Porta Westfalica

Gerüstet: Reinigungsarbeiten am Kaiser-Denkmal beginnen kommende Woche

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Die Arbeiten am Kaiser-Monument beginnen in der kommenden Woche. - © Alex Lehn
Die Arbeiten am Kaiser-Monument beginnen in der kommenden Woche. (© Alex Lehn)

Porta Westfalica (dh). Arbeiter sind auf der Denkmalkuppel zu sehen, Seile hängen am Monument herunter, Gerüste stehen an den Säulen. Schon wieder eine Baustelle am „Wilhelm“, mutmaßen einige Besucher. Doch dieses Mal geht es hauptsächlich um Reinigungsarbeiten. Das Unternehmen Kärcher bereitet seinen Einsatz vor, der kommenden Dienstag startet und etwa fünf Wochen dauern wird.

Das Unternehmen wendet eine spektakuläre Seilzugtechnik an, um das Monument zu säubern. Die Experten seilen sich von der Kuppel ab. Bei der Reinigung müsse man behutsam vorgehen, erläutert Firmensprecher Sebastian Wein. „Wir können ja nicht einfach mit Hochdruck kärchern, wie das etwa bei Waschbeton möglich wäre.“ Der Naturstein werde unter anderem mit Heißwasser und vermindertem Druck von höchstens 1,5 bar behandelt. Das Unternehmen nutze zwar auch das Gerüst, so Wein, dieses werde jedoch in erster Linie für weitere Arbeiten benötigt. Das Ausbessern der Fugen zähle dazu.

Verantwortlich fürs Denkmal ist die Westfälische-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV), eine Tochter des Landschaftsverbandes. Der Eigentümer muss die Reinigung nicht bezahlen. Kärcher stelle solche Denkmalarbeiten nicht in Rechnung, verspreche sich davon aber einen Werbeeffekt, so Wein.

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Porta WestfalicaGerüstet: Reinigungsarbeiten am Kaiser-Denkmal beginnen kommende WochePorta Westfalica (dh). Arbeiter sind auf der Denkmalkuppel zu sehen, Seile hängen am Monument herunter, Gerüste stehen an den Säulen. Schon wieder eine Baustelle am „Wilhelm“, mutmaßen einige Besucher. Doch dieses Mal geht es hauptsächlich um Reinigungsarbeiten. Das Unternehmen Kärcher bereitet seinen Einsatz vor, der kommenden Dienstag startet und etwa fünf Wochen dauern wird. Das Unternehmen wendet eine spektakuläre Seilzugtechnik an, um das Monument zu säubern. Die Experten seilen sich von der Kuppel ab. Bei der Reinigung müsse man behutsam vorgehen, erläutert Firmensprecher Sebastian Wein. „Wir können ja nicht einfach mit Hochdruck kärchern, wie das etwa bei Waschbeton möglich wäre.“ Der Naturstein werde unter anderem mit Heißwasser und vermindertem Druck von höchstens 1,5 bar behandelt. Das Unternehmen nutze zwar auch das Gerüst, so Wein, dieses werde jedoch in erster Linie für weitere Arbeiten benötigt. Das Ausbessern der Fugen zähle dazu. Verantwortlich fürs Denkmal ist die Westfälische-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV), eine Tochter des Landschaftsverbandes. Der Eigentümer muss die Reinigung nicht bezahlen. Kärcher stelle solche Denkmalarbeiten nicht in Rechnung, verspreche sich davon aber einen Werbeeffekt, so Wein.