Porta Westfalica

Brückensanierung: A2-Auffahrt teilweise gesperrt - Staus in Porta auf der B482 drohen

Thomas Lieske

Die gelben Markierungen sind schon aufgetragen. MT- - © Foto: Thomas Lieske
Die gelben Markierungen sind schon aufgetragen. MT- (© Foto: Thomas Lieske)

Porta Westfalica (mt). Verkehrsteilnehmer müssen sich ab kommenden Montag, 15. Juli, auf erhebliche Behinderungen auf der Bundesstraße 482 in Porta Westfalica einstellen. Die Niederlassung Hamm des Landesbetriebs Straßen NRW lässt die Brücke über die Autobahn 2 sanieren. Wenn alles glatt läuft, soll die Baustelle Anfang November fertig sein. Kostenpunkt: 976.000 Euro.

Die beiden Umleitungsstrecken für die Linksabbieger auf der Brücke. Grafik: MT
Die beiden Umleitungsstrecken für die Linksabbieger auf der Brücke. Grafik: MT

Die gute Nachricht: Der Verkehr kann die Brücke während der Bauphase weiter passieren. Die schlechte: Die Fahrstreifen müssen eingeengt werden. Dadurch kann der Verkehr vom Autohof nicht nach links auf die A2 in Richtung Dortmund auffahren. Außerdem wird die Linksabbiegerspur auf die A2 in Richtung Hannover gesperrt. Wer also jeweils links auf die A2 auffahren möchte, muss Umleitungen in Kauf nehmen. Die für Linksabbieger in Richtung Hannover führt zunächst auf die A2 zum Bad Oeynhausener Kreuz. Dort können die Autofahrer wenden und Richtung Hannover weiterfahren. Das sind rund sechs Kilometer mehr als der direkte Weg. Der Verkehr vom Autohof Porta, der Richtung Dortmund links abbiegen will, muss einen deutlich größeren Bogen fahren. Die Strecke vom Autohof rechts ab über die Holtruper, die Mindener und Straße und schließlich die B 514 (Weserstraße) zum kreuz Bad Oeynhausen ist mit zwölf Kilometer doppelt so lang. Unterm Strich gilt: Linksabbieger müssen bis Anfang November rechts rum.

Der Autohof Porta stellt sich unterdessen laut Betriebsleiter Jürgen Berendes auf Einbußen ein. Dort gibt es 200 Stellplätze für Lkw. „Aus Erfahrung aus unseren anderen Autohöfen wissen wir, dass wir bei Baustellen vor der Haustür weniger Kundschaft haben“, erklärt Berendes auf MT-Anfrage. „Dass wir für den Lkw-Verkehr nicht mehr so gut zu erreichen sind, könnte zu einem richtigen Problem für uns werden. Hier hängen immerhin 32 Arbeitsplätze am Autohof“, betont er. Für die Baustelle an sich zeigt er aber Verständnis: „Das muss sicherlich gemacht werden.“ Der Autohof lasse die Baustelle nun erst einmal auf sich zukommen, „wir werden die Situation beobachten und dann schauen, was wir machen können“, sagt Jürgen Berendes.

Laut Pressesprecher Markus Miglietti von Straßen NRW ist die Sanierung, die am Montag beginnt, die erste seit dem Bau der Brücke im Jahr 1976. Die Rundum-Erneuerung ist nun dringend nötig. Die Fahrbahn weist so starke Schäden auf, dass derzeit in Fahrtrichtung Hausberge bereits Tempo 30 gilt. Die Arbeiter werden das Bauwerk neu abdichten und eine neue Fahrbahndecke auftragen. Damit sollen dann die Löcher und Buckel im Asphalt verschwinden. Zudem braucht die Brücke eine neue Fahrbahnmarkierung, neue Schutzplanken und neue Geländer. Auch die Brückenränder, die sogenannten Kappen, haben ausgedient und werden ausgetauscht. Genauso die Fahrbahnübergänge. Die Brücke ist rund 60 Meter lang.

Wenn die Baustelle Anfang November durch ist, steht bereits die nächste Großbaustelle auf der B482 an – dann an der Rampe in Hausberge. Die soll bekanntlich mit einer zweiten Spur bis zur Ampel an der Findelkreuzung verlängert werden. Derzeit laufen Gespräche und Klärungen, was in der Zeit mit der Feuerwehr passieren soll, die dann genau im Baustellenbereich liegt (MT berichtete).

