Nazis machten auch in Porta Jagd auf jüdische Einwohner

Wilhelm Gerntrup

Porta Westfalica (gp). In vielen Städten und Gemeinden wird in diesen Tagen der Terroraktionen gegen jüdische Einwohner und Einwohnerinnen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gedacht. Das als „Reichskristallnacht“ bekannt gewordene Pogrom vor 80 Jahren markiert den Beginn ungehemmter Gewaltbereitschaft der NS-Machthaber bei der sogenannten „Endlösung der Judenfrage“. Auch im damaligen Amt Hausberge kam es zu schweren Ausschreitungen. Schwerpunkt war die Stadt Hausberge, wo damals an die 40 Einwohner jüdischen Glaubens lebten.