Veltheim

Der jüngste Gast der Seniorenfeier in Veltheim war 68 Jahre alt

Gisela Schwarze

Wolfgang Mehnert unterhielt bei der Seniorenfeier mit Musik. - © Foto: Gisela Schwarze
Wolfgang Mehnert unterhielt bei der Seniorenfeier mit Musik. (© Foto: Gisela Schwarze)

Porta Westfalica-Veltheim (G.S.). Große Runde, große Gemütlichkeit: Etwa 90 Veltheimer verlebten bei der städtischen Seniorenfeier einen geselligen Nachmittag, den Ehrenamtliche aus der Dorfgemeinschaft organisiert hatten.

Der stellvertretende Bürgermeister Karl-Erich Schmeding (CDU) würdigte die Feier als etwas Besonderes im Alltag, als eine von Ehrenamtlichen organisierte Begegnung, die Freude schenke und Kraft gebe: „Die Stunden werden sicherlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.“ Reinhold Kölling, Ortsheimatpfleger, freute sich mit den Senioren über die vielfältigen Darbietungen des Musikers Wolfgang Mehnert und des Nachwuchses.

Bekannte Lieder zum Mitsingen zur Akkordeonbegleitung, etwa „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Hohe Tannen“ und natürlich das Weserlied vermittelten im voll besetzten Saal eine fröhliche Atmosphäre. Wolfgang Mehnert fiel die Aufgabe zu, die ältesten und jüngsten Veranstaltungsbesucher für Ehrungen zu ermitteln. „Das ist in Veltheim so Brauch“, erklärte er.

Günter Kölling war mit 91 Jahren der Älteste. Das höchste Alter bei den Besucherinnen hatte Elisabeth Harms mit 89 Jahren. Der 72-jährige Horst Behning und seine Ehefrau Erika Behning (68) wurden als Jüngste geehrt. „Begleitende Partner sind bei den über 70-jährigen Senioren immer mit eingeladen“, erklärte Mehnert.

Erstmalig dabei war eine Veltheimer Neubürgerin, die aus Hamburg zugezogen war. Die 79-Jährige hatte ihr bisheriges Leben in der Großstadt verbracht. Nun wohnt sie mit ihrer Schwester und weiteren Verwandten auf dem Bokshorn. „Ich genieße die schöne Landschaft und nutze sie so oft wie möglich zu Spaziergängen. Der Unterschied zum Stadtleben mit den zahlreichen Verkehrsanbindungen ist allerdings groß“, beschreibt sie ihre neue Umgebung in Porta Westfalica. Wenn sie nach Hausberge zur Physiotherapie müsse, fahre sie mit dem Bus von der Haltestelle „Schule“ ab. „Anstrengend für mich ist, dass es an der Haltestelle keine Sitzmöglichkeit gibt“, schildert sie die für sie unerfreuliche Situation.

Wiedersehen werden sich die Veltheimer beim mittlerweile achten Erntedankfeier der Dorfgemeinschaft am Sonntag, 6. Oktober, auf Körtings Hof bei Kulinarischem, einem Mitmachprogramm, Show und Tanzdarbietungen.

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VeltheimDer jüngste Gast der Seniorenfeier in Veltheim war 68 Jahre altGisela SchwarzePorta Westfalica-Veltheim (G.S.). Große Runde, große Gemütlichkeit: Etwa 90 Veltheimer verlebten bei der städtischen Seniorenfeier einen geselligen Nachmittag, den Ehrenamtliche aus der Dorfgemeinschaft organisiert hatten. Der stellvertretende Bürgermeister Karl-Erich Schmeding (CDU) würdigte die Feier als etwas Besonderes im Alltag, als eine von Ehrenamtlichen organisierte Begegnung, die Freude schenke und Kraft gebe: „Die Stunden werden sicherlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.“ Reinhold Kölling, Ortsheimatpfleger, freute sich mit den Senioren über die vielfältigen Darbietungen des Musikers Wolfgang Mehnert und des Nachwuchses. Bekannte Lieder zum Mitsingen zur Akkordeonbegleitung, etwa „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Hohe Tannen“ und natürlich das Weserlied vermittelten im voll besetzten Saal eine fröhliche Atmosphäre. Wolfgang Mehnert fiel die Aufgabe zu, die ältesten und jüngsten Veranstaltungsbesucher für Ehrungen zu ermitteln. „Das ist in Veltheim so Brauch“, erklärte er. Günter Kölling war mit 91 Jahren der Älteste. Das höchste Alter bei den Besucherinnen hatte Elisabeth Harms mit 89 Jahren. Der 72-jährige Horst Behning und seine Ehefrau Erika Behning (68) wurden als Jüngste geehrt. „Begleitende Partner sind bei den über 70-jährigen Senioren immer mit eingeladen“, erklärte Mehnert. Erstmalig dabei war eine Veltheimer Neubürgerin, die aus Hamburg zugezogen war. Die 79-Jährige hatte ihr bisheriges Leben in der Großstadt verbracht. Nun wohnt sie mit ihrer Schwester und weiteren Verwandten auf dem Bokshorn. „Ich genieße die schöne Landschaft und nutze sie so oft wie möglich zu Spaziergängen. Der Unterschied zum Stadtleben mit den zahlreichen Verkehrsanbindungen ist allerdings groß“, beschreibt sie ihre neue Umgebung in Porta Westfalica. Wenn sie nach Hausberge zur Physiotherapie müsse, fahre sie mit dem Bus von der Haltestelle „Schule“ ab. „Anstrengend für mich ist, dass es an der Haltestelle keine Sitzmöglichkeit gibt“, schildert sie die für sie unerfreuliche Situation. Wiedersehen werden sich die Veltheimer beim mittlerweile achten Erntedankfeier der Dorfgemeinschaft am Sonntag, 6. Oktober, auf Körtings Hof bei Kulinarischem, einem Mitmachprogramm, Show und Tanzdarbietungen.