Das Ensemble Concerto Ludovico musiziert am 29. April in der Kirche St. Walburga. Die Künstler teilen die Begeisterung für das Frühbarock. Mit dabei ist auch Sängerin Maria Skiba. Foto: pr - © pr
Das Ensemble Concerto Ludovico musiziert am 29. April in der Kirche St. Walburga. Die Künstler teilen die Begeisterung für das Frühbarock. Mit dabei ist auch Sängerin Maria Skiba. Foto: pr (© pr)

Musikalische Schätze wiederentdeckt

veröffentlicht

Italienische und deutsche Stücke aus Renaissance und Frühbarock

Porta Westfalica-Hausberge (mt/dh). Unter dem Titel „Concerti piccoli – Zeit des Dialogs“ wird das Ensemble Concerto Ludovico zusammen mit der Sängerin Maria Skiba, Alt, die Zuhörer am Sonntag, 29. April, auf einen Rundgang mit italienischer und deutscher Musik der Renaissance und des Frühbarock mitnehmen.

Das Konzert in der Reihe „fermata musica“ beginnt um 17 Uhr in der St.Walburga-Kirche in Hausberge, Hauptstraße. 7. Karten (Erwachsene zahlen 15 Euro, Schüler und Studenten zehn Euro) sind im Vorverkauf in der Hausberger Buchhandlung Peetz, Am Marktbrunnen, in der Buchhandlung Otto in Minden, Großer Domhof 9, sowie an der Abendkasse erhältlich.

Giovanni Pierluigi da Palestrina gilt seit dem 16. Jahrhundert als stilbildendes Ideal der mehrstimmigen Komponierkunst. Um 1600 bahnte sich mit den Erneuerern Claudio Monteverdi und seinen Schülern und Mitstreitern eine neue Idee den Weg: das Konzertieren über einem Generalbass (einer durchlaufenden Basslinie).

Das Ensemble zeichnet den Weg nach vom völlig gleichberechtigten Nebeneinander der Stimmen zum konzertanten Stil mit Musik von Heinrich Schütz, Tobias Michael und Christoph Bernhard.

Das Ensemble Concerto Ludovico konzentriert sich auf die Musik des 17. Jahrhunderts. Die Künstler, die sich an den Hochschulen für Alte Musik in Basel und Bremen getroffen haben, teilen die Begeisterung für das Frühbarock, die Neugierde für wiederentdeckte Musik und den Willen, diese musikalischen Schätze dem Publikum näher zu bringen.

Das Repertoire reicht von der sakralen Musik des frühen 17. Jahrhunderts bis zur erfindungsreichen Kammermusik aus den damaligen europäischen Musikzentren Venedig, Wien oder Dresden.Je nach Programm werden Zink, Violine, Posaune, Laute und Orgel durch weitere Instrumente ergänzt. Die Zusammenarbeit mit Sängern und Vokalensembles bildet einen Interessenschwerpunkt.

Der Name des Ensembles erinnert an den Gothaer Hofmusiker Jacob Ludwig, der 1662 dem Herzog August von Braunschweig eine erstaunliche Sammlung von damals richtungsweisender Kammermusik widmete: das „Partiturbuch Ludwig“, wie es heute meist bezeichnet wird.

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Musikalische Schätze wiederentdecktItalienische und deutsche Stücke aus Renaissance und FrühbarockPorta Westfalica-Hausberge (mt/dh). Unter dem Titel „Concerti piccoli – Zeit des Dialogs“ wird das Ensemble Concerto Ludovico zusammen mit der Sängerin Maria Skiba, Alt, die Zuhörer am Sonntag, 29. April, auf einen Rundgang mit italienischer und deutscher Musik der Renaissance und des Frühbarock mitnehmen. Das Konzert in der Reihe „fermata musica“ beginnt um 17 Uhr in der St.Walburga-Kirche in Hausberge, Hauptstraße. 7. Karten (Erwachsene zahlen 15 Euro, Schüler und Studenten zehn Euro) sind im Vorverkauf in der Hausberger Buchhandlung Peetz, Am Marktbrunnen, in der Buchhandlung Otto in Minden, Großer Domhof 9, sowie an der Abendkasse erhältlich. Giovanni Pierluigi da Palestrina gilt seit dem 16. Jahrhundert als stilbildendes Ideal der mehrstimmigen Komponierkunst. Um 1600 bahnte sich mit den Erneuerern Claudio Monteverdi und seinen Schülern und Mitstreitern eine neue Idee den Weg: das Konzertieren über einem Generalbass (einer durchlaufenden Basslinie). Das Ensemble zeichnet den Weg nach vom völlig gleichberechtigten Nebeneinander der Stimmen zum konzertanten Stil mit Musik von Heinrich Schütz, Tobias Michael und Christoph Bernhard. Das Ensemble Concerto Ludovico konzentriert sich auf die Musik des 17. Jahrhunderts. Die Künstler, die sich an den Hochschulen für Alte Musik in Basel und Bremen getroffen haben, teilen die Begeisterung für das Frühbarock, die Neugierde für wiederentdeckte Musik und den Willen, diese musikalischen Schätze dem Publikum näher zu bringen. Das Repertoire reicht von der sakralen Musik des frühen 17. Jahrhunderts bis zur erfindungsreichen Kammermusik aus den damaligen europäischen Musikzentren Venedig, Wien oder Dresden.Je nach Programm werden Zink, Violine, Posaune, Laute und Orgel durch weitere Instrumente ergänzt. Die Zusammenarbeit mit Sängern und Vokalensembles bildet einen Interessenschwerpunkt. Der Name des Ensembles erinnert an den Gothaer Hofmusiker Jacob Ludwig, der 1662 dem Herzog August von Braunschweig eine erstaunliche Sammlung von damals richtungsweisender Kammermusik widmete: das „Partiturbuch Ludwig“, wie es heute meist bezeichnet wird.