Die Bergung des Tanklasters und die Reparatur der Leitplanken dauerte noch bis tief in die Nacht. - © Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst
Die Bergung des Tanklasters und die Reparatur der Leitplanken dauerte noch bis tief in die Nacht. (© Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

Nach tödlichem Unfall: Staatsanwalt beantragt Gutachten

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Porta Westfalica (nik). Die Aufräumarbeiten nach dem tödlichen Unfall auf der B482 in Porta Westfalica haben sich am Montag noch bis tief in die Nacht hingezogen. Wie die Polizei mitteilt, wurden die Sperrung der Bundesstraße und der Autobahnauffahrt Vennebeck erst gegen 1 Uhr am Dienstagmorgen aufgehoben. Die Einsatzkräfte brauchten so lange, um den umgekippten Sattelzug samt geladener Fettsäure zu bergen und die Leitplanken an die Seite zu räumen. Die Seitenstreifen werden durch Warnbaken gesichert, bis neue Leitplanken installiert sind. Die Staatsanwaltschaft hat ein Unfallgutachten angefordert, um die Hintergründe des Unfalls zu klären.

Die Polizei hat unterdessen den Sattelzug, der beim Unfall auf die Fahrbahn gekippt war und meterweise Leitplanke mitriss, sichergestellt. Er soll jetzt entladen werden. Für den Transport hatte ein Kran den Laster zunächst vorsichtig aufgerichtet, er wurde dann an den Achsen von der Einsatzstelle entfernt. Zuvor verlor er noch rund 400 Liter Diesel, der von der Feuerwehr abgebunden wurde.

Tödlicher Unfall auf der B 482

Der Einsatz der Feuerwehr war laut Auskunft von Sprecher Michael Horst schon einige Stunden vor Mitternacht beendet. "Gegen 15.40 Uhr konnte ein Großteil von uns die Einsatzstelle verlassen", so Horst. Ein Rüstwagen sowie die Löschgruppe Holtrup-Vennebeck-Costedt blieben bis etwa 20 Uhr zum Ausleuchten der Straße vor Ort. Um 0.50 Uhr wurden Bundesstraße und Autobahnauffahrten wieder freigegeben.

Bei dem Unfall am Montag war ein Ehepaar aus Petershagen ums Leben gekommen. Aufgrund der stundenlangen Sperrung der Bundesstraße staute sich der Verkehr auf allen Nebenstrecken und kam teilweise komplett zum Erliegen.

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Nach tödlichem Unfall: Staatsanwalt beantragt GutachtenPorta Westfalica (nik). Die Aufräumarbeiten nach dem tödlichen Unfall auf der B482 in Porta Westfalica haben sich am Montag noch bis tief in die Nacht hingezogen. Wie die Polizei mitteilt, wurden die Sperrung der Bundesstraße und der Autobahnauffahrt Vennebeck erst gegen 1 Uhr am Dienstagmorgen aufgehoben. Die Einsatzkräfte brauchten so lange, um den umgekippten Sattelzug samt geladener Fettsäure zu bergen und die Leitplanken an die Seite zu räumen. Die Seitenstreifen werden durch Warnbaken gesichert, bis neue Leitplanken installiert sind. Die Staatsanwaltschaft hat ein Unfallgutachten angefordert, um die Hintergründe des Unfalls zu klären. Die Polizei hat unterdessen den Sattelzug, der beim Unfall auf die Fahrbahn gekippt war und meterweise Leitplanke mitriss, sichergestellt. Er soll jetzt entladen werden. Für den Transport hatte ein Kran den Laster zunächst vorsichtig aufgerichtet, er wurde dann an den Achsen von der Einsatzstelle entfernt. Zuvor verlor er noch rund 400 Liter Diesel, der von der Feuerwehr abgebunden wurde. Der Einsatz der Feuerwehr war laut Auskunft von Sprecher Michael Horst schon einige Stunden vor Mitternacht beendet. "Gegen 15.40 Uhr konnte ein Großteil von uns die Einsatzstelle verlassen", so Horst. Ein Rüstwagen sowie die Löschgruppe Holtrup-Vennebeck-Costedt blieben bis etwa 20 Uhr zum Ausleuchten der Straße vor Ort. Um 0.50 Uhr wurden Bundesstraße und Autobahnauffahrten wieder freigegeben. Bei dem Unfall am Montag war ein Ehepaar aus Petershagen ums Leben gekommen. Aufgrund der stundenlangen Sperrung der Bundesstraße staute sich der Verkehr auf allen Nebenstrecken und kam teilweise komplett zum Erliegen.