Veltheim

Den Veltheimern reicht's: Ärger über Verzögerung bei Straßenausbau

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Die Veltheimer warten dringend auf den Ausbau der Ravensberger Straße inklusive Bahnübergang. Archivfoto: Werner Hoppe
Die Veltheimer warten dringend auf den Ausbau der Ravensberger Straße inklusive Bahnübergang. Archivfoto: Werner Hoppe

Porta Westfalica-Veltheim (mt/lies). Der hiesige Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler (FDP) und der Veltheimer Ortsheimatpfleger Reinhold Kölling sind verärgert: Ihnen geht der Ausbau der Ravensberger Straße in Veltheim nicht schnell genug. Bekanntlich liegt für die angedachte Baustelle zwar ein Planfeststellungsbeschluss vor. Doch es fehlen weitere Gutachten (MT vom 12. Januar). Der Ausbau wird dieses Jahr nicht mehr stattfinden, verzögert sich laut Schäffler sogar „bis Ende 2020“.

„Seit 1978 wird der Ausbau der Straße geplant, die Menschen in Portas Süden haben absolut kein Verständnis mehr für weitere Verzögerungen“, betont Kölling den Unmut der Bürger. Aktuell sind Gutachten für das Vorkommen von Zauneidechsen nötig, die aber wohl nur geringen Einfluss auf die bisherige Planung des Ausbaus haben könnten. Außerdem muss der Baugrund weiter untersucht werden, unter anderem im Bereich des Kriegerdenkmals. Mitte des Jahres soll zudem der Bereich zwischen den Bahngleisen neben der Straße und der vorhandenen Stützwand untersucht werden. Denn womöglich drückt der Berg mehr als gedacht. Es könnte also zu einer Schlacht der Gutachter werden. Für den Bundestagsabgeordneten „verkommt das Ganze mehr und mehr zur Posse“. Er fordert zusammen mit Kölling, dass alle beteiligten Behörden schnell agieren und den Ausbau der Ravensberger Straße vorantreiben.

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VeltheimDen Veltheimern reicht's: Ärger über Verzögerung bei StraßenausbauPorta Westfalica-Veltheim (mt/lies). Der hiesige Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler (FDP) und der Veltheimer Ortsheimatpfleger Reinhold Kölling sind verärgert: Ihnen geht der Ausbau der Ravensberger Straße in Veltheim nicht schnell genug. Bekanntlich liegt für die angedachte Baustelle zwar ein Planfeststellungsbeschluss vor. Doch es fehlen weitere Gutachten (MT vom 12. Januar). Der Ausbau wird dieses Jahr nicht mehr stattfinden, verzögert sich laut Schäffler sogar „bis Ende 2020“. „Seit 1978 wird der Ausbau der Straße geplant, die Menschen in Portas Süden haben absolut kein Verständnis mehr für weitere Verzögerungen“, betont Kölling den Unmut der Bürger. Aktuell sind Gutachten für das Vorkommen von Zauneidechsen nötig, die aber wohl nur geringen Einfluss auf die bisherige Planung des Ausbaus haben könnten. Außerdem muss der Baugrund weiter untersucht werden, unter anderem im Bereich des Kriegerdenkmals. Mitte des Jahres soll zudem der Bereich zwischen den Bahngleisen neben der Straße und der vorhandenen Stützwand untersucht werden. Denn womöglich drückt der Berg mehr als gedacht. Es könnte also zu einer Schlacht der Gutachter werden. Für den Bundestagsabgeordneten „verkommt das Ganze mehr und mehr zur Posse“. Er fordert zusammen mit Kölling, dass alle beteiligten Behörden schnell agieren und den Ausbau der Ravensberger Straße vorantreiben.