Veltheim

Mobilfunkempfang an der A2 bei Porta wird verbessert

Thomas Lieske

Diese neue Mobilfunkanlage soll künftig für eine bessere Netzabdeckung an der Autobahn im Bereich Porta Westfalica sorgen. MT- - © Foto: Thomas Lieske
Diese neue Mobilfunkanlage soll künftig für eine bessere Netzabdeckung an der Autobahn im Bereich Porta Westfalica sorgen. MT- (© Foto: Thomas Lieske)

Porta Westfalica-Veltheim. Wer einen großen Mobilfunkmasten sucht, der sucht vergeblich. Eher unscheinbar ist das neue Konstrukt an der Auffahrt der Autobahn 2 bei Veltheim, das künftig für bessere Netzabdeckung im Mobilfunkbereich sorgen soll. Die wies bisher Lücken vor allem entlang der Autobahn auf. Wer Pannenhelfer oder Rettungskräfte rufen musste, brauchte vor allem Glück, um ein Signal zu bekommen. Das soll sich jetzt ändern.

Gebaut hat die moderne Anlage die Deutsche Funkturmgesellschaft aus Hannover – und zwar im Auftrag der Telekom, berichtet Sprecherin Lea Borgers. Die Gesellschaft bleibt Eigentümerin der Anlage und stellt die Technik den Mobilfunkanbietern zur Verfügung. Doch nicht nur der Telekom, „wir bieten den Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern zur Mitnutzung an, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, erklärt Borgers im MT-Gespräch.

Die Mobilfunkanlage an der Autobahn bei Veltheim arbeitet mit Verstärkern, die die Signale in beide Fahrtrichtungen der Autobahn streuen sollen. Über Kosten will das Unternehmen nicht sprechen. Nur so viel: „Wir tragen die Kosten.“ Die Arbeiten an der Anlage, die direkt an der Brücke installiert worden ist, sind bereits abgeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Sofort in Betrieb geht das Gerät aber noch nicht. Das geschehe in der Regel erst ein halbes bis ein Jahr nach Installation, erklärt Lea Borgers. Für die Arbeiten an der Anlage war die Auffahrt in dieser Woche zeitweise für den Verkehr gesperrt.

Das Unternehmen betreibt in Deutschland derzeit mehr als 30.000 Standorte für Funkanlagen. Auch im Mühlenkreis gibt es bereits mehrere Anlagen des Unternehmens. Aktuell sucht die Deutsche Funkturm GmbH etwa in Hahlen nach einem neuen Standort für eine solche Anlage. Auch im Bereich Petershagen ist die Firma aktiv.

Zusätzlich zu der Mobilfunkanlage haben Autofahrer an der A2 übrigens auch die Möglichkeit, Notrufe über die Notrufsäulen abzusetzen, die entlang der Autobahn hinter den Schutzplanken stehen. Während diese in vielen ländlichen Bereichen an Bundes- und Landesstraßen abgebaut wurden, gibt es solche Pläne für die Autobahnbereiche bisher nicht. Denn dort werden sie nach wie vor stark genutzt, erfuhr das MT bereits im vergangenen Jahr. Oftmals sei das Mobilfunknetz entlang der Autobahnen noch nicht ausreichend, um flächendeckend Notrufe zu ermöglichen, hieß es damals. Das wird sich mit der neuen Anlage demnächst zumindest im Bereich Porta Westfalica ändern.

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VeltheimMobilfunkempfang an der A2 bei Porta wird verbessertThomas LieskePorta Westfalica-Veltheim. Wer einen großen Mobilfunkmasten sucht, der sucht vergeblich. Eher unscheinbar ist das neue Konstrukt an der Auffahrt der Autobahn 2 bei Veltheim, das künftig für bessere Netzabdeckung im Mobilfunkbereich sorgen soll. Die wies bisher Lücken vor allem entlang der Autobahn auf. Wer Pannenhelfer oder Rettungskräfte rufen musste, brauchte vor allem Glück, um ein Signal zu bekommen. Das soll sich jetzt ändern. Gebaut hat die moderne Anlage die Deutsche Funkturmgesellschaft aus Hannover – und zwar im Auftrag der Telekom, berichtet Sprecherin Lea Borgers. Die Gesellschaft bleibt Eigentümerin der Anlage und stellt die Technik den Mobilfunkanbietern zur Verfügung. Doch nicht nur der Telekom, „wir bieten den Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern zur Mitnutzung an, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, erklärt Borgers im MT-Gespräch. Die Mobilfunkanlage an der Autobahn bei Veltheim arbeitet mit Verstärkern, die die Signale in beide Fahrtrichtungen der Autobahn streuen sollen. Über Kosten will das Unternehmen nicht sprechen. Nur so viel: „Wir tragen die Kosten.“ Die Arbeiten an der Anlage, die direkt an der Brücke installiert worden ist, sind bereits abgeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Sofort in Betrieb geht das Gerät aber noch nicht. Das geschehe in der Regel erst ein halbes bis ein Jahr nach Installation, erklärt Lea Borgers. Für die Arbeiten an der Anlage war die Auffahrt in dieser Woche zeitweise für den Verkehr gesperrt. Das Unternehmen betreibt in Deutschland derzeit mehr als 30.000 Standorte für Funkanlagen. Auch im Mühlenkreis gibt es bereits mehrere Anlagen des Unternehmens. Aktuell sucht die Deutsche Funkturm GmbH etwa in Hahlen nach einem neuen Standort für eine solche Anlage. Auch im Bereich Petershagen ist die Firma aktiv. Zusätzlich zu der Mobilfunkanlage haben Autofahrer an der A2 übrigens auch die Möglichkeit, Notrufe über die Notrufsäulen abzusetzen, die entlang der Autobahn hinter den Schutzplanken stehen. Während diese in vielen ländlichen Bereichen an Bundes- und Landesstraßen abgebaut wurden, gibt es solche Pläne für die Autobahnbereiche bisher nicht. Denn dort werden sie nach wie vor stark genutzt, erfuhr das MT bereits im vergangenen Jahr. Oftmals sei das Mobilfunknetz entlang der Autobahnen noch nicht ausreichend, um flächendeckend Notrufe zu ermöglichen, hieß es damals. Das wird sich mit der neuen Anlage demnächst zumindest im Bereich Porta Westfalica ändern.