Holtrup

Verkehrsprobleme in Holtrup ein Dauerärgernis

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Nach der Ansiedlung der Speditionsfirma Frigosped häuften sich die Beschwerden insbesondere von Anwohnern des Eschwegs. Archivfoto: Carsten Korfesmeyer - © Korfesmeyer, Carsten
Nach der Ansiedlung der Speditionsfirma Frigosped häuften sich die Beschwerden insbesondere von Anwohnern des Eschwegs. Archivfoto: Carsten Korfesmeyer (© Korfesmeyer, Carsten)

Porta Westfalica-Holtrup (mt/dh). Nach der Ansiedlung des Speditionsunternehmens Frigosped im Gewerbegebiet Holtrup kommt es immer wieder zu Beschwerden, dass Lastwagen, die das Unternehmen ansteuern, von den Navigationssystemen häufig in die umliegende Wohngebiete geführt werden: Lärmbelästigungen, beschädigte Bankette und die Gefährdung von Kindern auf den Schulwegen seien die Folgen, teilt die Portaner FDP mit. Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Liberalen im Mühlenkreis, Frank Schäffler, hat deshalb bei Straßen NRW nach der Möglichkeit einer besseren Beschilderung gefragt.

In seiner Antwort verweist der Landesbetrieb laut FDP darauf, dass die Wegweisung im Verlauf der Holtruper Straße (L 778) zunächst das Ziel Gewerbegebiet Eschweg und an der Einmündung der Gemeindestraße Eschweg ein Pfeilwegweiser „Gewerbegebiet Eschweg“ zeigt. Nach Auffassung des Landesbetriebes ist der Anfahrtsweg „anhand der Wegweisung ausgeschildert und zu finden“. Allerdings sei der Wegweiser wegen seiner Position „vielleicht nur von aufmerksamen Fahrern zu erkennen“. Schließlich schlägt Straßen NRW vor, „dass die Anwohner sich mit ihrem exakten Anliegen an ihre Stadtverwaltung wenden“.

Dies will nun Cornelia Müller-Dieker, Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, tun und die Verwaltung zur nächsten Ratssitzung um eine Stellungnahme zu einem offenkundigen Widerspruch bitten. „Der Eschweg ist durch eine Höhenbeschränkung für Lkw gesperrt. Daher bin ich sehr auf die Bewertung des Sachverhalts durch die Verwaltung gespannt“, so Müller-Dieker.

Wie berichtet, soll der Lieferverkehr statt des bewohnten Eschwegs die Straßen Rehwinkel und Südstraße nehmen, um zur Spedition zu gelangen. Deshalb wurde ein Teil des Eschwegs an dem Frigosped eigentlich liegt, in Südstraße umbenannt.

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HoltrupVerkehrsprobleme in Holtrup ein DauerärgernisPorta Westfalica-Holtrup (mt/dh). Nach der Ansiedlung des Speditionsunternehmens Frigosped im Gewerbegebiet Holtrup kommt es immer wieder zu Beschwerden, dass Lastwagen, die das Unternehmen ansteuern, von den Navigationssystemen häufig in die umliegende Wohngebiete geführt werden: Lärmbelästigungen, beschädigte Bankette und die Gefährdung von Kindern auf den Schulwegen seien die Folgen, teilt die Portaner FDP mit. Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Liberalen im Mühlenkreis, Frank Schäffler, hat deshalb bei Straßen NRW nach der Möglichkeit einer besseren Beschilderung gefragt. In seiner Antwort verweist der Landesbetrieb laut FDP darauf, dass die Wegweisung im Verlauf der Holtruper Straße (L 778) zunächst das Ziel Gewerbegebiet Eschweg und an der Einmündung der Gemeindestraße Eschweg ein Pfeilwegweiser „Gewerbegebiet Eschweg“ zeigt. Nach Auffassung des Landesbetriebes ist der Anfahrtsweg „anhand der Wegweisung ausgeschildert und zu finden“. Allerdings sei der Wegweiser wegen seiner Position „vielleicht nur von aufmerksamen Fahrern zu erkennen“. Schließlich schlägt Straßen NRW vor, „dass die Anwohner sich mit ihrem exakten Anliegen an ihre Stadtverwaltung wenden“. Dies will nun Cornelia Müller-Dieker, Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, tun und die Verwaltung zur nächsten Ratssitzung um eine Stellungnahme zu einem offenkundigen Widerspruch bitten. „Der Eschweg ist durch eine Höhenbeschränkung für Lkw gesperrt. Daher bin ich sehr auf die Bewertung des Sachverhalts durch die Verwaltung gespannt“, so Müller-Dieker. Wie berichtet, soll der Lieferverkehr statt des bewohnten Eschwegs die Straßen Rehwinkel und Südstraße nehmen, um zur Spedition zu gelangen. Deshalb wurde ein Teil des Eschwegs an dem Frigosped eigentlich liegt, in Südstraße umbenannt.