Copyright © Mindener Tageblatt 2019
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Porta WestfalicaBrückensanierung: A2-Auffahrt teilweise gesperrt - Staus in Porta auf der B482 drohenThomas LieskePorta Westfalica (mt). Verkehrsteilnehmer müssen sich ab kommenden Montag, 15. Juli, auf erhebliche Behinderungen auf der Bundesstraße 482 in Porta Westfalica einstellen. Die Niederlassung Hamm des Landesbetriebs Straßen NRW lässt die Brücke über die Autobahn 2 sanieren. Wenn alles glatt läuft, soll die Baustelle Anfang November fertig sein. Kostenpunkt: 976.000 Euro. Die gute Nachricht: Der Verkehr kann die Brücke während der Bauphase weiter passieren. Die schlechte: Die Fahrstreifen müssen eingeengt werden. Dadurch kann der Verkehr vom Autohof nicht nach links auf die A2 in Richtung Dortmund auffahren. Außerdem wird die Linksabbiegerspur auf die A2 in Richtung Hannover gesperrt. Wer also jeweils links auf die A2 auffahren möchte, muss Umleitungen in Kauf nehmen. Die für Linksabbieger in Richtung Hannover führt zunächst auf die A2 zum Bad Oeynhausener Kreuz. Dort können die Autofahrer wenden und Richtung Hannover weiterfahren. Das sind rund sechs Kilometer mehr als der direkte Weg. Der Verkehr vom Autohof Porta, der Richtung Dortmund links abbiegen will, muss einen deutlich größeren Bogen fahren. Die Strecke vom Autohof rechts ab über die Holtruper, die Mindener und Straße und schließlich die B 514 (Weserstraße) zum kreuz Bad Oeynhausen ist mit zwölf Kilometer doppelt so lang. Unterm Strich gilt: Linksabbieger müssen bis Anfang November rechts rum. Der Autohof Porta stellt sich unterdessen laut Betriebsleiter Jürgen Berendes auf Einbußen ein. Dort gibt es 200 Stellplätze für Lkw. „Aus Erfahrung aus unseren anderen Autohöfen wissen wir, dass wir bei Baustellen vor der Haustür weniger Kundschaft haben“, erklärt Berendes auf MT-Anfrage. „Dass wir für den Lkw-Verkehr nicht mehr so gut zu erreichen sind, könnte zu einem richtigen Problem für uns werden. Hier hängen immerhin 32 Arbeitsplätze am Autohof“, betont er. Für die Baustelle an sich zeigt er aber Verständnis: „Das muss sicherlich gemacht werden.“ Der Autohof lasse die Baustelle nun erst einmal auf sich zukommen, „wir werden die Situation beobachten und dann schauen, was wir machen können“, sagt Jürgen Berendes. Laut Pressesprecher Markus Miglietti von Straßen NRW ist die Sanierung, die am Montag beginnt, die erste seit dem Bau der Brücke im Jahr 1976. Die Rundum-Erneuerung ist nun dringend nötig. Die Fahrbahn weist so starke Schäden auf, dass derzeit in Fahrtrichtung Hausberge bereits Tempo 30 gilt. Die Arbeiter werden das Bauwerk neu abdichten und eine neue Fahrbahndecke auftragen. Damit sollen dann die Löcher und Buckel im Asphalt verschwinden. Zudem braucht die Brücke eine neue Fahrbahnmarkierung, neue Schutzplanken und neue Geländer. Auch die Brückenränder, die sogenannten Kappen, haben ausgedient und werden ausgetauscht. Genauso die Fahrbahnübergänge. Die Brücke ist rund 60 Meter lang. Wenn die Baustelle Anfang November durch ist, steht bereits die nächste Großbaustelle auf der B482 an – dann an der Rampe in Hausberge. Die soll bekanntlich mit einer zweiten Spur bis zur Ampel an der Findelkreuzung verlängert werden. Derzeit laufen Gespräche und Klärungen, was in der Zeit mit der Feuerwehr passieren soll, die dann genau im Baustellenbereich liegt (MT berichtete).