Barkhausen

Barkhauser Bezirksausschuss beschäftigt sich mit Verkehrsberuhigung auf der Kaiserstraße und der Schulsanierung

Robert Kauffeld

Porta Westfalica-Barkhausen (rkm). Die Pläne zur bevorstehenden Grundschul-Sanierung standen im Mittelpunkt der Sitzung des Barkhauser Bezirksausschusses. Architekt Michael Gerlitz ging dabei auch auf Gesamtkosten für die Altbau-Sanierung ein, die sich voraussichtlich auf 2.6 Millionen Euro belaufen. Bei den einzelnen Gewerken sind die Rohbauarbeiten mit rund 650.000 Euro und die Tischlerarbeiten mit 486.000 die größten Posten. Deutlich wurde, dass sich die Kosten gegenüber der Schätzung im Jahr 2016 spürbar erhöht haben, nämlich um 430.000 Euro.

Die Sanierung des Grundschule Barkhausen samt Turnhallenneubau kostet voraussichtlich rund 6,8 Millionen Euro. MT- - © Foto: Carsten Korfesmeyer
Die Sanierung des Grundschule Barkhausen samt Turnhallenneubau kostet voraussichtlich rund 6,8 Millionen Euro. MT- (© Foto: Carsten Korfesmeyer)

Im aktuellen Haushaltsplan ist für die Sanierung des Schulkomplexes (inklusive des neueren Traktes aus dem Jahr 1964) sowie dem Neubau der Sporthalle ein Gesamtbetrag von knapp 6,8 Millionen Euro notiert. Auf die Frage im BZA, ob ein Neubau nicht günstiger wäre, antwortete der Bezirksausschuss-Vorsitzende Dirk Rahnenführer, dass bei einem Bau „auf der grünen Wiese“ mit zwölf bis 15 Millionen zu rechnen gewesen wäre. Und ein vergleichbarer Neubau an derselben Stelle, so schätzte der Architekt, schlüge wohl mit rund zehn Millionen entstehen.

Mit der Fertigstellung des Altbaus könne 2020 gerechnet werden, hieß es, während die neue Sporthalle, die mehr als drei Millionen Euro kosten dürfte, 2022/23 fertig sein soll.

Ein weiteres Schwerpunkthema war die Verkehrssituation auf der Kaiserstraße. Wie berichtet, hatten Nachbarn sich in einem offenen Brief an den Bürgermeister über die Lärmbelästigung beschwert. Alle beteiligten Behörden hätten am 8. Oktober an einer Besichtigung teilgenommen, berichtete Rahnenführer im Ortsrat. Bei allen vorgesehenen Veränderungen müsse der Landesbetrieb Straßen NRW als Eigentümer zustimmen.

Geplant sei ein Überholverbot auf dem unteren langen geraden Teil der Straße. Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung sei nicht zulässig, weil auf der Strecke keine erkennbaren Gefahren festgestellt würden. An verschiedenen Stellen sollen Fußgängerüberwege gekennzeichnet werden. Überdies wird darüber nachgedacht, nach 22 Uhr Motorradfahrten auf auf der Kaiserstraße zu unterbinden. Zuvor seien Lärmmessungen geplant.

Zur Sprache kamen im Bezirksausschuss auch die Beschränkungen der Auffahrt im oberen Teil der Kaiserstraße zwischen Kiosk und Denkmal. Diese strengen Bestimmungen zum Denkmal sollten überprüft werden, weil sei für viele Behinderte den Besuch des Denkmals unmöglich machten.

Nach der Sanierung der Straßen „Unter den Tannen“ und „Goethestraße“ sollen in Barkhausen jährlich weitere Sanierungen folgen. Dazu machten die BZA-Besucher zahlreiche Vorschläge.

Die Wahl eines neues Barkhauser Ortsheimatpflegers, die eigentlich im nicht-öffentlichen Teil vorgesehen war, wurde vertagt.

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BarkhausenBarkhauser Bezirksausschuss beschäftigt sich mit Verkehrsberuhigung auf der Kaiserstraße und der SchulsanierungRobert KauffeldPorta Westfalica-Barkhausen (rkm). Die Pläne zur bevorstehenden Grundschul-Sanierung standen im Mittelpunkt der Sitzung des Barkhauser Bezirksausschusses. Architekt Michael Gerlitz ging dabei auch auf Gesamtkosten für die Altbau-Sanierung ein, die sich voraussichtlich auf 2.6 Millionen Euro belaufen. Bei den einzelnen Gewerken sind die Rohbauarbeiten mit rund 650.000 Euro und die Tischlerarbeiten mit 486.000 die größten Posten. Deutlich wurde, dass sich die Kosten gegenüber der Schätzung im Jahr 2016 spürbar erhöht haben, nämlich um 430.000 Euro. Im aktuellen Haushaltsplan ist für die Sanierung des Schulkomplexes (inklusive des neueren Traktes aus dem Jahr 1964) sowie dem Neubau der Sporthalle ein Gesamtbetrag von knapp 6,8 Millionen Euro notiert. Auf die Frage im BZA, ob ein Neubau nicht günstiger wäre, antwortete der Bezirksausschuss-Vorsitzende Dirk Rahnenführer, dass bei einem Bau „auf der grünen Wiese“ mit zwölf bis 15 Millionen zu rechnen gewesen wäre. Und ein vergleichbarer Neubau an derselben Stelle, so schätzte der Architekt, schlüge wohl mit rund zehn Millionen entstehen. Mit der Fertigstellung des Altbaus könne 2020 gerechnet werden, hieß es, während die neue Sporthalle, die mehr als drei Millionen Euro kosten dürfte, 2022/23 fertig sein soll. Ein weiteres Schwerpunkthema war die Verkehrssituation auf der Kaiserstraße. Wie berichtet, hatten Nachbarn sich in einem offenen Brief an den Bürgermeister über die Lärmbelästigung beschwert. Alle beteiligten Behörden hätten am 8. Oktober an einer Besichtigung teilgenommen, berichtete Rahnenführer im Ortsrat. Bei allen vorgesehenen Veränderungen müsse der Landesbetrieb Straßen NRW als Eigentümer zustimmen. Geplant sei ein Überholverbot auf dem unteren langen geraden Teil der Straße. Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung sei nicht zulässig, weil auf der Strecke keine erkennbaren Gefahren festgestellt würden. An verschiedenen Stellen sollen Fußgängerüberwege gekennzeichnet werden. Überdies wird darüber nachgedacht, nach 22 Uhr Motorradfahrten auf auf der Kaiserstraße zu unterbinden. Zuvor seien Lärmmessungen geplant. Zur Sprache kamen im Bezirksausschuss auch die Beschränkungen der Auffahrt im oberen Teil der Kaiserstraße zwischen Kiosk und Denkmal. Diese strengen Bestimmungen zum Denkmal sollten überprüft werden, weil sei für viele Behinderte den Besuch des Denkmals unmöglich machten. Nach der Sanierung der Straßen „Unter den Tannen“ und „Goethestraße“ sollen in Barkhausen jährlich weitere Sanierungen folgen. Dazu machten die BZA-Besucher zahlreiche Vorschläge. Die Wahl eines neues Barkhauser Ortsheimatpflegers, die eigentlich im nicht-öffentlichen Teil vorgesehen war, wurde vertagt.