue Chancen erhoffen, blieb noch unklar. Uwe Siemonsmeier ist Kämmerer und als Beigeordneter auch im Verwaltungsvorstand der Stadt Menden aktiv, die derzeit mehr als 53.000 Einwohner zählt und damit deutlich größer ist als Porta Westfalica. Der Verwaltungsmann gilt als besonnen im Umgang mit Finanzen, gleichzeitig aber auch als Befürworter von Investitionen in den Bildungsbereich. In Porta rechneten Siemonsmeier nicht wenige gute Chancen auf das Spitzenamt in der Portaner Verwaltung zu – auch wegen seiner guten Rhetorik.

Uwe Siemonsmeier zieht Kandidatur für Bürgermeisteramt in Porta Westfalica zurück

Aus persönlichen und beruflichen Gründen hat Uwe Siemonsmeier seine Kandidatur zurückgezogen.  © Foto: MT-Archiv

Porta Westfalica. Paukenschlag im Vorfeld der Kommunalwahlen in Porta Westfalica: Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, Uwe Siemonsmeier, hat überraschend seine Kandidatur zurückgezogen. Aus persönlichen und beruflichen Gründen, gibt Siemonsmeier selbst an. Er erlebe derzeit eine "übergroße Belastung" in seiner jetzigen Tätigkeit als Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Menden.

Die starke Belastung durch die Folgen der Corona-Pandemie mache es ihm in der verbleibenden Zeit bis zum Wahltermin unmöglich, entgegen seiner bisherigen Planung, sich mit dem notwendigen Einsatz um das Spitzenamt im Rathaus seiner Heimatstadt Porta Westfalica zu bewerben. Entsprechend groß ist das Bedauern bei beiden Stadtverbänden und den Vorsitzenden Inga Bruckschen (CDU) und Martin Bierwirth (FDP). Beide Verbände hatten große Hoffnung in Siemonsmeier gesetzt, der als erfahrener Verwaltungsmann vor allem in Finanzfragen viel Know-how mitgebracht hätte, betont FDP-Fraktionschefin Cornelia Müller-Dieker. Dennoch würden beide politischen Fraktionen den Schritt respektieren und zur Kenntnis nehmen. Denn damit zeige Siemonsmeier Verantwortung den Bürgern Mendens gegenüber, findet CDU-Fraktionsvorsitzender Kurt Baberske.

Der Rückzug mischt die Karten im Bewerberfeld neu. Ob CDU und FDP sich auf die Suche nach einem neuen Kandidaten machen, kläre sich bis Ende der Woche, erfuhr das MT auf Nachfrage. Damit sind zunächst nur noch zwei Kandidaten im Rennen: Anke Grotjohann (parteilos) für die Grünen und Jörg Achilles (SPD). Ob beide sich durch den Rückzug nun neue Chancen erhoffen, blieb noch unklar.

Uwe Siemonsmeier ist Kämmerer und als Beigeordneter auch im Verwaltungsvorstand der Stadt Menden aktiv, die derzeit mehr als 53.000 Einwohner zählt und damit deutlich größer ist als Porta Westfalica. Der Verwaltungsmann gilt als besonnen im Umgang mit Finanzen, gleichzeitig aber auch als Befürworter von Investitionen in den Bildungsbereich. In Porta rechneten Siemonsmeier nicht wenige gute Chancen auf das Spitzenamt in der Portaner Verwaltung zu – auch wegen seiner guten Rhetorik.

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