Möllbergen

Bilanz des Schützenverbandes: Jugendleiter beklagt schwache Resonanz

veröffentlicht

Porta Westfalica-Möllbergen (hm). Lob und Kritik kennzeichneten die Jahreshauptversammlung des Stadt-Schützenverbandes Porta Westfalica. Zweiter Vorsitzender Heiko Wulbrandt leitete die Versammlung, da Vorsitzender Frank Schilling im vorigen Jahr zugetreten war.

Jugendleiter Wilfried Nagel bemängelte die geringe Teilnahme bei der Siegerehrung der Nachwuchs-Schützen, zu der nur die Wülpker erschienen waren. Von 28 Einladungen kamen lediglich sieben Rückmeldungen von den Vereinen. Nagel verhehlte nicht seinen Unmut. „So macht Jugendarbeit keinen Spaß.“ Nach 19 Jahren Jugendarbeit sei es auch an der Zeit, einen jüngeren Jugendleiter zu wählen.

Kreis-Jugendleiter Jörg Friedland berichtete über die erfolgreiche Jugendförderung beim SV Barkhausen. Es werden dort 19 Nachwuchsschützen aus einem größeren Einzugsbereich, der bis Bünde reicht, im Schieß- und Athletikbereich ausgebildet. Weitere Nachwuchsschützen sind in der Trainingsgemeinschaft Kleinenbremen/Wülpke (11), Nammen (5), Vennebeckerbruch (6) und Eisbergen (15) aktiv.

Zufrieden äußerte sich Sportleiter Jörg Rudolph mit den laufenden Rundenwettkämpfen in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber. Damenwartin Gabriele Möller ergänzte, dass derzeit sechs Damenteams an den Rundenwettkämpfen Luftgewehr teilnehmen – es dürften gern mehr werden.

Die Kasse schloss 2018 mit einem kleinen Minusbetrag ab. Künftig sollen die Mitgliedsbeiträge und Schießgelder per Sepa-Lastschrift eingezogen werden.

Angedacht ist, das Stadt-Schützenfest 2020 in Lohfeld-Hainholz zu veranstalten. Eine feste Zusage konnte aber in der Versammlung noch nicht gegeben werden.

Das Kreis-Schützenfest 2020 übernimmt der Schützenverein „Freie Hand“ Kleinenbremen, der am 6. Juni auch seinen 100. Geburtstag feiert.

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MöllbergenBilanz des Schützenverbandes: Jugendleiter beklagt schwache ResonanzPorta Westfalica-Möllbergen (hm). Lob und Kritik kennzeichneten die Jahreshauptversammlung des Stadt-Schützenverbandes Porta Westfalica. Zweiter Vorsitzender Heiko Wulbrandt leitete die Versammlung, da Vorsitzender Frank Schilling im vorigen Jahr zugetreten war. Jugendleiter Wilfried Nagel bemängelte die geringe Teilnahme bei der Siegerehrung der Nachwuchs-Schützen, zu der nur die Wülpker erschienen waren. Von 28 Einladungen kamen lediglich sieben Rückmeldungen von den Vereinen. Nagel verhehlte nicht seinen Unmut. „So macht Jugendarbeit keinen Spaß.“ Nach 19 Jahren Jugendarbeit sei es auch an der Zeit, einen jüngeren Jugendleiter zu wählen. Kreis-Jugendleiter Jörg Friedland berichtete über die erfolgreiche Jugendförderung beim SV Barkhausen. Es werden dort 19 Nachwuchsschützen aus einem größeren Einzugsbereich, der bis Bünde reicht, im Schieß- und Athletikbereich ausgebildet. Weitere Nachwuchsschützen sind in der Trainingsgemeinschaft Kleinenbremen/Wülpke (11), Nammen (5), Vennebeckerbruch (6) und Eisbergen (15) aktiv. Zufrieden äußerte sich Sportleiter Jörg Rudolph mit den laufenden Rundenwettkämpfen in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber. Damenwartin Gabriele Möller ergänzte, dass derzeit sechs Damenteams an den Rundenwettkämpfen Luftgewehr teilnehmen – es dürften gern mehr werden. Die Kasse schloss 2018 mit einem kleinen Minusbetrag ab. Künftig sollen die Mitgliedsbeiträge und Schießgelder per Sepa-Lastschrift eingezogen werden. Angedacht ist, das Stadt-Schützenfest 2020 in Lohfeld-Hainholz zu veranstalten. Eine feste Zusage konnte aber in der Versammlung noch nicht gegeben werden. Das Kreis-Schützenfest 2020 übernimmt der Schützenverein „Freie Hand“ Kleinenbremen, der am 6. Juni auch seinen 100. Geburtstag feiert.