Hausberge

Brandschutzarbeiten am Schulzentrum Süd biegen auf die Zielgerade ein

Dirk Haunhorst

Porta Westfalica-Hausberge (mt). Die großen Ferien sind die beste Zeit, um aufwendige Schulaufgaben zu erledigen. Die Arbeiter , die zurzeit die Außentüren des Gymnasiums erneuern und die Decken in den Fluren mit Brandschutz versehen, brauchen auf Schüler und Lehrer keine Rücksicht zu nehmen. In rund zwei Wochen, wenn die das neue Schuljahr beginnt, wird von der Baustelle nichts mehr zu sehen sein.

Flurbaustelle im Gymnasium: Die fehlenden Deckenverkleidungen zeigen, dass hier Brandschutz installiert wird. MT-Fotos: Dirk Haunhorst
Flurbaustelle im Gymnasium: Die fehlenden Deckenverkleidungen zeigen, dass hier Brandschutz installiert wird. MT-Fotos: Dirk Haunhorst

Die Stadt ist bereits seit Jahren damit beschäftigt, am Schulzentrum Süd, wo Gymnasium und Realschule untergebracht sind, ihr Brandschutzkonzept abzuarbeiten. Das geht nur schrittweise, doch allmählich ist das Ziel in Sicht. Einige Restarbeiten könnten noch im nächsten Jahr folgen, doch ein Großteil ist nach den Herbstferien geschafft, sagt Kai Zinner, der sich seitens der Stadt um die Bauarbeiten kümmert – und die sind kostspielig.

Allein in diesem Jahr werden am Gymnasium mit den Außentüren und dem Brandschutz rund 200.000 Euro verbaut. „Die Türen des Gymnasiums sind so alt wie die Schule selbst, also gut 40 Jahre, da bekommt man nicht einmal Ersatzteile“, sagt Zinner.

Drinnen hängen auf einigen Fluren Kabel von den Decken. Diese erhalten im Zwischenraum eine Gipsverkleidung, die im Ernstfall einem Feuer 30 Minuten standhält. In Richtung Schulforum ist sogar Schutz verbaut worden, der den Flammen 90 Minuten widersteht – alles festgelegt im städtischen Brandschutzkonzept.

Die Stadt investiert 2019 auch in die Realschule, hier sind es rund 90.000 Euro. Das Geld wird hauptsächlich für Toilettensanierung, Brandschutz und neue Türen ausgegeben.

Zinner kümmert sich zudem um das Schulzentrum Nord in Lerbeck. Dort starten demnächst die Arbeiten an der Sporthalle. „Die ersten Ausschreibungen für die Deckenerneuerung sind raus“, sagt Zinner. Im kommenden Jahr ist dann der Bodenbelag an der Reihe.

Während die Baustellen an den weiterführenden Schulen ohne größere Debatten abgearbeitet werden, stehen die Grundschulprojekte ungleich stärker unter Beobachtung. Kein Wunder, war doch mit der Sanierung zugleich die Frage danach der Zukunft einzelner Standorte verbunden, die Ende 2018 in einem Bürgerentscheid beantwortet wurde. Die Sanierung der Grundschule Neesen (statt des Umzugs nach Lerbeck) hat zur Folge, dass für die Bauphase auf dem Schulhof eine Containeranlage platziert wird. Sie bietet vier Klassen Platz. Die Anlage wird an einer Schule im Warsteiner Ortsteil Belecke abgebaut, im Werk aufgearbeitet und mithilfe eines Schwertransporters nach Porta gefahren. Voraussichtlich in der Woche nach den Herbstferien soll das Provisorium in Neesen stehen.

Wie Beigeordneter Stefan Mohme mitteilt, kostet die renovierte 340 Quadratmeter große Containeranlage samt neuem Fußboden, neuen Decken und moderner LED-Beleuchtung rund 300.000 Euro. Neeser Schüler könnten im Vorgriff auf die Sanierung, die 2020 beginnen soll, bereits das pavillonartige Gebäude nutzen – sofern die Schulleitung dies möchte.

Noch in diesem Jahr soll die Sanierung an den Grundschulen Holzhausen und Barkhausen starten. Läuft alles nach Plan, beginnen die Arbeiten in Holzhausen Ende Oktober oder Anfang November. Der Auftakt zur Sanierung des Alttraktes in Barkhausen ist Mitte November vorgesehen.

