Hausberge/Holzhausen

Bushaltstelle und Elterntaxi: Ortsrat beschäftigt sich wieder mit Verkehrssituation am Schulzentrum Süd

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Porta Westfalica-Hausberge/Holzhausen (mt/dh). Der Auto- und Busverkehr am Hohen Brink in Hausberge soll so geführt werden, dass Kinder und Jugendliche, die das Schulzentrum Süd besuchen, nicht gefährdet sind. Wie schwierig eine Lösung zu finden ist, zeigte sich im Bildungsausschuss, als Politiker und Elternvertreter beklagten, dass die Sache nicht vorankommt. Die geplante Verlegung der Bushaltestelle, die überdies eine barrierefreien Einstieg ermöglichen soll, steht wieder in Frage, weil Sicherheitsbedenken auftauchen.

Deshalb wird sich der Bezirksausschuss (BZA) Hausberge-Holzhausen erneut mit dem brisanten Thema befassen. Vorsitzender Reinhard Geffert (SPD) möchte die Sitzung am Dienstag, 5. Februar, um diesen Punkt erweitern, der eigentlich nicht vorgesehen war. Doch angesichts des großen Interesses dürfte die Zustimmung des Ausschusses reine Formsache sein. Die Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Sportheim des TuS Holzhausen, Vlothoer Straße 165.

Seit September 2017 hat sich der Ortsrat in vier Sitzungen mit der Problematik Schulbus- und Eltern-Taxi-Verkehr rund um das Hausberger Schulzentrum beschäftigt. Ziel ist, das Verkehrsaufkommen zu verringern und zu kanalisieren. Dazu zählen auch verbesserte Ab- und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und die Optimierung der Fußwege zum Schulzentrum.

Gleichwohl werden weiterhin Eltern ihre Schützlinge zur Schule fahren. Deshalb befasste sich der BZA mit Elternhaltestellen an der Hoppenstraße und an der Ecke Schneckenstraße. Der handicapgerechte Ausbau der Schulbushaltestelle Hoher Brink stellt bei der schwierigen Gemengelage offenbar eine besondere Herausforderung in puncto Sicherheit dar; zumal weiterer Schleichverkehr in der Umgebung vermieden werden soll. Reinhard Geffert: „Es gilt, eine Lösung zu finden, die den Eltern-Taxi-Verkehr am Hohen Brink weiterhin in gut organisierter Form ermöglicht, um so eine zusätzliche Belastung der Glockenbrink-Anwohner zu begrenzen.“

Die BZA-Sitzung dürfte den Teilnehmern einiges an Ausdauer abverlangen, weil viele spannende Punkte auf der Tagesordnung stehen: Parken an der ehemaligen Amtssparkasse, Schließung der Friedhofskapelle Hausberge, Tempobegrenzung am Mindener Weg und Frettholzweg, Bebauungsplan „Wohnen am Gänsemarkt“ und der Bauantrag für das Wohn- und Geschäftshaus Schalksburgstraße 8/8a.

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Hausberge/HolzhausenBushaltstelle und Elterntaxi: Ortsrat beschäftigt sich wieder mit Verkehrssituation am Schulzentrum SüdPorta Westfalica-Hausberge/Holzhausen (mt/dh). Der Auto- und Busverkehr am Hohen Brink in Hausberge soll so geführt werden, dass Kinder und Jugendliche, die das Schulzentrum Süd besuchen, nicht gefährdet sind. Wie schwierig eine Lösung zu finden ist, zeigte sich im Bildungsausschuss, als Politiker und Elternvertreter beklagten, dass die Sache nicht vorankommt. Die geplante Verlegung der Bushaltestelle, die überdies eine barrierefreien Einstieg ermöglichen soll, steht wieder in Frage, weil Sicherheitsbedenken auftauchen. Deshalb wird sich der Bezirksausschuss (BZA) Hausberge-Holzhausen erneut mit dem brisanten Thema befassen. Vorsitzender Reinhard Geffert (SPD) möchte die Sitzung am Dienstag, 5. Februar, um diesen Punkt erweitern, der eigentlich nicht vorgesehen war. Doch angesichts des großen Interesses dürfte die Zustimmung des Ausschusses reine Formsache sein. Die Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Sportheim des TuS Holzhausen, Vlothoer Straße 165. Seit September 2017 hat sich der Ortsrat in vier Sitzungen mit der Problematik Schulbus- und Eltern-Taxi-Verkehr rund um das Hausberger Schulzentrum beschäftigt. Ziel ist, das Verkehrsaufkommen zu verringern und zu kanalisieren. Dazu zählen auch verbesserte Ab- und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und die Optimierung der Fußwege zum Schulzentrum. Gleichwohl werden weiterhin Eltern ihre Schützlinge zur Schule fahren. Deshalb befasste sich der BZA mit Elternhaltestellen an der Hoppenstraße und an der Ecke Schneckenstraße. Der handicapgerechte Ausbau der Schulbushaltestelle Hoher Brink stellt bei der schwierigen Gemengelage offenbar eine besondere Herausforderung in puncto Sicherheit dar; zumal weiterer Schleichverkehr in der Umgebung vermieden werden soll. Reinhard Geffert: „Es gilt, eine Lösung zu finden, die den Eltern-Taxi-Verkehr am Hohen Brink weiterhin in gut organisierter Form ermöglicht, um so eine zusätzliche Belastung der Glockenbrink-Anwohner zu begrenzen.“ Die BZA-Sitzung dürfte den Teilnehmern einiges an Ausdauer abverlangen, weil viele spannende Punkte auf der Tagesordnung stehen: Parken an der ehemaligen Amtssparkasse, Schließung der Friedhofskapelle Hausberge, Tempobegrenzung am Mindener Weg und Frettholzweg, Bebauungsplan „Wohnen am Gänsemarkt“ und der Bauantrag für das Wohn- und Geschäftshaus Schalksburgstraße 8/8a.