Hausberge

Pro-Arbeit-Abteilungen demnächst unter einem Dach

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Der viergeschossige Gebäude steht an der Hauptstraße. Gegenüber wird ein Mehrfamilienhaus gebaut. Foto: dh - © haunhorst
Der viergeschossige Gebäude steht an der Hauptstraße. Gegenüber wird ein Mehrfamilienhaus gebaut. Foto: dh (© haunhorst)

Porta Westfalica-Hausberge (mt). Fünf Monate nach dem ersten Spatenstich hat der mehrstöckige Neubau an der Hauptstraße längst Gestalt angenommen. Die Mitarbeiter des Amtes pro Arbeit werden in der ersten Jahreshälfte 2020 in das Gebäude mit der Adresse Hauptstraße 4a umziehen. Grundstückeigentümer und Bauleiter ist Ernst Dietrich Berg, Investor und Vermieter ist Heinz Wöhler.

„Kürzere Wege für alle Beteiligten“, laute die Idee hinter dem Projekt, teilte der Kreis Minden-Lübbecke zu Beginn der Rohbauarbeiten mit. Bislang ist pro Arbeit an zwei Orten untergebracht, im Rathaus II, Hauptstraße 14, – hier geht es um die Sicherung des Lebensunterhaltes – und im früheren sogenannten Technischen Rathaus (Hauptstraße 23 bis 27), wo die Eingliederung in Arbeit im Mittelpunkt steht.

Ziel ist, die Leistungsbearbeitung und die Arbeitsvermittlung unter einem Dach miteinander zu verbinden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass der Kreis seit Januar 2018 die alleinige Verantwortung bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II übernommen hat. Sowohl die Leistungssachbearbeiter als auch die Arbeitsvermittler arbeiten künftig in einem Haus. Der Kreis verspricht sich davon neben kürzeren Wegen auch einfachere Abläufe.

Der Neubau hat drei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. Der Kreis kündigt „neue moderne Einzelbüros“ an, die die „notwendige Vertraulichkeit bei den Beratungsgesprächen gewährleisten“. Das Gebäude werde komplett behindertengerecht ausgelegt und erfülle beim Umweltschutz mehr als die neuesten Anforderungen.

Auf dem Gelände stand einst das Hotel Weserhof, im Saalanbau war von 1938 bis 1968 ein Kino untergebracht, später die Porta Diskothek. Eine Blütezeit erlebte das Gebäude aber erst wieder, als die Eheleute Spier von 1981 bis 1999 das Tanzlokal „Ab Ovo“ betrieben. 2001 wurde die Immobilie abgerissen und das große Areal als Parkplatz genutzt.

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HausbergePro-Arbeit-Abteilungen demnächst unter einem DachPorta Westfalica-Hausberge (mt). Fünf Monate nach dem ersten Spatenstich hat der mehrstöckige Neubau an der Hauptstraße längst Gestalt angenommen. Die Mitarbeiter des Amtes pro Arbeit werden in der ersten Jahreshälfte 2020 in das Gebäude mit der Adresse Hauptstraße 4a umziehen. Grundstückeigentümer und Bauleiter ist Ernst Dietrich Berg, Investor und Vermieter ist Heinz Wöhler. „Kürzere Wege für alle Beteiligten“, laute die Idee hinter dem Projekt, teilte der Kreis Minden-Lübbecke zu Beginn der Rohbauarbeiten mit. Bislang ist pro Arbeit an zwei Orten untergebracht, im Rathaus II, Hauptstraße 14, – hier geht es um die Sicherung des Lebensunterhaltes – und im früheren sogenannten Technischen Rathaus (Hauptstraße 23 bis 27), wo die Eingliederung in Arbeit im Mittelpunkt steht. Ziel ist, die Leistungsbearbeitung und die Arbeitsvermittlung unter einem Dach miteinander zu verbinden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass der Kreis seit Januar 2018 die alleinige Verantwortung bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II übernommen hat. Sowohl die Leistungssachbearbeiter als auch die Arbeitsvermittler arbeiten künftig in einem Haus. Der Kreis verspricht sich davon neben kürzeren Wegen auch einfachere Abläufe. Der Neubau hat drei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. Der Kreis kündigt „neue moderne Einzelbüros“ an, die die „notwendige Vertraulichkeit bei den Beratungsgesprächen gewährleisten“. Das Gebäude werde komplett behindertengerecht ausgelegt und erfülle beim Umweltschutz mehr als die neuesten Anforderungen. Auf dem Gelände stand einst das Hotel Weserhof, im Saalanbau war von 1938 bis 1968 ein Kino untergebracht, später die Porta Diskothek. Eine Blütezeit erlebte das Gebäude aber erst wieder, als die Eheleute Spier von 1981 bis 1999 das Tanzlokal „Ab Ovo“ betrieben. 2001 wurde die Immobilie abgerissen und das große Areal als Parkplatz genutzt.