Lerbeck

Neues Baugebiet an der Gesamtschule fällt kleiner aus

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Porta Westfalica-Lerbeck (dh). Die Politiker haben die Neubaupläne in Lerbeck deutlich abgespeckt: Von 2,8 Hektar Baugebiet nahe der Gesamtschule sind 1,6 Hektar übrig geblieben. Das ist der Kompromiss, auf den sich die Fraktionen im Planungsausschuss geeinigt haben. Folgerichtig fassten die Politiker den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Unter den Höfen“ einstimmig. Dies ist der Auftakt im Planverfahren, zu dem auch die Öffentlichkeitsbeteiligung gehört.

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Mehrere Redner wiesen im Fachausschuss darauf hin, dass in Lerbeck zuletzt bereits vier Baugebiete ausgewiesen worden seien. Und da eine 1,2 Hektar große potenzielle Baufläche östlich der Bruchstraße zudem im Außenbereich liegt, bleibt diese nun unangetastet. Der Bebauungsplan beschränkt sich auf das westlich an die Bruchstraße grenzende Gebiet. Hier sollen die Bäume erhalten bleiben, die künftigen Häuser maximal zweigeschossig sein und außerdem Photovoltaik bekommen.

Auf der Fläche nahe der Gesamtschule soll ein Wohngebiet entstehen, um der hohen Nachfrage nach Wohnraum Rechnung zu tragen. Neben klassischen Einfamilienhäusern sind auch preisgünstige Wohnungen vorgesehen. Aktuell gibt es in Lerbeck 163 Sozialwohnungen, berichtet die Verwaltung..

Das Neubaugebiet soll über eine neue Stichstraße von der Bruchstraße erschlossen werden; am Ende gibt es eine Wendemöglichkeit. Außerdem ist eine fußläufige Verbindung zur Straße „Unter den Höfen“ vorgesehen, wie der Stadtplaner Olaf Schramme dem Ausschuss erläuterte.

Aufgrund der Nähe zur Schule werden im Verfahren die Auswirkungen auf die Verkehrssituation geprüft. Ein Schallgutachten, das wegen der Lage des Baugebiets zwischen Schule und einem Gewerbebetrieb notwendig ist, wurde bereits erstellt.

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LerbeckNeues Baugebiet an der Gesamtschule fällt kleiner ausPorta Westfalica-Lerbeck (dh). Die Politiker haben die Neubaupläne in Lerbeck deutlich abgespeckt: Von 2,8 Hektar Baugebiet nahe der Gesamtschule sind 1,6 Hektar übrig geblieben. Das ist der Kompromiss, auf den sich die Fraktionen im Planungsausschuss geeinigt haben. Folgerichtig fassten die Politiker den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Unter den Höfen“ einstimmig. Dies ist der Auftakt im Planverfahren, zu dem auch die Öffentlichkeitsbeteiligung gehört. Mehrere Redner wiesen im Fachausschuss darauf hin, dass in Lerbeck zuletzt bereits vier Baugebiete ausgewiesen worden seien. Und da eine 1,2 Hektar große potenzielle Baufläche östlich der Bruchstraße zudem im Außenbereich liegt, bleibt diese nun unangetastet. Der Bebauungsplan beschränkt sich auf das westlich an die Bruchstraße grenzende Gebiet. Hier sollen die Bäume erhalten bleiben, die künftigen Häuser maximal zweigeschossig sein und außerdem Photovoltaik bekommen. Auf der Fläche nahe der Gesamtschule soll ein Wohngebiet entstehen, um der hohen Nachfrage nach Wohnraum Rechnung zu tragen. Neben klassischen Einfamilienhäusern sind auch preisgünstige Wohnungen vorgesehen. Aktuell gibt es in Lerbeck 163 Sozialwohnungen, berichtet die Verwaltung.. Das Neubaugebiet soll über eine neue Stichstraße von der Bruchstraße erschlossen werden; am Ende gibt es eine Wendemöglichkeit. Außerdem ist eine fußläufige Verbindung zur Straße „Unter den Höfen“ vorgesehen, wie der Stadtplaner Olaf Schramme dem Ausschuss erläuterte. Aufgrund der Nähe zur Schule werden im Verfahren die Auswirkungen auf die Verkehrssituation geprüft. Ein Schallgutachten, das wegen der Lage des Baugebiets zwischen Schule und einem Gewerbebetrieb notwendig ist, wurde bereits erstellt.