Porta Westfalica

Nach Brand am Kraftwerk: Eigentümer wollen Bevölkerung auf dem Laufenden halten

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Nach dem Brand liegt der Trümmerhaufen des eingestürzten Gebäudeteils noch immer leicht qualmend neben dem Turm. MT- - © Foto: Alex Lehn
Nach dem Brand liegt der Trümmerhaufen des eingestürzten Gebäudeteils noch immer leicht qualmend neben dem Turm. MT- (© Foto: Alex Lehn)

Porta Westfalica (dh). Nach dem Großbrand im stillgelegten hat die Feuerwehr dort ihre Arbeit vorerst beendet. Sollten Flammen in den Trümmerteilen auflodern oder Glutnester bei bevorstehenden Abrissarbeiten entdeckt werden, rücke man selbstverständlich wieder aus, teilte gestern Sprecher Michael Horst mit. Letztmals waren Mitarbeiter der hauptamtlichen Wache am Donnerstag am Kraftwerk, weil die Rauchentwicklung in den Trümmern des eingestürzten Gebäudeteils vorübergehend zugenommen hatte.

Wie berichtet, ist der Aufenthalt im Bereich des Brandherds lebensgefährlich, weil die Turm der Rauchgasentschwefelungsanlage instabil ist. Wegen der Einsturzgefahr, musste die Feuerwehr am Mittwochabend auf einen Löscheinsatz verzichten und das Feuer kontrolliert ausbrennen lassen.

Inzwischen hat auch die Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft GKW Veltheim mbH eine kurze Stellungnahme gegenüber dem MT abgeben. Der Brand sei bei Demontagearbeiten entstanden, es habe keinerlei Gefahr für Leib und Leben der Mitarbeiter bestanden, die Behörden seien informiert, schreibt Christoph Sattler und sicherte zu: „Wir halten Sie über alle weiteren Schritte auf dem Laufenden.“

Beim Abriss der Brandruine greift übrigens die im Vorjahr geänderte Landesbauordnung. Darauf macht der städtische Beigeordnete Stefan Mohme aufmerksam. Die Stadt sei nicht mehr so stark involviert, weil der Eigentümer den Abriss nur anzeigen, aber nicht mehr beantragen müsse.

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Porta WestfalicaNach Brand am Kraftwerk: Eigentümer wollen Bevölkerung auf dem Laufenden haltenPorta Westfalica (dh). Nach dem Großbrand im stillgelegten hat die Feuerwehr dort ihre Arbeit vorerst beendet. Sollten Flammen in den Trümmerteilen auflodern oder Glutnester bei bevorstehenden Abrissarbeiten entdeckt werden, rücke man selbstverständlich wieder aus, teilte gestern Sprecher Michael Horst mit. Letztmals waren Mitarbeiter der hauptamtlichen Wache am Donnerstag am Kraftwerk, weil die Rauchentwicklung in den Trümmern des eingestürzten Gebäudeteils vorübergehend zugenommen hatte. Wie berichtet, ist der Aufenthalt im Bereich des Brandherds lebensgefährlich, weil die Turm der Rauchgasentschwefelungsanlage instabil ist. Wegen der Einsturzgefahr, musste die Feuerwehr am Mittwochabend auf einen Löscheinsatz verzichten und das Feuer kontrolliert ausbrennen lassen. Inzwischen hat auch die Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft GKW Veltheim mbH eine kurze Stellungnahme gegenüber dem MT abgeben. Der Brand sei bei Demontagearbeiten entstanden, es habe keinerlei Gefahr für Leib und Leben der Mitarbeiter bestanden, die Behörden seien informiert, schreibt Christoph Sattler und sicherte zu: „Wir halten Sie über alle weiteren Schritte auf dem Laufenden.“ Beim Abriss der Brandruine greift übrigens die im Vorjahr geänderte Landesbauordnung. Darauf macht der städtische Beigeordnete Stefan Mohme aufmerksam. Die Stadt sei nicht mehr so stark involviert, weil der Eigentümer den Abriss nur anzeigen, aber nicht mehr beantragen müsse.