Porta Westfalica

Stadtfest mit internationaler Note

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Neues Namibia-Projekt des Vereins Pinocchio: Ein Kindergarten, der 2015 feierlich eröffnet wurde, soll um eine Vorschule erweitert werden. Foto (Archiv): pr
Neues Namibia-Projekt des Vereins Pinocchio: Ein Kindergarten, der 2015 feierlich eröffnet wurde, soll um eine Vorschule erweitert werden. Foto (Archiv): pr

Porta Westfalica (dh). Das Portaner Stadtfest, das heute beginnt, hat auch eine internationale Note. Das liegt nicht nur an dem Auftritt einer dänischen Musikformation (MT vom 5. September), sondern auch am Verein „Pinocchio für Afrikas Kinder“. Außerdem macht eine Initiative auf die Situation in Tibet aufmerksam.

Am Stand von „Pinocchio“ werden die Jahreskalender 2020 mit bildschönen Tier- und Landschaftsmotiven verkauft. Der Verein, der sich seit anderthalb Jahrzehnten in Namibia engagiert, verwendet den Erlös auch für ein aktuelles Projekt im Norden des Landes: Der Kindergarten in Omhedi, den Pinocchio vor fünf Jahren errichten ließ, soll ausgebaut werden. Geplant ist der Anbau von zwei Klassenräumen für eine Vorschule. In einer zweiten Phase soll ein Wohnhaus für das Lehrpersonal entstehen. Auch Sanitäranlagen und Abwasserleitungen sind vorgesehen.

Die Baupläne wurden in Namibia und Deutschland geprüft, der erste Bauabschnitt mit der Errichtung von zwei Klassenräumen ist genehmigt. Das teilt Pinocchio-Vorsitzende Birgit Meier-Mundhenke mit. Der Verein hat 10.000 Euro an Spendengeldern auf ein Konto in Namibia überwiesen. Das Geld ist zweckgebunden für das Bauprojekt Vorschule. Den Auftrag hat inzwischen ein in Omhedi ansässiges Bauunternehmen erhalten. Zehn Prozent der Gesamtkosten hat die Gemeinde vor Ort selbst zu tragen. Pinocchio visiert den 1. Oktober als Baubeginn an.

Der Grafikdesigner Jan Herrmannsen gestaltet seit mehreren Jahren den Pinocchio-Kalender, die Fotos steuerten dieses Mal die beiden freien Fotografen Ruth und Uwe Saliger bei. Der Kalender ist am Samstag, 14. September, am Stadtfeststand von Pinocchio erhältlich sowie in diesen Mindener Geschäften: „express“ – Ticketservice & mehr, Obermarktstraße 26-30, im Weltladen und im „Weltenbummler“. sowie in Porta bei Schreibwaren Nolting (Eisbergen) sowie der Buchhandlung Peetz und der Stadtbücherei (Hausberge). Weitere Informationen gibt es unter www.afrikaskinder.com.

Während sich Pinocchio regelmäßig auf dem Stadtfest zeigt, macht dort die „Tibet Initiative Deutschland e.V.“ erstmals Station. Hermine Ducks- Schiller und Christiane Haselau wollen „Flagge zeigen für Tibet“, das seit 60 Jahren – nach der Annexion durch China – eine Exilregierung hat. Die Initiative möchte auf die Lage der Tibeter aufmerksam machen. „In wenigen Generationen kann ihr Volk und mit ihr eine alte Kultur und Religion von dieser Welt verschwunden sein“, befürchtet Hermine Ducks-Schiller.

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Porta WestfalicaStadtfest mit internationaler NotePorta Westfalica (dh). Das Portaner Stadtfest, das heute beginnt, hat auch eine internationale Note. Das liegt nicht nur an dem Auftritt einer dänischen Musikformation (MT vom 5. September), sondern auch am Verein „Pinocchio für Afrikas Kinder“. Außerdem macht eine Initiative auf die Situation in Tibet aufmerksam. Am Stand von „Pinocchio“ werden die Jahreskalender 2020 mit bildschönen Tier- und Landschaftsmotiven verkauft. Der Verein, der sich seit anderthalb Jahrzehnten in Namibia engagiert, verwendet den Erlös auch für ein aktuelles Projekt im Norden des Landes: Der Kindergarten in Omhedi, den Pinocchio vor fünf Jahren errichten ließ, soll ausgebaut werden. Geplant ist der Anbau von zwei Klassenräumen für eine Vorschule. In einer zweiten Phase soll ein Wohnhaus für das Lehrpersonal entstehen. Auch Sanitäranlagen und Abwasserleitungen sind vorgesehen. Die Baupläne wurden in Namibia und Deutschland geprüft, der erste Bauabschnitt mit der Errichtung von zwei Klassenräumen ist genehmigt. Das teilt Pinocchio-Vorsitzende Birgit Meier-Mundhenke mit. Der Verein hat 10.000 Euro an Spendengeldern auf ein Konto in Namibia überwiesen. Das Geld ist zweckgebunden für das Bauprojekt Vorschule. Den Auftrag hat inzwischen ein in Omhedi ansässiges Bauunternehmen erhalten. Zehn Prozent der Gesamtkosten hat die Gemeinde vor Ort selbst zu tragen. Pinocchio visiert den 1. Oktober als Baubeginn an. Der Grafikdesigner Jan Herrmannsen gestaltet seit mehreren Jahren den Pinocchio-Kalender, die Fotos steuerten dieses Mal die beiden freien Fotografen Ruth und Uwe Saliger bei. Der Kalender ist am Samstag, 14. September, am Stadtfeststand von Pinocchio erhältlich sowie in diesen Mindener Geschäften: „express“ – Ticketservice & mehr, Obermarktstraße 26-30, im Weltladen und im „Weltenbummler“. sowie in Porta bei Schreibwaren Nolting (Eisbergen) sowie der Buchhandlung Peetz und der Stadtbücherei (Hausberge). Weitere Informationen gibt es unter www.afrikaskinder.com. Während sich Pinocchio regelmäßig auf dem Stadtfest zeigt, macht dort die „Tibet Initiative Deutschland e.V.“ erstmals Station. Hermine Ducks- Schiller und Christiane Haselau wollen „Flagge zeigen für Tibet“, das seit 60 Jahren – nach der Annexion durch China – eine Exilregierung hat. Die Initiative möchte auf die Lage der Tibeter aufmerksam machen. „In wenigen Generationen kann ihr Volk und mit ihr eine alte Kultur und Religion von dieser Welt verschwunden sein“, befürchtet Hermine Ducks-Schiller.