Engpass Brücke: Landesbetrieb saniert marode Abschnitte der B482 Dirk Haunhorst Porta Westfalica-Vennebeck (mt). Die B 482-Baustelle in Vennebeck ist gesichert, doch die Arbeiter tun gut daran, die Autos und Lastwagen nicht aus den Augen zu lassen. Straßensanierung bei laufendem Verkehr ist gefährlich – und für die Autofahrer eine Geduldsprobe. Die Fahrzeuge stauen sich am Mittwochvormittag fast bis zur Findel-Kreuzung in Hausberge. Grund ist die Ausbesserung der beiden Fahrbahnübergänge jener Brücke, die über die Hebbelstraße führt. Diese Nahtstellen werden besonders beansprucht und sind sichtbar in Mitleidenschaft gezogen. Die Arbeiter haben den morgendlichen Berufsverkehr zunächst abgewartet, um ein größeres Verkehrschaos zu verhindern. Gegen 9.30 Uhr wurde dann mithilfe einer handgeschalteten Ampel der Fahrzeugverkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Ampelsteuerung „auf Sicht" soll vor allem verhindern, dass sich Staus bis auf die A2 bilden. Gegen Mittag ist mehr als die Hälfte der Fahrbahnbreite geschafft. Das verbleibende schmalere Stück könne dann am Nachmittag ohne Ampelhilfe und mit weniger Verkehrsbeeinträchtigung erledigt werden. Der Verkehr fließe dann in beiden Richtung einspurig, erklärt Jürgen Flörke. Der Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen NRW überwacht die Baustelle. Die Ausbesserungsarbeiten entlang der B 482 zwischen Vennebeck und Hausberge betreffen fünf Abschnitte und sollten eigentlich bereits am Dienstag starten. Doch der heftige Regen machte den Planern einen Strich durch die Rechnung. Der Einbau von Gussasphalt ist bei großer Nässe nicht möglich. Die Sanierung wird am Donnerstag fortgesetzt, auch dann soll der Berufsverkehr „durch sein", bevor die Asphaltarbeiten beginnen. Flörke hofft, dass seine Mannschaft die Aufgaben rasch erledigt und der Freitag nicht mehr in Anspruch genommen wird. „Das Wetter muss aber mitspielen." Die Arbeiten sind ein Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Monaten den Verkehrsteilnehmern auf der B 482 noch bevorsteht. Wie berichtet, wird eine neue Fahrspur gebaut, die in Hausberge als Verlängerung der Weserbrückenrampe in Richtung Findel-Kreuzung führt. Außerdem wird der Landesstraßenbetrieb auch an der Brücke über die A2 arbeiten. Noch steht nicht fest, wann die Arbeiten beginnen und ob sich beide Baustellen zeitlich überschneiden. So hat sich der Bau der langersehnten Extra-Fahrspur immer wieder verzögert, zuletzt wegen einer fehlenden wasserrechtlichen Genehmigung (MT vom 11. Mai). Straßen NRW kündigte aber bereits an, den überörtlichen Verkehr weiträumig um die Baustellen herumführen zu wollen. Dieser Aufwand ist während der vergleichsweise unkomplizierten Asphaltarbeiten in dieser Woche nicht nötig.

Engpass Brücke: Landesbetrieb saniert marode Abschnitte der B482

Die Arbeiter leiteten gestern Vormittag die Autos und Lastwagen einspurig an der Baustelle vorbei,es bildete sich Staus. Auf der Brücke in Höhe Vennebeck wurden die Fahrbahnübergänge mit Gussasphalt ausgebessert. MT-Foto: Dirk Haunhorst © haunhorst

Porta Westfalica-Vennebeck (mt). Die B 482-Baustelle in Vennebeck ist gesichert, doch die Arbeiter tun gut daran, die Autos und Lastwagen nicht aus den Augen zu lassen. Straßensanierung bei laufendem Verkehr ist gefährlich – und für die Autofahrer eine Geduldsprobe.

Die Fahrzeuge stauen sich am Mittwochvormittag fast bis zur Findel-Kreuzung in Hausberge. Grund ist die Ausbesserung der beiden Fahrbahnübergänge jener Brücke, die über die Hebbelstraße führt. Diese Nahtstellen werden besonders beansprucht und sind sichtbar in Mitleidenschaft gezogen.

Die Arbeiter haben den morgendlichen Berufsverkehr zunächst abgewartet, um ein größeres Verkehrschaos zu verhindern. Gegen 9.30 Uhr wurde dann mithilfe einer handgeschalteten Ampel der Fahrzeugverkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Ampelsteuerung „auf Sicht" soll vor allem verhindern, dass sich Staus bis auf die A2 bilden.

Gegen Mittag ist mehr als die Hälfte der Fahrbahnbreite geschafft. Das verbleibende schmalere Stück könne dann am Nachmittag ohne Ampelhilfe und mit weniger Verkehrsbeeinträchtigung erledigt werden. Der Verkehr fließe dann in beiden Richtung einspurig, erklärt Jürgen Flörke. Der Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen NRW überwacht die Baustelle.

Die Ausbesserungsarbeiten entlang der B 482 zwischen Vennebeck und Hausberge betreffen fünf Abschnitte und sollten eigentlich bereits am Dienstag starten. Doch der heftige Regen machte den Planern einen Strich durch die Rechnung. Der Einbau von Gussasphalt ist bei großer Nässe nicht möglich.

Die Sanierung wird am Donnerstag fortgesetzt, auch dann soll der Berufsverkehr „durch sein", bevor die Asphaltarbeiten beginnen. Flörke hofft, dass seine Mannschaft die Aufgaben rasch erledigt und der Freitag nicht mehr in Anspruch genommen wird. „Das Wetter muss aber mitspielen."

Die Arbeiten sind ein Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Monaten den Verkehrsteilnehmern auf der B 482 noch bevorsteht. Wie berichtet, wird eine neue Fahrspur gebaut, die in Hausberge als Verlängerung der Weserbrückenrampe in Richtung Findel-Kreuzung führt. Außerdem wird der Landesstraßenbetrieb auch an der Brücke über die A2 arbeiten. Noch steht nicht fest, wann die Arbeiten beginnen und ob sich beide Baustellen zeitlich überschneiden. So hat sich der Bau der langersehnten Extra-Fahrspur immer wieder verzögert, zuletzt wegen einer fehlenden wasserrechtlichen Genehmigung (MT vom 11. Mai). Straßen NRW kündigte aber bereits an, den überörtlichen Verkehr weiträumig um die Baustellen herumführen zu wollen.

Dieser Aufwand ist während der vergleichsweise unkomplizierten Asphaltarbeiten in dieser Woche nicht nötig.

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