Der Autor ist erreichbarunter Telefon (0571) 882 164 oder Dirk.Haunhorst@MT.de

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

HausbergeBrandschutzarbeiten am Schulzentrum Süd biegen auf die Zielgerade einDirk HaunhorstPorta Westfalica-Hausberge (mt). Die großen Ferien sind die beste Zeit, um aufwendige Schulaufgaben zu erledigen. Die Arbeiter , die zurzeit die Außentüren des Gymnasiums erneuern und die Decken in den Fluren mit Brandschutz versehen, brauchen auf Schüler und Lehrer keine Rücksicht zu nehmen. In rund zwei Wochen, wenn die das neue Schuljahr beginnt, wird von der Baustelle nichts mehr zu sehen sein. Die Stadt ist bereits seit Jahren damit beschäftigt, am Schulzentrum Süd, wo Gymnasium und Realschule untergebracht sind, ihr Brandschutzkonzept abzuarbeiten. Das geht nur schrittweise, doch allmählich ist das Ziel in Sicht. Einige Restarbeiten könnten noch im nächsten Jahr folgen, doch ein Großteil ist nach den Herbstferien geschafft, sagt Kai Zinner, der sich seitens der Stadt um die Bauarbeiten kümmert – und die sind kostspielig. Allein in diesem Jahr werden am Gymnasium mit den Außentüren und dem Brandschutz rund 200.000 Euro verbaut. „Die Türen des Gymnasiums sind so alt wie die Schule selbst, also gut 40 Jahre, da bekommt man nicht einmal Ersatzteile“, sagt Zinner. Drinnen hängen auf einigen Fluren Kabel von den Decken. Diese erhalten im Zwischenraum eine Gipsverkleidung, die im Ernstfall einem Feuer 30 Minuten standhält. In Richtung Schulforum ist sogar Schutz verbaut worden, der den Flammen 90 Minuten widersteht – alles festgelegt im städtischen Brandschutzkonzept. Die Stadt investiert 2019 auch in die Realschule, hier sind es rund 90.000 Euro. Das Geld wird hauptsächlich für Toilettensanierung, Brandschutz und neue Türen ausgegeben. Zinner kümmert sich zudem um das Schulzentrum Nord in Lerbeck. Dort starten demnächst die Arbeiten an der Sporthalle. „Die ersten Ausschreibungen für die Deckenerneuerung sind raus“, sagt Zinner. Im kommenden Jahr ist dann der Bodenbelag an der Reihe. Während die Baustellen an den weiterführenden Schulen ohne größere Debatten abgearbeitet werden, stehen die Grundschulprojekte ungleich stärker unter Beobachtung. Kein Wunder, war doch mit der Sanierung zugleich die Frage danach der Zukunft einzelner Standorte verbunden, die Ende 2018 in einem Bürgerentscheid beantwortet wurde. Die Sanierung der Grundschule Neesen (statt des Umzugs nach Lerbeck) hat zur Folge, dass für die Bauphase auf dem Schulhof eine Containeranlage platziert wird. Sie bietet vier Klassen Platz. Die Anlage wird an einer Schule im Warsteiner Ortsteil Belecke abgebaut, im Werk aufgearbeitet und mithilfe eines Schwertransporters nach Porta gefahren. Voraussichtlich in der Woche nach den Herbstferien soll das Provisorium in Neesen stehen. Wie Beigeordneter Stefan Mohme mitteilt, kostet die renovierte 340 Quadratmeter große Containeranlage samt neuem Fußboden, neuen Decken und moderner LED-Beleuchtung rund 300.000 Euro. Neeser Schüler könnten im Vorgriff auf die Sanierung, die 2020 beginnen soll, bereits das pavillonartige Gebäude nutzen – sofern die Schulleitung dies möchte. Noch in diesem Jahr soll die Sanierung an den Grundschulen Holzhausen und Barkhausen starten. Läuft alles nach Plan, beginnen die Arbeiten in Holzhausen Ende Oktober oder Anfang November. Der Auftakt zur Sanierung des Alttraktes in Barkhausen ist Mitte November vorgesehen. Der Autor ist erreichbarunter Telefon (0571) 882 164 oder Dirk.Haunhorst@MT.de