Wolf in Kleinenbremen? Spurensuche nach Tod eines Schafs Porta Westfalica-Kleinenbremen (dh). Schock am Morgen: Michael Kriening, der Schafe an der Hainebergstraße in Kleinenbremen hält, entdeckte am Mittwoch ein totes Tier. Aufgrund der gravierenden Bissspuren habe er den Verdacht, dass ein Wolf das Schaf gerissen hat, berichtet der Bückeburger. Ob es sich um einen Wolf handelt oder eventuell um einen wildernden Hunde, prüfen nun Experten. Elisa Finster, Wolfsberaterin im Mühlenkreis, war am Mittwoch in Kleinenbremen, um den Fund zu protokollieren, Fotos zu machen und genetische Proben zu nehmen. Sollte sich nach einer ersten Prüfung im Landesumweltamt (LANUV) der Verdacht erhärten, dass es sich um einen Wolf handelt, folgt die genetische Analyse im Senckenberg Forschungsinstitut. Dies werde einige Tage dauern, so Finster. Zurzeit seien junge Wölfe unterwegs, die sich vom elterlichen Rudel trennten, berichtet die Expertin. Die deutlichen Fraßspuren könnten aber auch von Füchsen stammen, die sich am Schafskadaver zu schaffen gemacht hätten, so die Expertin. Im März und April waren zwei tote Wölfe in Porta Westfalica und Petershagen gefunden worden. Lesen Sie zu diesem Thema auch "Ist der Wolf für den Menschen eine Gefahr?"

Wolf in Kleinenbremen? Spurensuche nach Tod eines Schafs

Hat ein Wolf in Kleinenbremen ein Schaf gerissen? Experten untersuchen nun die Spuren. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa © (c) dpa-Zentralbild

Porta Westfalica-Kleinenbremen (dh). Schock am Morgen: Michael Kriening, der Schafe an der Hainebergstraße in Kleinenbremen hält, entdeckte am Mittwoch ein totes Tier. Aufgrund der gravierenden Bissspuren habe er den Verdacht, dass ein Wolf das Schaf gerissen hat, berichtet der Bückeburger.

Ob es sich um einen Wolf handelt oder eventuell um einen wildernden Hunde, prüfen nun Experten. Elisa Finster, Wolfsberaterin im Mühlenkreis, war am Mittwoch in Kleinenbremen, um den Fund zu protokollieren, Fotos zu machen und genetische Proben zu nehmen. Sollte sich nach einer ersten Prüfung im Landesumweltamt (LANUV) der Verdacht erhärten, dass es sich um einen Wolf handelt, folgt die genetische Analyse im Senckenberg Forschungsinstitut. Dies werde einige Tage dauern, so Finster. Zurzeit seien junge Wölfe unterwegs, die sich vom elterlichen Rudel trennten, berichtet die Expertin. Die deutlichen Fraßspuren könnten aber auch von Füchsen stammen, die sich am Schafskadaver zu schaffen gemacht hätten, so die Expertin.

Im März und April waren zwei tote Wölfe in Porta Westfalica und Petershagen gefunden worden.

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