Hausberge

Neuer Schwung für Verkauf des Berghotels?

Thomas Lieske

Wird das ehemalige Berghotel nun endlich verkauft? MT- - © Foto: Thomas Lieske
Wird das ehemalige Berghotel nun endlich verkauft? MT- (© Foto: Thomas Lieske)

Porta Westfalica-Hausberge (mt). Das letzte Licht ist noch nicht erloschen. Zumindest in einem der oberen Zimmer des ehemaligen Berghotels in Hausberge brannte bis vor Kurzem tapfer eine Glühbirne immer weiter. Passend dazu gibt es offenbar neue Hoffnung für den Verkauf des Großobjekts. Die Eigentümerin, die RIMC GmbH aus Hamburg, hat den Verkaufspreis von rund fünf auf etwas weniger als drei Millionen Euro gesenkt. Außerdem gibt es die Option, den Hoteltrakt für 1,95 Millionen Euro getrennt vom Tagungsbereich zu verkaufen. Der solle dann rund eine Million Euro kosten.

Seit 2015 steht das Hotel leer. Klar ist: Es müssen weitere Millionen in den Trakt fließen, um es als Hotel nach heutigem Standard wieder betreiben zu können. Portas Bürgermeister Bernd Hedtmann verrät auf MT-Anfrage, dass er sich an dieser Stelle wieder ein Hotel wünschen würde. „Porta Westfalica benötigt dringend an dieser Stelle wieder ein Hotel. Der Bedarf dafür ist vorhanden.“ Er hält es auch für möglich, den Gebäudetrakt in ein normales Hotel und ein „Boardinghaus“, also einer günstigeren Unterkunft für längere Mietzeiträume, aufzuteilen. „Das ist an dieser Stelle denkbar und vertretbar“, betont der Bürgermeister.

Er selbst habe in den vergangenen Jahren „diverse Gespräche“ mit der Eigentümerin geführt. Die jüngsten Gespräch „stimmen mich optimistisch“, sagt er, ohne konkreter zu werden. Weitere Überlegungen müsse man aber stets mit Blick auf die Verträglichkeit an dieser Stelle und die Verkehrsanbindung betrachten. Denn bisher ist das Areal nur über eine recht enge Straße zu erreichen. Die Bundesstraße 482 liegt zwar direkt vor dem Grundstück, aber auch deutlich tiefer. Aus diesen Gründen meldete Hedtmann vor Kurzem auch Zweifel an einer Lebensmittel-Discounter-Lösung von Lidl für das Grundstück an.

Der mit dem Verkauf des ehemaligen Berghotels beauftragte Hamburger Immobilienmakler Ingmar Schlünzen war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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HausbergeNeuer Schwung für Verkauf des Berghotels?Thomas LieskePorta Westfalica-Hausberge (mt). Das letzte Licht ist noch nicht erloschen. Zumindest in einem der oberen Zimmer des ehemaligen Berghotels in Hausberge brannte bis vor Kurzem tapfer eine Glühbirne immer weiter. Passend dazu gibt es offenbar neue Hoffnung für den Verkauf des Großobjekts. Die Eigentümerin, die RIMC GmbH aus Hamburg, hat den Verkaufspreis von rund fünf auf etwas weniger als drei Millionen Euro gesenkt. Außerdem gibt es die Option, den Hoteltrakt für 1,95 Millionen Euro getrennt vom Tagungsbereich zu verkaufen. Der solle dann rund eine Million Euro kosten. Seit 2015 steht das Hotel leer. Klar ist: Es müssen weitere Millionen in den Trakt fließen, um es als Hotel nach heutigem Standard wieder betreiben zu können. Portas Bürgermeister Bernd Hedtmann verrät auf MT-Anfrage, dass er sich an dieser Stelle wieder ein Hotel wünschen würde. „Porta Westfalica benötigt dringend an dieser Stelle wieder ein Hotel. Der Bedarf dafür ist vorhanden.“ Er hält es auch für möglich, den Gebäudetrakt in ein normales Hotel und ein „Boardinghaus“, also einer günstigeren Unterkunft für längere Mietzeiträume, aufzuteilen. „Das ist an dieser Stelle denkbar und vertretbar“, betont der Bürgermeister. Er selbst habe in den vergangenen Jahren „diverse Gespräche“ mit der Eigentümerin geführt. Die jüngsten Gespräch „stimmen mich optimistisch“, sagt er, ohne konkreter zu werden. Weitere Überlegungen müsse man aber stets mit Blick auf die Verträglichkeit an dieser Stelle und die Verkehrsanbindung betrachten. Denn bisher ist das Areal nur über eine recht enge Straße zu erreichen. Die Bundesstraße 482 liegt zwar direkt vor dem Grundstück, aber auch deutlich tiefer. Aus diesen Gründen meldete Hedtmann vor Kurzem auch Zweifel an einer Lebensmittel-Discounter-Lösung von Lidl für das Grundstück an. Der mit dem Verkauf des ehemaligen Berghotels beauftragte Hamburger Immobilienmakler Ingmar Schlünzen war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.