Archivfoto: Manfred Otto
Archivfoto: Manfred Otto

Handelsriese kauft Tönsmeier-Gruppe

Thomas Traue

Porta Westfalica (mt). Die Tönsmeier-Gruppe hat einen neuen Besitzer: Rückwirkend zum 1. Januar diesen Jahres übernimmt Green Cycle, ein Tochterunternehmen des Schwarz-Handelskonzerns (Neckarsulm), das Familienunternehmen aus Porta Westfalica.

Eine entsprechende Vereinbarung hat die Eigentümerfamilie jetzt unterzeichnet. Die Beschäftigten wurden gestern über die Transaktion informiert. Einen Kaufpreis nannte Tönsmeier nicht. Über die Konditionen sei von den Parteien Stillschweigen vereinbart worden, sagte Tönsmeier-Sprecher Boris Ziegler. Der Verkauf steht noch unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.

Wie berichtet hatte sich der heimische Entsorger Anfang des Jahres auf die Suche nach einem Käufer begeben und mit zahlreichen Interessenten und Investoren gesprochen. Die Weiterentwicklung aus eigener Kraft sei mit Blick auf den Investitionsbedarf für das Unternehmen und die Familie Tönsmeier nicht zu stemmen, hieß es zur Begründung.

„Das Angebot von Green Cycle hat uns am meisten überzeugt. Wir bekommen einen langfristig orientierten und finanziell starken Eigentümer mit strategischen Wachstumsplänen“, betonte Aufsichtsratschef und Mehrheitsgesellschafter Jürgen Tönsmeier. Green Cycle sortiert Stoffströme etwa für Lidl und Kaufland und gehört zum Handelsriesen Alpha Schwarz Beteiligungs-GmbH mit weltweit 400.000 Beschäftigten und knapp 100 Milliarden Euro Umsatz. Tönsmeier ist mit gut 3000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro die Nummer fünf der Entsorgungsbranche.

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Handelsriese kauft Tönsmeier-GruppeThomas TrauePorta Westfalica (mt). Die Tönsmeier-Gruppe hat einen neuen Besitzer: Rückwirkend zum 1. Januar diesen Jahres übernimmt Green Cycle, ein Tochterunternehmen des Schwarz-Handelskonzerns (Neckarsulm), das Familienunternehmen aus Porta Westfalica. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Eigentümerfamilie jetzt unterzeichnet. Die Beschäftigten wurden gestern über die Transaktion informiert. Einen Kaufpreis nannte Tönsmeier nicht. Über die Konditionen sei von den Parteien Stillschweigen vereinbart worden, sagte Tönsmeier-Sprecher Boris Ziegler. Der Verkauf steht noch unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Wie berichtet hatte sich der heimische Entsorger Anfang des Jahres auf die Suche nach einem Käufer begeben und mit zahlreichen Interessenten und Investoren gesprochen. Die Weiterentwicklung aus eigener Kraft sei mit Blick auf den Investitionsbedarf für das Unternehmen und die Familie Tönsmeier nicht zu stemmen, hieß es zur Begründung. „Das Angebot von Green Cycle hat uns am meisten überzeugt. Wir bekommen einen langfristig orientierten und finanziell starken Eigentümer mit strategischen Wachstumsplänen“, betonte Aufsichtsratschef und Mehrheitsgesellschafter Jürgen Tönsmeier. Green Cycle sortiert Stoffströme etwa für Lidl und Kaufland und gehört zum Handelsriesen Alpha Schwarz Beteiligungs-GmbH mit weltweit 400.000 Beschäftigten und knapp 100 Milliarden Euro Umsatz. Tönsmeier ist mit gut 3000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro die Nummer fünf der Entsorgungsbranche.