Bahn schreibt Anwohner in Porta Westfalica wegen Lärmschutz an Porta Westfalica (mt/lies). Die Bahn ist mit ihrer Vorprüfung von Wohnungen und Häusern, die für passiven Lärmschutz wie mehrfachverglaste Fenster oder spezielle Dämmungen entlang der Bahnstrecke in Frage kommen könnten, durch. Etwa 700 Eigentümer werden laut Verwaltung der Stadt Porta Westfalica in den kommenden Tagen Post von einer Beratungsstelle für Immissionsschutz bekommen. Darin erhalten Anwohner und Eigentümer unter anderem Informationen darüber, ob und wie sie an eine Förderung durch die Bahn kommen. Die dafür notwendige Untersuchung durch einen Gutachter ist für die Bewohner kostenlos und unverbindlich. Die Bahn trägt, wenn der Gutachter grünes Licht gibt, 75 Prozent der Gesamtkosten für passiven Lärmschutz. Das können spezielle Fenster sein, die schalldicht sind, oder Belüftungsanlagen etwa für Schlafzimmer, die zur Bahntrasse gelegen sind. Aber auch eine Außendämmung der Hauswand könnte in Frage kommen. 25 Prozent der Kosten tragen die Eigentümer, weil die Bahn davon ausgeht, dass passiver Lärmschutz den Wert des Hauses steigert. Bisher hat die Bahn einige Kilometer Lärmschutzwand an der Bahnlinie aufgestellt und ist derzeit in Neesen dabei, die Wände zu verlängern. Im Sommer ist dann auch der Bereich Vogelparadies an der Reihe. Das lässt sich der Konzern einige Millionen Euro kosten.

Bahn schreibt Anwohner in Porta Westfalica wegen Lärmschutz an

Neben aktivem Lärmschutz, wie hier mit Lärmschutzwänden in Neesen, bietet die Bahn auch passiven Schutz, etwa mit speziellen Fenstern, an. MT- © Foto: Thomas Lieske

Porta Westfalica (mt/lies). Die Bahn ist mit ihrer Vorprüfung von Wohnungen und Häusern, die für passiven Lärmschutz wie mehrfachverglaste Fenster oder spezielle Dämmungen entlang der Bahnstrecke in Frage kommen könnten, durch.

Etwa 700 Eigentümer werden laut Verwaltung der Stadt Porta Westfalica in den kommenden Tagen Post von einer Beratungsstelle für Immissionsschutz bekommen. Darin erhalten Anwohner und Eigentümer unter anderem Informationen darüber, ob und wie sie an eine Förderung durch die Bahn kommen. Die dafür notwendige Untersuchung durch einen Gutachter ist für die Bewohner kostenlos und unverbindlich.

Die Bahn trägt, wenn der Gutachter grünes Licht gibt, 75 Prozent der Gesamtkosten für passiven Lärmschutz. Das können spezielle Fenster sein, die schalldicht sind, oder Belüftungsanlagen etwa für Schlafzimmer, die zur Bahntrasse gelegen sind. Aber auch eine Außendämmung der Hauswand könnte in Frage kommen. 25 Prozent der Kosten tragen die Eigentümer, weil die Bahn davon ausgeht, dass passiver Lärmschutz den Wert des Hauses steigert.

Bisher hat die Bahn einige Kilometer Lärmschutzwand an der Bahnlinie aufgestellt und ist derzeit in Neesen dabei, die Wände zu verlängern. Im Sommer ist dann auch der Bereich Vogelparadies an der Reihe. Das lässt sich der Konzern einige Millionen Euro kosten.

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