Schulstandort Veltheim droht 2022 das Aus Dirk Haunhorst Porta Westfalica (mt). Der Stadtrat hat heute Abend mehrheitlich die Finanzierung und den Zeitplan für umfangreiche Investitionen und Sanierungsarbeiten an mehreren Grundschulstandorten beschlossen. Begleitet war die Debatte von einem Bürgerprotest, weil nach dem geplanten Ausbau der Eisberger Schule der Standort Veltheim aufgelöst werden soll. Das könnte laut Bauzeitenplan im Sommer 2022 der Fall sein.Die rot-grüne Ratsmehrheit stimmte gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Hedtmann für das dicke Schulbaupaket, das Investitionen von nahezu 20 Millionen Euro an den Grundschulstandorten Barkhausen, Eisbergen, Hausberge, Holzhausen und Lerbeck vorsieht. Sämtliche Projekte sollen spätestens bis 2020 angefangen werden und sich dann mindestens bis zum Jahr 2025 erstrecken.CDU und FDP untermauerten ihre Kritik an dem Vorgehen der Mehrheitsfraktionen. Oppositionsredner kritisierten die dichte Abfolge der Bauprojekte, die kaum Spielraum ließen für andere wichtige Investitionen. Auch Heinz Hauenschild (parteilos) und Volker Marsch (Die Republikaner) votierten dagegen. Zudem meldeten sich mehrere Bürger zu Wort, die beklagten, dass sie in der fast zwei Jahre andauerenden Schuldebatte nicht mitgenommen worden seien. Eine ergebnisoffene Diskussion mit ihnen habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Wie berichtet, könnte der Protest in einem Bürgerbegehren münden.SPD und Grüne verteidigten ihr Vorgehen. Die dringend nötigen Grundschulinvestitionen würden mithilfe der Landespauschalen bestritten und den Haushalt auf Dauer entlasten (Bericht folgt).

Schulstandort Veltheim droht 2022 das Aus

Auch der Nachwuchs demonstrierte im Ratssaal für den Erhalt der Veltheimer Schule. MT- © Foto: Dirk Haunhorst

Porta Westfalica (mt). Der Stadtrat hat heute Abend mehrheitlich die Finanzierung und den Zeitplan für umfangreiche Investitionen und Sanierungsarbeiten an mehreren Grundschulstandorten beschlossen. Begleitet war die Debatte von einem Bürgerprotest, weil nach dem geplanten Ausbau der Eisberger Schule der Standort Veltheim aufgelöst werden soll. Das könnte laut Bauzeitenplan im Sommer 2022 der Fall sein.

Die rot-grüne Ratsmehrheit stimmte gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Hedtmann für das dicke Schulbaupaket, das Investitionen von nahezu 20 Millionen Euro an den Grundschulstandorten Barkhausen, Eisbergen, Hausberge, Holzhausen und Lerbeck vorsieht. Sämtliche Projekte sollen spätestens bis 2020 angefangen werden und sich dann mindestens bis zum Jahr 2025 erstrecken.

CDU und FDP untermauerten ihre Kritik an dem Vorgehen der Mehrheitsfraktionen. Oppositionsredner kritisierten die dichte Abfolge der Bauprojekte, die kaum Spielraum ließen für andere wichtige Investitionen. Auch Heinz Hauenschild (parteilos) und Volker Marsch (Die Republikaner) votierten dagegen. Zudem meldeten sich mehrere Bürger zu Wort, die beklagten, dass sie in der fast zwei Jahre andauerenden Schuldebatte nicht mitgenommen worden seien. Eine ergebnisoffene Diskussion mit ihnen habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Wie berichtet, könnte der Protest in einem Bürgerbegehren münden.

SPD und Grüne verteidigten ihr Vorgehen. Die dringend nötigen Grundschulinvestitionen würden mithilfe der Landespauschalen bestritten und den Haushalt auf Dauer entlasten (Bericht folgt).

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