Porta Westfalica

Beschwerden über Elterntaxis

veröffentlicht

Die Elternhaltestelle am Hohen Brink soll erweitert werden, um andere Bereiche zu entlasten. MT-Foto: Archiv - © haunhorst
Die Elternhaltestelle am Hohen Brink soll erweitert werden, um andere Bereiche zu entlasten. MT-Foto: Archiv (© haunhorst)

Porta Westfalica (dh). Anwohner des Glockenbrinks sind genervt. „Morgens zwischen 7.20 Uhr und 7.40 Uhr komme ich nicht aus meiner Ausfahrt raus“, sagt Jochen Alm. Viele Elterntaxis seien dann unterwegs und etliche zu schnell.

Die Politiker im Bezirksausschuss Hausberge/Holzhausen hörten die Beschwerden nicht zum ersten Mal. Die Verkehrssituation am Schulzentrum Süd ist ein andauerndes Ärgernis. Viele Elterntaxis sind morgens und mittags in umliegenden Wohnstraßen unterwegs. Und da es eine optimale Lösung nicht gibt. wie Susanne Engelking (FDP) nach längerer Debatte am Montag resümierte, versucht es der Ortsrat mit einer Politik der kleinen Schritte. So soll die Verwaltung künftig die geltende – und recht häufig ignorierte – Tempo 30-Regelung am Glockenbrink und Hohen Brink endlich durchsetzen. Wie, das müssen die Fachleute im Rathaus selbst entscheiden. Auch eine Erweiterung der Elternhaltestelle Hoher Brink von fünf auf zehn Plätze soll andernorts etwas Entlastung bringen. Weitere Ideen sehen eine Erweiterung der Fahrradfläche am Findelsgrund vor, eine bessere Verzahnung des Busverkehrs sowie den verlässlichen Schulaufenthalt für Jugendliche, die schon etwas früher mit dem Bus kommen. Auf Wunsch des Bezirksausschusses soll sich der Stadtrat am kommenden Montag mit dem Vorschlagspaket befassen.

Wie berichtet, fällt aus Sicherheitsgründen eine geplante zweite Elternhaltestelle auf der oberen Parkebene am Hohen Brink weg (MT vom 14. Juni). Auch deshalb diskutierte der Bezirksausschuss über Alternativen. Peter Klenke (CDU) beklagte in der Sitzung den Widerspruch zwischen dem hohen Elterntaxi-Aufkommen einerseits und dem Anspruch der Friday-for-Future-Bewegung andererseits.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Porta WestfalicaBeschwerden über ElterntaxisPorta Westfalica (dh). Anwohner des Glockenbrinks sind genervt. „Morgens zwischen 7.20 Uhr und 7.40 Uhr komme ich nicht aus meiner Ausfahrt raus“, sagt Jochen Alm. Viele Elterntaxis seien dann unterwegs und etliche zu schnell. Die Politiker im Bezirksausschuss Hausberge/Holzhausen hörten die Beschwerden nicht zum ersten Mal. Die Verkehrssituation am Schulzentrum Süd ist ein andauerndes Ärgernis. Viele Elterntaxis sind morgens und mittags in umliegenden Wohnstraßen unterwegs. Und da es eine optimale Lösung nicht gibt. wie Susanne Engelking (FDP) nach längerer Debatte am Montag resümierte, versucht es der Ortsrat mit einer Politik der kleinen Schritte. So soll die Verwaltung künftig die geltende – und recht häufig ignorierte – Tempo 30-Regelung am Glockenbrink und Hohen Brink endlich durchsetzen. Wie, das müssen die Fachleute im Rathaus selbst entscheiden. Auch eine Erweiterung der Elternhaltestelle Hoher Brink von fünf auf zehn Plätze soll andernorts etwas Entlastung bringen. Weitere Ideen sehen eine Erweiterung der Fahrradfläche am Findelsgrund vor, eine bessere Verzahnung des Busverkehrs sowie den verlässlichen Schulaufenthalt für Jugendliche, die schon etwas früher mit dem Bus kommen. Auf Wunsch des Bezirksausschusses soll sich der Stadtrat am kommenden Montag mit dem Vorschlagspaket befassen. Wie berichtet, fällt aus Sicherheitsgründen eine geplante zweite Elternhaltestelle auf der oberen Parkebene am Hohen Brink weg (MT vom 14. Juni). Auch deshalb diskutierte der Bezirksausschuss über Alternativen. Peter Klenke (CDU) beklagte in der Sitzung den Widerspruch zwischen dem hohen Elterntaxi-Aufkommen einerseits und dem Anspruch der Friday-for-Future-Bewegung andererseits.