Lohfeld

Bergung des verunglückten Segelflugzeugs wohl noch diese Woche

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Rettungskräfte versuchten über Stunden, die Insassen aus der Flugzeugkabine zu retten. Das gelang schließlich nach viereinhalb Stunden. MT- - © Foto: Jan-Henning Rogge
Rettungskräfte versuchten über Stunden, die Insassen aus der Flugzeugkabine zu retten. Das gelang schließlich nach viereinhalb Stunden. MT- (© Foto: Jan-Henning Rogge)

Porta Westfalica-Lohfeld (lies). Möglichst noch in dieser Woche soll das verunglückte Segelflugzeug aus den Baumkronen in Lohfeld geborgen werden. Das hat das MT am Dienstag von einem Mitglied des betroffenen Luftsportvereins aus Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen erfahren.

Wie genau die Besitzer das Flugzeug aus dem Buchenwald schaffen wollen, ist derzeit noch unklar. Theoretisch gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie reichen von einer Bergung per Hubschrauber über einen Autokran bis hin zu der ungünstigsten Variante, das Flugzeug in der Baumkrone zu zerlegen. Denn noch ist unklar, wie viel Schaden der Segler genommen hat.

Zwei Insassen waren mit dem Segelflugzeug am Samstagnachmittag unsanft in den Baumkronen in 35 Metern Höhe gelandet. Dabei blieben sie unverletzt, konnten aber erst viereinhalb Stunden später per Hubschrauber befreit werden. Die Ursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt. Der Mindener Weg bleibt gesperrt.

Am Dienstag hat sich auch der Besitzer des betroffenen Waldstückes ein Bild vor Ort gemacht. Er habe am Wochenende nur über Umwege erfahren, dass sein Waldstück betroffen sei, schilderte er am Unfallort. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er noch keinen Kontakt zum Besitzer des Flugzeugs.

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LohfeldBergung des verunglückten Segelflugzeugs wohl noch diese WochePorta Westfalica-Lohfeld (lies). Möglichst noch in dieser Woche soll das verunglückte Segelflugzeug aus den Baumkronen in Lohfeld geborgen werden. Das hat das MT am Dienstag von einem Mitglied des betroffenen Luftsportvereins aus Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen erfahren. Wie genau die Besitzer das Flugzeug aus dem Buchenwald schaffen wollen, ist derzeit noch unklar. Theoretisch gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie reichen von einer Bergung per Hubschrauber über einen Autokran bis hin zu der ungünstigsten Variante, das Flugzeug in der Baumkrone zu zerlegen. Denn noch ist unklar, wie viel Schaden der Segler genommen hat. Zwei Insassen waren mit dem Segelflugzeug am Samstagnachmittag unsanft in den Baumkronen in 35 Metern Höhe gelandet. Dabei blieben sie unverletzt, konnten aber erst viereinhalb Stunden später per Hubschrauber befreit werden. Die Ursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt. Der Mindener Weg bleibt gesperrt. Am Dienstag hat sich auch der Besitzer des betroffenen Waldstückes ein Bild vor Ort gemacht. Er habe am Wochenende nur über Umwege erfahren, dass sein Waldstück betroffen sei, schilderte er am Unfallort. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er noch keinen Kontakt zum Besitzer des Flugzeugs. Lesen Sie auch zu diesem Thema: Fotostrecke: Rettungseinsatz abgestürztes Segelflugzeug in Porta Eigentümer muss Segelflieger in Porta aus Baum holen Zitterpartie am Boden: Wie Freunde die Rettung der Segelflugzeug-Passagiere erleben (Plus-Inhalt)