Hausberge

Kleiderzirkel: Gutes tun und Spaß haben

Gisela Schwarze

Auf die Besucher des Kleiderzirkels wartete ein umfangreiches Angebot an gut erhaltener Kleidung. Der Andrang war enorm.? - © Foto: Gisela Schwarze
Auf die Besucher des Kleiderzirkels wartete ein umfangreiches Angebot an gut erhaltener Kleidung. Der Andrang war enorm.? (© Foto: Gisela Schwarze)

Porta Westfalica-Hausberge (G.S.). Die siebte Auflage des Kleiderzirkels im katholischen Gemeindehaus St. Walburga stieß auf großes Interesse. Die Auswahl an Garderobe war so reichhaltig wie nie zuvor, zahlreiche Besucher reisten sogar aus Portas benachbarten Kommunen an.

Der Erlös aus den Spenden beim aktuellen Kleiderzirkel bleibt diesmal in der Gemeinde St. Walburga. Er ist für Gemeindeglieder bestimmt, die sich in einer finanziellen Notsituation befinden. „Immer wieder wenden sich Frauen und Männer in schwierigen Lebenslagen an den Pfarrgemeinderat, weil sie die Rechnungen für ihr tägliches Leben nicht bezahlen können. Solchen Menschen möchten wir unter die Arme greifen“, sagte Kleiderzirkel-Initiatorin und Organisatorin Theresia Mertens-Kütemeier von der Caritas St. Walburga.

Die Kleidungs-Tauschbörse florierte am Freitagabend viele Stunden. Volle Kleiderständer, zahlreiche Kleidungsstücke, die auf Tischen präsentiert wurden, dazu Modeschmuck und einige Haushaltsgeräte: Das Angebot war umfangreich, die Besucher konnten ausgiebig stöbern und anprobieren. Nebenbei gab es für sie Fingerfood und Getränke. „Jetzt im Frühjahr bieten wir unseren Gästen Cocktails an. Im Herbst haben wir als besonderes Getränk dann Punsch dabei“, sagte Theresia Mertens-Kütemeier.

Für zahlreiche Spender und Tauschfreudige ist der Kleiderzirkel eine willkommene Gelegenheit, gut erhaltene Kleidung abzugeben und gleichzeitig anderen Menschen eine Freude zu bereiten. „Ich habe mein Haus verkauft und räume es zurzeit aus. Ich bin froh, dass gute Garderobe hier für einen hilfreichen Zweck Abnehmer findet“, sagte zum Beispiel Heike Langemeier, die am Freitagabend Kleidung spendete. Stücke, die beim Kleiderzirkel keinen neuen Besitzer gefunden haben, werden an die Caritas-Kleiderkammer in Minden weitergegeben.

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HausbergeKleiderzirkel: Gutes tun und Spaß habenGisela SchwarzePorta Westfalica-Hausberge (G.S.). Die siebte Auflage des Kleiderzirkels im katholischen Gemeindehaus St. Walburga stieß auf großes Interesse. Die Auswahl an Garderobe war so reichhaltig wie nie zuvor, zahlreiche Besucher reisten sogar aus Portas benachbarten Kommunen an. Der Erlös aus den Spenden beim aktuellen Kleiderzirkel bleibt diesmal in der Gemeinde St. Walburga. Er ist für Gemeindeglieder bestimmt, die sich in einer finanziellen Notsituation befinden. „Immer wieder wenden sich Frauen und Männer in schwierigen Lebenslagen an den Pfarrgemeinderat, weil sie die Rechnungen für ihr tägliches Leben nicht bezahlen können. Solchen Menschen möchten wir unter die Arme greifen“, sagte Kleiderzirkel-Initiatorin und Organisatorin Theresia Mertens-Kütemeier von der Caritas St. Walburga. Die Kleidungs-Tauschbörse florierte am Freitagabend viele Stunden. Volle Kleiderständer, zahlreiche Kleidungsstücke, die auf Tischen präsentiert wurden, dazu Modeschmuck und einige Haushaltsgeräte: Das Angebot war umfangreich, die Besucher konnten ausgiebig stöbern und anprobieren. Nebenbei gab es für sie Fingerfood und Getränke. „Jetzt im Frühjahr bieten wir unseren Gästen Cocktails an. Im Herbst haben wir als besonderes Getränk dann Punsch dabei“, sagte Theresia Mertens-Kütemeier. Für zahlreiche Spender und Tauschfreudige ist der Kleiderzirkel eine willkommene Gelegenheit, gut erhaltene Kleidung abzugeben und gleichzeitig anderen Menschen eine Freude zu bereiten. „Ich habe mein Haus verkauft und räume es zurzeit aus. Ich bin froh, dass gute Garderobe hier für einen hilfreichen Zweck Abnehmer findet“, sagte zum Beispiel Heike Langemeier, die am Freitagabend Kleidung spendete. Stücke, die beim Kleiderzirkel keinen neuen Besitzer gefunden haben, werden an die Caritas-Kleiderkammer in Minden weitergegeben.